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Testbericht

Stefan Grundhoff, 26. Februar 2019

Die SUV von Skoda laufen bekanntlich wie geschnittenes Brot und jetzt kommen noch ein paar frische Semmeln dazu. Auf dem Genfer Salon in der kommenden Woche zeigen die umtriebigen Tschechen erstmals in Gänze den kleinen Bruder von Kodiaq und Karoq.

Der Name Kamiq mutet dabei etwas seltsam an, doch es dürfte kaum ein Zweifel daran bestehen, dass sich auch das jüngste und kleinste Mitglied aus dem SUV-Triumvirat großer Beliebtheit erfreuen wird. Dabei wirkt sein Design gerade an der Front nicht so gefällig wie das der beiden Brüder, die ihre Kunden unverändert mit überlangen Wartezeiten verschrecken. Mit einer Länge von 4,21 Metern tritt der tschechische Crossover gegen so erfolgreiche Modelle wie Nissan Juke, Renault Capture, VW T-Cross oder Peugeot 2008 an. \"Mit dem Skoda Kamiq runden wir unsere erfolgreiche SUV-Palette in Europa nach unten ab. Das Crossover-Modell wird neue Kundenkreise für die Marke gewinnen und ist damit ein wichtiger Baustein unserer Modelloffensive\", so der Skoda Vorstandsvorsitzende Bernhard Maier, \"der Kamiq bietet ein überzeugendes Gesamtpaket und verbindet typische SUV-Eigenschaften wie die erhöhte Sitzposition in Verbindung mit einer sehr guten Übersicht mit agilem Fahrverhalten, charaktervollem Design, hoher Sicherheit und State-of-the-Art-Konnektivität.\"

Ebenso wie viele andere Modelle aus dem Segment wie auch der technische Zwilling VW T-Cross ist auch der Skoda Kamiq ausschließlich mit Frontantrieb zu bekommen und punktet daher eher mit seinem rustikalen Auftreten und eben seiner erhöhten Sitzposition. Das gute Platzangebot ist Dank eines Radstandes von 2,65 Metern neben dem Design einer der Kernpunkte des neuen Modells. Angenehm speziell in Herbst und Winter: nicht nur vorne, sondern auch hinten ist eine Sitzheizung im Angebot. Das fehlt selbst bei so manchem Premiummodell wie dem Audi Q3 oder dem zukünftigen Mercedes GLB. Beheizt werden kann beim Skoda Kamiq zudem das Lenkrad und die Windschutzscheibe. Der Innenraum präsentiert sich aufgeräumt, schlicht und allemal zeitgemäß. Dazu tragen auch die auf Wunsch animierten Instrumente oder der zentrale Multifunktionsbildschirm bei, der eine Diagonale von bis zu 9,2 Zoll hat. Der Laderaum lässt sich durch Umlegen der geteilten Rückbank von 400 auf bis zu 1.395 Litern erweitern. Optional ist unter anderem die Rückenlehne des Beifahrersitzes umklappbar, sodass sich besonders lange Gegenstände von bis zu 2,45 Metern Länge problemlos transportieren lassen.

Das Motorenangebot des Skoda Kamiq umfasst zum Start fünf Triebwerke mit einem Spektrum von 95 bis 150 PS. Das Einstiegsmodell ist der Kamiq 1.0 TSI mit 70 kW / 95 PS und einem maximalen Drehmoment von 175 Nm, der jedoch an ein manuelles Fünfganggetriebe gekoppelt ist. Auf Wunsch gibt es das gleiche Triebwerk mit 115 PS, 200 Nm und einem Sechsganggetriebe oder einem siebenstufigem Doppelkupplungsgetriebe. Topmodell ist ein 1,5 Liter großer Turbovierzylinder mit 110 kW / 150 PS und 250 Nm. Ebenfalls über 250 Nm Drehmoment verfügt der Vierzylinder-Diesel des 1.6 TDI mit 85 kW / 115 PS, der mit SCR-Katalysator, AdBlue-Einspritzung sowie Dieselpartikelfilter ausgestattet ist. Wahlweise gibt es auch hier Sechsgang-Handschaltung oder siebenstufiges DSG. Eine Nebenrolle spielen dürfte die 90 PS starke Erdgasversion. Der Skoda Kamiq ist serienmäßig mit verschiedenen Assistenzsystemen wie Frontradar oder Spurhalteassistent ausgestattet. Optional gibt es unter anderem Rückfahrkamera, Müdigkeitserkennung, bis zu neun Airbags, Einparkhilfe oder ein Totwinkel- und Rückfahrwarner.

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Testwertung
4.0 von 5

Quelle: Autoplenum, 2019-02-26

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