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Testbericht

Max Friedhoff/SP-X, 12. Juli 2018
Auf den ersten Blick sieht der neue Ariel Atom genauso aus wie die drei Vorgängermodelle. Ein Gitterrohrrahmen umspannt einen sehr spartanischen Innenraum, es gibt vier freistehende Räder und ein Heckmotor treibt die beiden hinteren davon an. Doch der Schein trügt: Lediglich Kupplungs- und Bremspedal sowie der Tankdeckel wurden von der dritten in die vierte Atom-Generation übernommen. Völlig neu ist also unter anderem der Rahmen, bei dem die Rohre nun dicker und damit rund 15 Prozent steifer sind als bisher. Neu sind auch das größere Bremssystem, die Fahrwerksgeometrie mit weiterhin frei einstellbaren Bilstein-Dämpfern sowie der Motor – der stammt vom Honda Civic Type R, ist zwei Liter groß, turbogeladen und leistet 239 kW/325 PS. Das Drehmoment von 420 Newtonmeter wird über ein manuelles Sechsgang-Getriebe verteilt. Außerdem wurde die Karosserie – die nun auch optional in Kohlefaser erhältlich ist – aerodynamisch weiterentwickelt. Am auffälligsten ist der deutlich niedrigere Lufteinlass zwischen den beiden Kopfstützen, der nun auch den Überrollbügel inkludiert. Abgerundet wird die Flut an Neuerungen durch ein Dashboard mit allen nötigen Knöpfen in Griffweite des kleinen Lenkrads sowie durch neue Sitze im immerhin zwei Zentimeter breiteren Cockpit. Gebaut wird jeder Atom übrigens immer von einem einzeln dafür zuständigen Ariel-Mitarbeiter, das dauert daher auch mindestens 120 Stunden und geschieht nur auf Bestellung. Mit rund 40.000 Pfund (etwa 45.000 Euro) ist der Atom rund 10.000 Euro günstiger als ein alltagstauglicher Sportwagen wie etwa die neue A110 von Alpine. Dazu kommt, dass der Atom 4 erstmals über eine europäische Kleinserienzulassung verfügt, was eine teure Einzelabnahme beim TÜV überflüssig macht.Ariel krempelt den Atom gründlich um und lässt beim superleichten britischen Gitterrohr-Sportler kaum ein Blech auf dem anderen. Das Herz stammt dabei aus einem japanischen Kompakten.
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Fazit
Ariel krempelt den Atom gründlich um und lässt beim superleichten britischen Gitterrohr-Sportler kaum ein Blech auf dem anderen. Das Herz stammt dabei aus einem japanischen Kompakten.

Quelle: Autoplenum, 2018-07-12

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