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Testbericht

Hans Bast, 25. Oktober 2011
Der Nissan Qashqai ist einer der erfolgreichsten Kompaktklasse-SUV. Da sich die Konkurrenz immer stärker präsentiert, wurde bei Technik und Ausstattung leicht nachgeschärft.

SUV sind nach wie vor der große Renner in der Autobranche. Manche mögen die hohe Sitzposition, andere den Allradantrieb oder den hohen Alltagsnutzen. Nissan hat seinen Bestseller Qashqai technisch aufgerüstet, um ihn noch etwas praktischer zu machen. Im alltäglichen Straßenkampf um die besten Stellplätze hat der Qashqai-Fahrer jetzt die Nase vorn. Aus edleren Baureihen verpflanzt Nissan den Around-View-Monitor in seinen Crossover. Das System bietet die Bilder von vier Kameras auf dem zentralen Monitor und erlaubt Zentimeter genaues Navigieren. Eine Darstellung zeigt den Blick in Fahrtrichtung; die andere kombiniert die Bilder aller vier Kameras zu einem Blick von oben. Hilfslinien helfen dabei, die richtige Flucht zu finden. Selbst ungeübten Fahrer gewöhnen sich schnell an das System. Den Around-View-Monitor gibt es nur in Verbindung mit dem sinnvollen Nissan Connect, der Navigations- und Multimediaeinheit. Bei den einfachen Ausstattungsvarianten muss Nissan Connect mit Around-View-Monitor für 1.150 Euro als Sonderausstattung gekauft werden. Das Navigationssystem allein schlägt dabei mit fairen 750 Euro zu Buche. Bei den höheren Ausstattungen Tanka und I-Way ist sind Kamera und Monitor serienmäßig an Bord.

Schon ab der Ausstattungsversion Acenta gibt es jetzt den Nissan Qashqai mit dem neuen sparsameren 1.6-dCi-Motor. Das neue Triebwerk wurde in Allianz mit Renault entwickelt und wird dort bereits im Renault Scenic angeboten. Hier wie dort ersetzt er den 2.0 dCi und verbraucht bei gleichen Fahrleistungen deutlich weniger Kraftstoff. Die Einsparung betragen in Kombination mit manuellem Getriebe und Frontantrieb bis zu 24 Prozent. Der Qashqai 1.6 dCi verbraucht 4,9 (mit Start-Stopp-System 4,5) statt 5,9 Liter. Der Vierzylinder leistet 96 kW / 130 PS und ein Drehmoment von bis zu 320 Nm. So motorisiert ist der Qashqai 190 km/h schnell und beschleunigt in 10,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Den 1.6 dCi gibt es ab der Ausstattung "Acenta" und kostet 25.390 Euro. Dann sind Klimaanlage, Lederlenkrad, Radio-CD-Kombination, Nebelscheinwerfer und eine Einparkhilfe mit dabei. In der Ausstattung "Tekna" gibt es den 1.6 dCi zusätzlich in Verbindung mit einem Bose Soundsystem, dem Panorama-Glasdach, Lederausstattung und dem Nissan Connect mit Around-View-Monitor für 30.190 Euro.

Durch das Erdbeben am Anfang des Jahres kommt es immer noch zu Lieferverzögerungen bei elektronischen Bauteilen. Infolgedessen werden alle noch bis Dezember produzierten 1.6 dCi ohne Start-Stopp-System ausgeliefert - erst ab der Januar-Produktion kommt das benzinsparende Zusatzsystem hinzu. Ansonsten ist der Qashqai seinen Tugenden treu geblieben. Die 6-Gang-Schaltung ist leichtgängig, die Lenkung direkt und die Federung straff. Die Materialien im Innenraum machen einen hochwertigen Eindruck und das große Panorama Glasdach ist nach wie vor eine Schau für die Insassen. Instrumente und Bedienelemente sind übersichtlich angeordnet und intuitiv bedienbar. Die Sitze sind bequem und geben guten Seitenhalt.

Diese Qualitäten haben auch die Kunden überzeugt. In weniger als fünf Jahren hat Nissan über eine Million Einheiten des Qashqai gebaut. Dabei konnte der Qashqai im vierten Jahr in Folge seine Verkaufszahlen in Europa steigern. Auf allen wichtigen Märkten hat er zugelegt. Allein im September wurde er 7.949mal in Deutschland verkauft; das entspricht einer Steigerung von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden in diesem Jahr bis September 23.334 Einheiten in Europa ausgeliefert. Damit macht er den Großteil von allen 73.713 in den ersten neun Monaten in Europa verkauften Fahrzeugen aus und trägt so maßgeblich zum Erfolg der Marke bei. Nissan konnte im September mit 4.2 Prozent Marktanteil den größten Verkaufserfolg seiner Firmengeschichte in Europa feiern. So geht die Rechnung auch für Nissan auf.
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Quelle: Autoplenum, 2011-10-25

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