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Testbericht

Fabian Hoberg, 14. Januar 2013

Der Mazda6 zählt in der Mittelklasse zu den beliebteren und agileren Modellen unter den Importautos. Damit das so bleibt, haben die Japaner das Fahrzeug gründlich überarbeitet. Das dynamisch gestaltete Modell kommt ab 24.990 Euro auf den Markt, wobei der Preis für Limousine und Kombi gleich ist. Der günstigste Diesel kostet mindestens 28.490 Euro.

Vorbild der viertürigen Limousine ist die 2011 in Tokio gezeigte Studie Takeri. Gegenüber dem sehr dynamischen Concept Car hat sich in der Serie tatsächlich bemerkenswert wenig geändert. Die bislang eher harmlos-freundlich blickende Front hat deutlich an Aggressivität gewonnen. Die lange Motorhaube, das kuppelförmige Dach und die kleinen Fensterflächen nehmen den zurzeit quer durch alle Fahrzeugklassen modernen Coupé-Stil auf. Der Viertürer misst 4,87 Meter in der Länge und hat einen üppigen Radstand von 2,83 Meter, der Kombi bringt es nur auf 4,80 Meter und 2,75 Meter Radstand. Er bietet trotz des Größennachteils ein beachtliches Transportvolumen, 1.664 Liter passen maximal in seinen Kofferraum, 489 Liter sind es bei der Limousine.

Auch die Technik unter dem Blech präsentiert sich erneuert. Den Antrieb übernehmen Motoren und Getriebe aus dem neuen Skyactive-Programm, darunter ein 2,0-Liter-Benziner mit 121 kW/165 PS sowie ein 2,2-Liter-Diesel mit 110 kW/150 PS oder 129 kW/175 PS Leistung. Die alte Fünfgangautomatik wird durch eine Ausführung mit zeitgemäßen sechs Gängen ersetzt. Neu im Programm findet sich zudem eine Start-Stopp-Automatik in Verbindung mit einem besonders effizienten Bremskraftrückgewinnungssystem, das die Energie in schnell ladbaren Kondensatoren statt in herkömmlichen Akkus speichert.

Mit der Limousine und dem zeitnah erwarteten Kombi ist das Programm noch nicht komplett, denn erstmals soll auf der Plattform des Mazda6 künftig auch ein Crossover-Modell entstehen.
(Für die Redaktionen: einen ausführlichen Bericht in Kurz- und Langfassung veröffentlichen wir am Mittwoch, den 16. Januar).

Der Mazda6 wird nicht nur sportlicher, sondern gleichzeitig auch sparsamer. Dabei spielen neue Motoren eine wesentliche Rolle.

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Fazit
Der Mazda6 wird nicht nur sportlicher, sondern gleichzeitig auch sparsamer. Dabei spielen neue Motoren eine wesentliche Rolle.

Quelle: Autoplenum, 2013-01-14

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