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Testbericht

Walther Wuttke/SP-X, 30. November 2011

Seit dem Jahr 2005 gehören die Pivo-Konzeptfahrzeuge  zur Stammbesatzung des Nissan-Stands bei der Tokyo-Motorshow. Auch in diesem Jahr darf Pivo nicht fehlen, um, so ein Sprecher,  „Nissans Engagement für eine ebenso aufregende wie innovative Mobilität ohne Emissionen Wirklichkeit werden zu lassen.“ Während der Leaf, das erste Elektro-Großserienmodell des japanischen Herstellers, von dem bisher mehr als 20.000 Einheiten verkauft wurden, eine vollwertige Kompaktlimousine ist, zeigt  Pivo 3 wie in Zukunft ein Elektroauto für die Stadt aussehen könnte.  

Im Gegensatz zu seinen beiden Vorläufern ist der jüngste Pivo, so Nissan-Chef Carlos Ghosn „keine Designübung, sondern eine realistische Transportlösung für die Zukunft.“  Wo der Nissan Leaf als Kompaktmodell mit Heckklappe eher Mobilitätsbedürfnisse von Familien  befriedigt, ist Pivo 3 ein ultrakompaktes Modell für Singles oder Paare, die einen städtischen Lebensstil pflegen und dies auch nach außen durch ein ausgefallenes und selbstbewusstes Design zeigen. Im Innenraum überrascht der Wagen mit einem zentral angeordneten Lenkrad, Monitoren anstelle von Rückspiegeln und Ledersitzen.

Nissans Techniker packten in das weniger als drei Meter messende Stadtmobil eine Vielzahl von Innovationen, die den zentral platzierten Fahrer entlasten. So lässt sich der Wagen dank der vier Radnabenmotoren und besonders schmaler  Reifen hinten fast auf der Stelle wenden. Der Wendekreis liegt bei zwei Metern. Die Rotation der Motoren ist so ausgelegt, dass das natürliche Lenkgefühl erhalten bleibt. Das Thema Parkplatzsuche ist für den Pivo-Fahrer der Zukunft kein Thema mehr – vorausgesetzt die Parklätze besitzen eine zum Auto passende Infrastruktur und können mit dem Mini kommunizieren.

Dank des sogenannten Automated Valet Parking (AVP), kann sich der Fahrer zurücklehnen.  Pivo ortet selbstständig seinen Platz, parkt und lädt bei Bedarf selbstständig seine Energiespeicher auf oder gibt Energie ins Netz ab. Vor der Weiterfahrt ordert der Fahrer seinen Wagen per Smartphone zur Ausfahrt, zahlt die Parkgebühr und fährt weiter. In den kommenden Jahren soll der Pivo zur serienreif entwickelt werden und die Modellpalette ergänzen –wahrscheinlich aber zunächst ohne den pfiffigen Park-Pfadfinder.

In den urbanen Großräumen Japans sind kleine Stadtwagen besonders gefragt. Der Nissan Pivo 3 besticht durch Wendigkeit und ein kleines Extra beim Parken.

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Fazit
In den urbanen Großräumen Japans sind kleine Stadtwagen besonders gefragt. Der Nissan Pivo 3 besticht durch Wendigkeit und ein kleines Extra beim Parken.

Quelle: Autoplenum, 2011-11-30

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