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Testbericht

Stefan Grundhoff, 24. August 2009
Lange wurde gerätselt, ob das Klappdach-Cabrio Ferrari California nicht mal als Maserati geplant war. Schluss mit den Gerüchten: Der offene Maserati heißt GranCabrio und bietet Platz für vier.

Die Zeiten der bissigen Roadster sind im Hause Maserati vorbei. Spyderversionen wie die von von Ghibli, Frua, GT Vignale oder GranSport gehören ab sofort der Vergangenheit an: Maserati positioniert sich mit dem neuen GranCabrio noch ein Stück weiter weg von der roten Konzernschwester Ferrari.

Mehr als zwei Jahre mussten die Cabriofans auf einen neuen Dreizack ohne Dach warten. Das Beste daran: Die Norditaliener verzichteten auf ein unansehnliches Klappdach sondern setzen beim GranCabrio auf eine schmucke Stoffmütze. Stramm gespannt in das Gesamtkunstwerk aus dem Hause Pininfarina eingebunden finden unter ihm bis zu vier Personen Platz. Technisch basiert der Maserati GranCabrio mit seinen entsprechend opulenten Abmessungen auf dem geschlossenen GranTurismo. So ist der Viersitzer für ein Cabriolet nicht nur ungewöhnlich lang geworden, sondern zudem mit einem opulenten Radstand von über 2,90 Metern ausgestattet. Das hat Vorteile für die Passagiere im Fond - wenn dort denn überhaupt jemals jemand Platz nehmen sollte. Aber es geht auf Kofferraumgröße und Leergewicht. So wiegt das GranCabrio mit über zwei Tonnen deutlich zu viel für eine besonders sportliche Fahrdynamik. Ausgleichen will das GranCabrio dies mit den bekannten Maserati-Stärken: Design, Fahrspaß und Performance.

Bei seinem Messeauftritt auf der IAA in Frankfurt wird der Maserati von einem 4,7 Liter großen V8-Triebwerk befeuert, das 323 kW/440 PS und 490 Nm maximales Drehmoment leistet. Anders als beim Ferrari California gibt es beim Maserati GranCabrio weder Direkteinspritzung noch Doppelkupplungsgetriebe, dafür aber die bekannte Sechsgang-Automatik aus dem Hause ZF und ein Skyhook-Dämpfersystem. Die Höchstgeschwindigkeit dürfte über 280 km/h liegen und den Spurt von 0 auf Tempo 100 erledigt das Luxuscabriolet in kaum mehr als fünf Sekunden. Der Preis des Maserati GranCabrio steht noch nicht fest. Marktstart soll im ersten Quartal 2010 sein.
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Quelle: Autoplenum, 2009-08-24

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