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Testbericht

Patrick Broich/SP-X, 28. September 2012

Der neue Mokka zeigt sich kurz vor Markteinführung in Paris und zwingt Opel-Fans mit dem Wunsch nach einem kleineren, aber dennoch etwas höher gelegten Fahrzeug im SUV-Stil ab sofort nicht mehr zum Markenwechsel. Doch der GM-Konzern legt nach: Auch den Chevrolet-Händlern verpassen die Amerikaner das 4,27 m lange SUV – es hört dort auf den Namen Traxx.

Unter dem gleich geformten Blech stecken die gleichen Motoren wie beim Rüsselsheimer Modell: Zwei Benziner, davon einer mit 1,4 Litern Hubraum, Aufladung und 140 PS sowie der 1,6-Liter-Sauger mit 115 PS und natürlich das 1,7 Liter große Diesel-Aggregat mit 130 PS.

Natürlich gibt es leichte äußerliche Unterschiede – beide Autos rollen mit ihrem jeweils spezifischen Kühlergrill an und den dazugehörenden Badges; innen jedoch differenzieren sie sich stärker. Wo der Digitaltacho beim Traxx sitzt, bietet Opel klassische Rundinstrumente im markentypischen Look.

Auch in puncto Ausstattung gehen Chevrolet und Opel getrennte Wege: So legt die Marke mit dem Bowtie seiner Kundschaft ans Herz, mit einem Smartphone-App zu navigieren inklusive der Möglichkeit, die Graphik auf den integrierten Monitor darzustellen, während die Mokka-Interessenten ein klassisches Bildschirm-Navigationssystem bekommen gegen 700 Euro Aufpreis. Keine Kompromisse gibt es bei der Sicherheit. Die volle Airbagausrüstung sowie elektronisches Stabilitätsprogramm gehören hier wie da längst zur Selbstverständlichkeit.

Nur bei den Assistenten hat Opel die Nase vorn und gibt den Mokka-Eignern auf Wunsch (700 Euro) einen Kollisionswarner, Spurhalte-Alarm sowie Verkehrszeichen-Erkennung mit auf den Weg – beim Traxx vorerst kein Thema. Xenonscheinwerfer bleiben offenbar ebenfalls dem Mokka vorbehalten, allerdings werden dann 1.250 Euro Mehrpreis fällig. Chevrolet möchte laut eigenen Angaben die Importeur-affine Käuferschaft ansprechen – zum Mokka dagegen sollen Interessenten greifen, die ein heimischrs Label favorisieren. Und die Preise? Gibt Chevrolet erst später bekannt, aber gut möglich, dass der Einstieg deutlich unterhalb des Mokka (ab 18.990 Euro) erfolgen wird. Zum Vergleich: Den Chevrolet Volt bietet der Importeur satte 2.950 Euro günstiger feil als Opel seinen baugleichen Ampera.

Kaum präsentiert Opel sein neues kompaktes SUV Mokka, zieht Chevrolet nach mit einem Traxx im Schlepptau. Traxx oder Mokka lautet also die Frage – welches der baugleichen Soft-Kraxler soll man kaufen?

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Fazit
Kaum präsentiert Opel sein neues kompaktes SUV Mokka, zieht Chevrolet nach mit einem Traxx im Schlepptau. Traxx oder Mokka lautet also die Frage – welches der baugleichen Soft-Kraxler soll man kaufen?

Quelle: Autoplenum, 2012-09-28

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