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Testbericht

Stefan Grundhoff, 16. Februar 2011
Der Panamera hat bei Porsche prächtig eingeschlagen. Mit Fokus auf den amerikanischen Markt legen die Stuttgarter nun die Hybrid-Version nach. Sein Verbrauch von 6,8 Litern ist eine Versuchung.

Was die Schlagzahl von neuen Modellen angeht, könnte man meinen, Porsche würde sich langsam zu einem Volumenhersteller mausern. In immer kürzeren Abständen bringt der sportlichste Autohersteller Deutschlands neue Modellvarianten heraus. Nachdem in den vergangenen Monaten neue Versionen von 911 und Cayman das Licht der Welt erblickten und am Horizont bereits verschämt der neue 911er hervorblitzt, gibt es auf dem Genfer Automobilsalon Anfang März eine Erweiterung für das Panamera-Programm. Das Portfolio wird um den Panamera S Hybrid erweitert. Die Kombination aus V6-Kompressor und Elektromodul wurde mit dem Cayenne Hybrid eingeführt. Die Leistungsdaten des Panamera S Hybrid lassen selbst Hybridverweigerer mit der Zunge schnalzen: 380 PS, 270 km/h Spitze und ein Normverbrauch von 6,8 Litern Super auf 100 Kilometern beeindrucken. Dieser Minimalverbrauch lässt sich mit neu entwickelten Energiesparreifen von Michelin erreichen, die optional sind und in Struktur und Profil an Winterreifen erinnern. Mit normalen Pneus liegt der Verbrauch des Hybriden bei 7,1 Litern.

So oder so ist der Porsche Panamera S Hybrid aktuell die sparsamste Luxuslimousine mit Hybridmodul. Zudem gab es noch nie einen Porsche, der weniger Kraftstoff verbraucht hat. Der Panamera S Hybrid lässt sich auf einer Strecke von bis zu zwei Kilometern elektrisch bewegen. Rein elektrisches Fahren ist dabei bis zu einer Geschwindigkeit von 85 km/h möglich. Bis Tempo 165 steht dem Fahrer die so genannte Segelfunktion zur Verfügung, bei der sich der Verbrenner ohne Leistungsanforderungen selbständig abschaltet. Bei aller Sparsamkeit sollen jedoch auch beim Panamera S Hybrid die Fahrleistungen im Vordergrund stehen. So schafft der viertürige Gran Turismo den Spurt von 0 auf 100 km/h in sechs Sekunden und glänzt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h. Angetrieben wird er von einem drei Liter großen Kompressormotor, der 245 KW / 333 PS leistet und von Audi stammt. Zwischen Motor und achtstufiger ZF-Getriebeautomatik befindet sich das Elektromodul, das 34 KW / 47 PS Zusatzleistung für Schleichfahrt und Boostfunktion liefert.

Im Heck des Fahrzeugs befindet sich unter dem Laderaumboden der knapp 70 Kilogramm schwere Nickelmetallhydrid-Akku, der die Energie speichert. Der Panamera S Hybrid kommt im Juni 2011 auf den deutschen Markt und kostet mindestens 106.185 Euro. Das sind 11.000 Euro mehr als der Porsche Panamera S mit acht Zylindern. Serienmäßig gibt es neben der normalen Ausstattung unter anderem eine Luftfederung mit elektronischen Dämpfern. Porsche verspricht sich von der Hybridversion des Panamera einen weiteren Zugewinn der Verkaufszahlen – besonders in den USA und Japan. Seit Marktstart vor rund 15 Monaten wurden vom Panamera weltweit mehr als 30.000 Fahrzeuge verkauft. Der Segmentanteil an Ober- und Luxusklasse liegt damit bei beachtlichen 13 Prozent.
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Quelle: Autoplenum, 2011-02-16

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