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Testbericht

Holger Holzer/SP-X, 22. April 2020
SP-X/Köln. Der Autoindustrie ist aktuell nicht unbedingt nach Spaß zumute. Doch trotz Klimadiskussion, Coronakrise und schrumpfenden Märkten gibt es immer noch ein paar Autoneuheiten, bei denen Fahrfreude statt Kosten-Nutzen-Politik im Fokus steht. Allerdings: Die meisten neuen Cabrios und Sportwagen fahren in den oberen Preissegmenten. Ein Überblick über die Neuen der ersten Jahreshälfte – von günstig bis extra kostspielig.Zuletzt hat VW sein Cabrio-Programm zusammengestrichen – nun folgt der vorsichtige Neuaufbau. Als Quasi-Nachfolger für Golf Cabrio, Beetle Cabrio und Eos legen die Norddeutschen den Kompakt-Crossover T-Roc in einer offenen Variante auf. Zu Preisen ab 27.496 Euro – und damit 4.000 Euro teurer als das normale Modell – startet der kleine Bruder des Tiguan zunächst mit einem 85 kW/115 PS starken Benziner. Alternativ ist ein weiterer Ottomotor mit 110 kW/150 PS zu haben.Noch eine Nummer kleiner, aber nicht günstiger tritt im Sommer das neue Fiat 500 Cabrio an. Der Kleinstwagen mit Stoffrollo setzt weiter auf niedlichen Retro-Stil, legt aber außen wie innen bei den Dimensionen leicht zu. Den Antrieb übernimmt ein E-Motor mit 87 kW/115 PS, der von einer 42 KWh großen Batterie mit Strom für 320 Kilometer Fahrt versorgt wird. Die Preise starten zunächst bei rund 40.000 Euro für das umfassend ausgestattete Einführungsmodell, später sollen abgespeckte Varianten folgen.Dass es auch bei Spaßautos nicht immer auf die reine PS-Leistung ankommt, will Toyota nun mit dem Vierzylinder-Sportler GR Supra 2.0 belegen. Als Alternative zum bekannten Sechszylindermodell kommt das Coupé im Sommer mit 2,0-Liter-Turbomotor auf den Markt. Wie sein großer Bruder stammt das Aggregat vom Kooperationspartner BMW, leistet allerdings nur 190 kW/258 PS statt 250 kW/340 PS. Dafür ist die neue Variante 100 Kilogramm leichter – das ergibt ein spürbar präziseres Fahrverhalten. Die Preise starten bei 48.900 Euro.Nicht ganz neu, aber gründlich überarbeitet präsentiert sich in den kommenden Monaten das geliftete Mercedes E-Klasse Cabrio. Wie schon Limousine und Kombi sowie das in Kürze ebenfalls erneuerte Coupé trägt der offenen Zweisitzer nun eine sportlicher geschneiderte Karosserie, unter der zudem neue Motoren einziehen. Vor allem das Angebot an Plug-in-Hybriden und anderen elektrifizierten Varianten wächst. Eine Evolution gibt es bei der Bedienung: Das Cabrio nützt künftig das neue MBUX-System mit Spracherkennung. Die Preise dürften bei gut 55.000 Euro starten.Als Aston Martin 2018 die erste Neuauflage seines Einstiegs-Coupés Vantage präsentierte, war klar, dass auch ein Cabrio folgen würde. Zwei Jahre hat es gedauert, nun gibt es den an James Bonds DB10 angelehnten V8-Sportler auch als Roadster mit elektrischem Stoffdach an. Per Knopfdruck öffnet und schließt die Haube in weniger als 7 Sekunden auch während der Fahrt bis Tempo 50. Der mindestens 157.300 Euro teure Zweisitzer wird wie das Coupé von einem 375 kW/510 PS starken 4,0-Liter-V8-Twinturbo angetrieben.Eine halbe Preis- und Leistungsklasse höher hat BMW zum Jahresstart eine ultrasportliche M-Version des 8er Cabrios auf die Breitreifen gestellt. Mit 460 kW/625 PS aus acht turbogeladenen Zylindern mit zusammen 4,4 Litern Hubraum stellt der M8 das bisherige Topmodell, den mit dem gleichen Grundmotor angebotenen M850i, deutlich in den Schatten. Auf Wunsch nimmt BMW zudem die elektronische Temposperre raus, so dass der Top-Achter eine Spitzengeschwindigkeit von 305 km/h erreicht. Eine Sturmfrisur ist da garantiert. Interessenten müssen mindestens 176.000 Euro für den 2+2-Sitzer mit Stoffdach überweisen. Alternativ lässt sich für 168.000 Euro die ebenfalls neue Coupévariante ordern.Der BMW Achter hat nicht zuletzt auch den Porsche 911 im Visier. Mit dem neuen Turbo S reagieren die Stuttgarter allerdings erwartet souverän auf den Angriff aus dem Süden und setzen sich leistungsmäßig wieder an die Spitze des Feldes. 478 kW/650 PS leistet das als Coupé und Cabrio angebotene vorläufige Spitzenmodell der Baureihe, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 330 km/h. Von den Normalo-Elfer unterscheidet sich der „Turbo“ (den es künftig auch in einer Version ohne „S“ geben wird) aber nicht nur durch die Leistung des ohne Elektro-Unterstützung auskommenden Sechszylinder-Boxers, sondern auch durch die extra breit bauende Karosserie, die angepasste Aerodynamik mit großem Heckspoiler und die umfassenden Serienausstattung. Im Gegenzug will Porsche mindestens 229.962 Euro sehen.Doch es geht noch teurer und exklusiver. Vor allem die britischen Hersteller säen in diesem Frühjahr Sturm auf dem Cabrio-Markt. Bentley modelt den viersitzigen Continental GT zum Sondermodell Bacalar, einem offenen Zweisitzer mit 485 kW/659 PS starken Zwölfzylinder, der nur zwölf Mal gebaut werden soll. Die Preise dürften im mittleren sechsstelligen Bereich liegen. Ähnlich geht Aston Martin vor: Die Briten mixen Elemente von DBS und Vantage, ziehen alles Unwichtige inklusive Dach und Frontscheibe ab und pflanzen dem entstandenen puristischen V12 Speedster einen 515 kW/700 PS starken 5,2-Liter-Motor ein. 88 Exemplare zum Preis von knapp einer Million Euro sind angekündigt. Rund doppelt so teuer kommt der McLaren Elva, der ebenfalls als reduzierter Speedster auftritt. Für Tempo sorgt der 599 kW/815 PS starke V8-Motor aus dem Supersportwagen Senna, gegen zu viel Fahrtwind soll in dem scheibenlosen Zweisitzer eine ausgeklügelte Aerodynamik sorgen, die die Luft um die Insassen herumleitet. 399 Exemplare zu je 1,7 Millionen Euro sollen gebaut werden.Vielerorts öffnen die Autohäuser nun wieder. Da könnte der anhaltende Sonnenschein zum Kauf eines Spaßautos verlocken. Das Angebot an neuen Modellen ist groß – aber meist auch teuer.
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Fazit
Vielerorts öffnen die Autohäuser nun wieder. Da könnte der anhaltende Sonnenschein zum Kauf eines Spaßautos verlocken. Das Angebot an neuen Modellen ist groß – aber meist auch teuer.

Quelle: Autoplenum, 2020-04-22

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