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Testbericht

Susanne Kilimann, 27. Januar 2008
Mazda hat seinen 6er komplett überarbeitet und in ein zeitgemäß cooles Outfit gesteckt. Der neue 6er ist länger und breiter aber auch leichter und sparsamer als sein Vorgänger. Zu haben ist er ab Anfang 2008.

Keine Frage: Der Vorgänger hat seine Mission gut erfüllt und sich als solider Mittelklassevertreter erfolgreich platziert. Doch in schnelllebigen Zeiten ändern sich auch die Geschmäcker schnell. Und für designbewusste Zeitgenossen kam der Japaner mittlerweile etwas arg brav und bieder rüber. Jetzt haben ihn die Mazda-Macher neu verpackt. Die frisch gestylten Formen sollen beim stolzen Besitzer für "Kizuna" sorgen – so nämlich nennen die Japaner ein starkes Gefühl, das ansonsten eher im zwischenmenschlichen Bereich angesiedelt ist. Anleihen für das emotional geladene Outfit haben Mazdas Designer offensichtlich im eigenen Haus genommen, beim sportlichen RX-8. Nun kommt auch der neue 6er mit aufgemotzter Front und ausgeprägtem Radgehäuse daher. Dazu blickt er mit sehr weit nach hintern gezogenen Scheinwerferaugen ganz schön schräg in die Welt.

Wie bisher stehen drei Karosserievarianten zur Wahl: Limousine, Fließheck und Kombi. Im Vergleich zum Vorgänger ist der 6er gewachsen - und zwar nach allen Seiten. In der Länge hat das Mittelklasse-Modell um 6,5 Zentimeter zugelegt und misst nun 4,75 Meter, 4,78 Meter in der Kombiversion. In der Breite haben die Mazda-Ingenieure 1,5 Zentimeter zusätzlich spendiert und in der Höhe kam ein halber Zentimeter drauf. Jetzt liegen 144 Zentimeter (Kombi 149 Zentimeter) zwischen Asphalt und Autohimmel, was auch längeren Fondpassagieren sehr bequeme Sitzpositionen erlaubt. Trotz seines Wachstums ist Mazda6 leichter geworden und bringt dank Leichtbauweise je nach Modellvariante bis zu 35 Kilogramm weniger auf die Waage als der Vorgänger.

Neuheit unter der Haube ist ein 2,5-Liter Benziner mit 125 kW/170 PS, den Mazda aus dem bisherigen 2,3-Liter Aggregat entwickelt hat. Im unteren und mittleren Drehzahlbereich sorgt der neue Antrieb für ein deutlich gesteigertes Drehmoment (nach Herstellerangaben plus zehn Prozent). Daneben stehen die bekannten 1,8- und 2,0-Liter Benzinmotoren und ein 2,0-Liter Turbodiesel zur Verfügung. Durch Optimierung der Aggregate und einer verbesserten Aerodynamik des Fahrzeugs soll der Kraftstoffverbrauch um bis zu zwölf Prozent unter dem des Vorgängers liegen.

Das Sicherheitspaket hat Mazda ebenfalls aktualisiert: Bis zu sechs Airbags bringt der Sechser jetzt mit. Dazu Bremsassistent, dynamische Stabilitätskontrolle sowie elektronische Traktionskontrolle. Zudem ist der Wagen mit adaptivem Scheinwerferlicht, Einparksensoren und aktiven Kopfstützen für Fahrer und Beifahrer ausgestattet. Im Fall eines Unfalls sollen nach unten wegknickende Pedale Füße und Beine des Fahrers schützen. Ab Anfang 2008 können Kunden das neue, starke Mazda-Gefühl auf sich wirken lassen. Sicherlich wird dabei auch der Preis eine wesentliche Rolle spielen. Was die neue 6er-Generation kosten soll, haben die Japaner allerdings noch nicht bekannt gegeben.
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Quelle: Autoplenum, 2008-01-27

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