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Testbericht

Max Friedhoff/SP-X, 28. August 2018
Die GT3-Klasse im weltweiten Motorsport boomt weiter. Mit McLaren bekennt sich ein weiterer Hersteller mit einem neuen Modell zu dem technischen Reglement der Rennsport-Organisation SRO. Der 720S GT3 soll ab Anfang 2019 die Rennstrecken dieser Welt unsicher machen und sich zum GT4-Modell des kleineren 570S gesellen – das Testprogramm ist nun angelaufen. Der 720S GT3 basiert – wie das Straßenmodell – auf einem Carbon-Chassis, das nicht nur steifer und leichter als ein herkömmliches Chassis ist, sondern auch Vorteile bei der Sicherheit bietet. Die Karosserie ist deutlich breiter als beim Serienfahrzeug, aerodynamische Elemente wie der Splitter, der Diffusor und der große Spoiler sorgen für den nötigen Anpressdruck in schnellen Kurven. Ein vierfach verstellbares Fahrwerk und eine größere Bremse gehören ebenfalls zum Gesamtpaket. Hinter dem Fahrer, der in einem Vollschalensitz aus Carbon Platz nimmt, befindet sich der 4,0 Liter große V8 mit Turboaufladung, der es nicht auf die Leistung des Serienautos (529 kW/720 PS) bringen wird. Durch das eng gesteckte Reglement wird es der 720S GT3 je nach „Balance of Performance“-Einstufung auf mehr als 368 kW/500 PS bringen. Ein neues sequenzielles Getriebe mit elektronischer Steuerung und Schaltwippen am Lenkrad sorgt für den Wechsel zwischen den sechs Fahrstufen. Bei der Entwicklung des 720S GT3, der den 650S GT3 beerbt, legt McLaren nach eigenen Angaben den Fokus vor allem auf eine leichte Fahrbarkeit für Profis und Amateure sowie auf einen problemlosen Einsatz für Teams vom Werks- bis zum Breitensport. Letztere dürften sich aber schon über den Preis disqualifizieren: Die Briten setzen den 720S GT3 bei umgerechnet rund 580.000 Euro an.Mit dem 720S hat McLaren einen Sportwagen im Programm, der als GT3-Modell nun auch im Motorsport das Laufen lernen soll – zu einem beeindruckenden Preis.
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Fazit
Mit dem 720S hat McLaren einen Sportwagen im Programm, der als GT3-Modell nun auch im Motorsport das Laufen lernen soll – zu einem beeindruckenden Preis.

Quelle: Autoplenum, 2018-08-28

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