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Testbericht

Elfriede Munsch/SP-X, 8. Mai 2014

Knallbunt innen und außen? Kein Problem für den gerade überarbeiteten Nissan Juke. Der seit 2010 erhältliche Crossover ist neben dem Qashqai das wichtigste Modell im Portfolio des japanischen Herstellers. Der Juke kommt nun ab Ende Juni mit leicht verändertem Design und vielen Individualisierungsoptionen. Außerdem hält ein neuer sparsamer Benzin-Direkteinspritzer Einzug in die Motorenpalette. Der Basispreis von 15.450 Euro für den 69 kW/94 PS starken Benziner bleibt unverändert.

Der Juke, der bislang schon nicht durch zurückhaltendes oder elegant zu nennendes Design im Gespräch war, legt jetzt noch eine Schippe drauf. Was Mini, Citroen mit dem DS3, Fiat mit dem Cinquecento oder Opel mit dem Adam schon länger und sehr erfolgreich betreiben, ist jetzt auch für den japanischen Crossover möglich. Individualisieren, was das Sortiment hergibt und Geldbeutel und/oder Geschmackspolizei erlauben. Leichtmetallfelgen in 16-, 17- oder 18-Zoll Größen, mit oder ohne farbliche Einsätze veredeln den Juke genauso wie kontrastierende Farben für Außenspiegelkappen, Seitenschweller, Dachspoiler und Türgriffe. Damit nicht genug, auch die Türinnenverkleidungen, Mittelkonsole oder die Schaltknauf-Ummantelungen lassen sich nach Farbenvorliebe anpassen.

Doch nicht nur der extravagante Schein stand im Mittelpunkt der Überarbeitung. Es gibt auch einen praktischen Mehrwert. Das Gepäckteil mit einem zweiteiligen Boden wurde überarbeitet, das Kofferraumvolumen beträgt nun in der Grundstellung 354 Liter, das sind 40 Prozent mehr als zuvor.

Neu im Programm ist das Angebot optionaler Fahrerassistenzsysteme. Dazu zählen Spurhalte- sowie Totwinkelassistent und der Helfer, der beim Rückwärtsausparken vor herankommenden Verkehr naht. Ebenfalls neu: Das einfache Anbinden von Smartphones und ein Navigationssystem. Im fünf Zoll großen Farbdisplay können alle fahrerrelevanten Informationen abgerufen werden.

Außerdem kommt wahlweise ein neuer 1,2-Liter-Benzin-Direkteinspritzer zum Einsatz, der an ein Sechsgang-Getriebe gekoppelt ist. Das 85 kW/115 PS starke Aggregat mobilisiert 190 Nm und verbraucht durchschnittlich 5,6 Liter (CO2-Ausstoß: 129 g/km). Für den spritzig agierenden Motor wird sich wohl das Gros der Kunden entscheiden. In Verbindung mit der dritten Ausstattungsstufe Acenta (unter anderem mit Klimaautomatik, Nebelscheinwerfer, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und Geschwindigkeitsregelanlage) kostet der Juke so ab 18.800 Euro.

Der Griff in den Farbtopf sowie die Bereitstellung von vielen Zubehöroptionen gehört bei Kleinwagen zu beliebten Individualisierungsmöglichkeiten. Jetzt kann auch der schon ab Werk recht auffällige Nissan Juke aufgepeppt werden.

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Fazit
Der Griff in den Farbtopf sowie die Bereitstellung von vielen Zubehöroptionen gehört bei Kleinwagen zu beliebten Individualisierungsmöglichkeiten. Jetzt kann auch der schon ab Werk recht auffällige Nissan Juke aufgepeppt werden.

Quelle: Autoplenum, 2014-05-08

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