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Testbericht

Elfriede Munsch/SP-X, 25. März 2020
SP-X/Köln. Der Honda Jazz gehört in Deutschland zu den weniger bekannten Kleinwagen. Dabei ist der Kleine ein Platzwunder und hat besondere Sitze an Bord. Die aktuelle, dritte Generation ist seit 2015 im Handel. Ihre Wachablösung soll im Laufe des Sommers erfolgen.  Karosserie und Innenraum: Der Honda Jazz streckt sich auf eine Länge von 4,03 Metern. Beim Fünftürer verzichteten die Honda-Designer auf Experimente und so kommt der Kleine - anders als der Kompaktwagen Civic – schnörkellos vorgefahren. Dank seines One-Box-Designs genießen Passagiere auf beiden Sitzreihen ein gutes Platzangebot. Der besondere Clou sind die sogenannten „Magic Seats“ im Fond. Die im Verhältnis 60:40 geteilten Rücksitzlehnen lassen sich zum einen nach vorne klappen, sodass das Ladevolumen zwischen 354 und 1.314 Litern variiert. Es entsteht zudem ein flacher Ladeboden, bei Kleinwagen keine Selbstverständlichkeit. Außerdem kann die Beifahrerlehne umgelegt werden. Zwischen Vorder- und Rücksitzen passen Gegenstände bis 1,28 Meter Höhe hinein, wenn die Sitzpolster des hinteren Gestühls ähnlich wie bei Kinositzen hochgestellt werden.Motoren und Antrieb: Zum Marktstart der dritten Generation gab es nur einen Motor. Der 1,3-Liter-Sauger leistet 75 kW/102 PS, die Kraftübertragung erfolgt entweder über ein manuelles Sechsgang-Getriebe oder über ein stufenloses CVT-Getriebe. Der Motor ist nichts für Ungeduldige, Schaltarbeit ist nötig, ihn auf Touren zu bringen. Der Normverbrauch liegt bei rund 5 Litern, seit Ende 2018 erfüllt das Aggregat die Abgasnorm Euro 6d-temp. Anfang 2018 schob Honda im Zuge eines kleinen Facelifts ein weiteres Triebwerk nach: einen 1,5-Liter-Direkteinspritzer mit 96 kW/130 PS. Einen Hybriden hat Honda für die aktuelle Generation nicht im Programm. Erst die neue wartet wieder mit einem solchen Antrieb auf.Ausstattung und Sicherheit: Beim NCAP-Crashtest erreichte der Jazz eine fünf-Sterne-Wertung. Die Basisvarianten sind gut ausgestattet, was wiederum den hohen Einstiegspreis erklärt. Knapp 16.000 Euro verlangte Honda 2015 für das kleine Transportwunder, packte aber nehmen dem 102-PS-Aggregat auch noch einige Ausstattungsdetails hinein. Dazu zählen unter anderem Klimaanlage, elektrische Helfer für Fenster und Außenspiegel, eine Bluetooth-Freisprechanlange, Radio mit CD-Player, ein höhen- und tiefenverstellbares Lenkrad, ein höhen justierbarer Fahrersitz und Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer. In den höheren Ausstattungslinien kommen noch Assistenzsysteme wie Verkehrszeichenerkennung und Spurhalteassistent sowie Komfortfeatures wie Klimaautomatik und ein modernes Infotainmentsystem zum Einsatz. Eine Besonderheit für einen Kleinwagen ist auch die intelligente Geschwindigkeitsregelung. Sie passt die maximale Geschwindigkeit automatisch anhand der durch die Verkehrszeichenerkennung erfassten Tempobeschränkungen an.Qualität. Die TÜV-Prüfer haben beim aktuellen Jazz wenig zu meckern. Anders als die Vorgängergenerationen erlaubt er sich keine Patzer bei den Bremsen. Das Fahrwerk macht ebenfalls keine Probleme, auch die ist Beleuchtung unauffällig. Er liegt bei den Mängelquoten unterhalb des Durchschnitts, zudem weisen die überprüften Fahrzeuge auch eine geringere Laufleistung als andere Kleinwagen auf.Fazit: Das kleine Transportwunder ist auch gebraucht kein Schnäppchen. In den Online-Gebrauchtwagenportalen werden vier Jahre alte Exemplare nicht unter 10.000 Euro angeboten. Die Kunden erhalten aber immer viel Ausstattung und ein cleveres Sitzsystem.Platz und solide: Der Honda Jazz hat einiges zu bieten. Nur beim Bekanntheitsgrad mangelt es.
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Fazit
Platz und solide: Der Honda Jazz hat einiges zu bieten. Nur beim Bekanntheitsgrad mangelt es.

Quelle: Autoplenum, 2020-03-25

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