Neuer INNOVATIVEN GURTSTRAFFER IN SERIE

Testbericht
TRW Automotive Holdings Corp. (NYSE: TRW), weltweit führender Anbieter von aktiven und passiven Sicherheitssystemen, beginnt mit der Auslieferung seines innovativen Gurtstraffers „Snake Pretensioner Retractor“ (SPR4). Der SPR4 verwendet zur Kraftübertragung einen schlangenförmigen Kunststoffkolben anstelle von metallischen Komponenten, wie sie bei herkömmlichen Systemen zum Einsatz kommen. Damit vereinfacht TRW das Design, spart Gewicht und erzielt kompakte Außenabmessungen. Die in Alfdorf, bei Stuttgart, entwickelte Technologie geht bei einer Vielzahl von Fahrzeugmodellen – vom Kleinwagen bis hin zu SUVs – in Europa, Nordamerika und China in Serie.Norbert Kagerer, Vice President Occupant Safety Systems Engineering bei TRW, erklärte: „Weltweit zeigen Fahrzeughersteller großes Interesse an unserem SPR4, denn das neue Design bietet ihnen deutliche Vorteile. Durch das geringe Gewicht des Kunststoffkolbens kann das Straffmoment schneller als bei herkömmlichen Systemen erzeugt werden. Darüber hinaus bewirkt das Dämpfungsverhalten der Kunststoffschlange, dass die Belastung beim Aufprall auf das Zahnrad wesentlich geringer ausfällt als bei konventionellen Gurtstraffern, bei denen zwei steife Metallflächen aufeinandertreffen. Daraus resultiert eine niedrigere Bauteilbelastung.“Sobald die Fahrzeugsensoren das Sicherheitsgurtsystem aktivieren, wird ein pyrotechnischer Gasgenerator gezündet, der mit seinem Gas Druck auf den schlangenförmigen Kunststoffkolben ausübt. Der Kolben setzt sich dann in Bewegung und treibt anstelle der üblicherweise eingesetzten Stahlkugeln das Zahnrad an. Dabei überträgt er das notwendige Drehmoment auf die Aufrollerachse und strafft den Gurt. Der gesamte Straffvorgang dauert weniger als 10 Millisekunden.




























