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Testbericht

Marcel Sommer, 28. August 2012
Mit der Snoozebox beginnt das Zeitalter der portablen Hotels. Ex-Formel 1-Pilot David Coulthard ist Gründer und Präsident der quadratischen Unterkünfte.

Die Zeiten, in denen ein Veranstaltungsort ob seiner Größe schon über Jahre hinweg im Voraus ausgebucht ist, könnten gezählt sein. Denn mit der Snoozebox steht nun jedem ein portables Hotel zur Verfügung. Die von außen nicht ohne Grund wie ein ganz normaler Container ausschauende Schlafbox ist auch bei näherer Betrachtung nichts anderes als ein ganz normaler Container, wie er zu tausenden über die Ozeane und Straßen transportiert wird. Der einzige aber doch recht große Unterschied ist, dass sich in jedem Stahlungetüm vier kleine Hotelzimmer befinden.

Wer das erste Mal die Tür zu seiner eigenen kleinen Snoozebox aufstößt, merkt schnell, dass es nicht nur beim Menschen durchaus auf die inneren Werte ankommt. Neben einem großen Doppelbett, einem, quer über dessen Fußende, angebrachten Einzelbett, einem Kleiderschrank, einem Flachbildschirm und einer Klimaanlage verfügt das innerhalb von 48 Stunden aufgebaute Hotelzimmer über eine eigene Dusche und eine Flugzeugtoilette. Für die Verbindung zur Außenwelt sorgen ein großes Bullauge in der Tür und ein kostenloser W-Lan-Internetzugang.

Seine Premiere feierte die Snoozebox im vergangenen Jahr beim Formel 1-Grand Prix im englischen Silverstone. Da wundert es nicht, dass einer der beiden Gründer und gleichzeitig Präsident der Marke Snoozebox Ex-Formel 1-Pilot David Coulthard ist. "Die Snoozebox lässt sich zu jeder Veranstaltung auf der ganzen Welt zu Lande, Wasser und Luft liefern, ist innerhalb von 48 Stunden einsatzbereit und eignet sich für Besucher ebenso wie für ganze Rennteams", schwärmt er. Das transportable Hotel kann zudem für einen Tag oder auch eine ganze Saison gemietet werden. Die Anzahl der Zimmer liegt zwischen 40 und mehr als 400.

Firmen, die während ihrer Veranstaltung die Gäste in dieser Form unterbringen möchten, können sogar die komplette Container-Stadt mit ihren Farben und Logos ausstatten und einen Bewirtungsvertrag mit dem Unternehmen schließen. Soll heißen, außer der abschließenden Rechnung muss sich der Mieter um nichts kümmern. Für Speis und Trank wird ebenso gesorgt wie für frische Handtücher und eine ruhige Nachtruhe direkt am Veranstaltungsort.

Einziger Nachteil, welcher für einige Menschen zum K.O.-Kriterium werden könnte ist die Tatsache, dass, wie auch in vielen amerikanischen Hotels, kein Fenster geöffnet werden kann und lediglich die Klimaanlage für eine ausreichende Kühlung sorgt. Wird diese Anlage für die Schlafenszeit deaktiviert kann die entstehende Hitze ein nächtliches Türaufreißen und ein damit verbundenes Stoßlüften notwendig werden lassen. Der Preis für eine Nacht in einer der Snoozeboxen liegt je nach Veranstaltung bei 80 oder auch 250 Euro.
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Quelle: Autoplenum, 2012-08-28

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