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Testbericht

Elfriede Munsch/SP-X, 16. Februar 2011

Der Honda Jazz ist das beste Pferd im Stall von Honda in Deutschland. Die vor drei Jahren vorgestellte zweite Generation hat zur Mitte ihres Lebenszyklus ein technisches und optisches Facelift erhalten. Wichtigste Neuerung ist, dass die ab April erhältlichen Fahrzeuge ab Werk mit ESP ausgestattet sind. Außerdem gibt es den Jazz nun mit Hybridantrieb. Der Einstiegspreis für den 1,2-Liter-Basis-Motor beträgt 12.900 Euro und ist damit um 350 Euro teurer als bisher. Die neue Hybrid-Variante beginnt bei 18.900 Euro.

Für den Kleinwagen haben sich im vergangen Jahr 12.000 Käufer entschieden. Damit führt er die Verkaufsriege bei Honda an. Um ihn optisch und vor allen technisch attraktiv zu halten, wurde er jetzt aufgefrischt.

Mit dem Jazz Hybrid rundet Honda sein Hybrid-Angebot nach unten ab. Er verfügt wie der Insight über einen 1,3-Liter-Benziner mit 65 kW/88 PS und einen Elektromotor, der 10,3 kW/14 PS leistet. Die Kraftübertragung erfolgt über ein stufenloses CVT-Getriebe. Durchschnittlich verbraucht der Jazz Hybrid 4,5 Liter, das entspricht CO2-Emissionen von 104 g/km. Durch die Platzierung der Batterien und der zentralen Steuereinheit des Hybridsystems unterhalb des Kofferraumbodens steht ein Kofferraumvolumen zur Verfügung, das zwischen 303 und 1.320 Litern variiert. Auch die Sitze des Jazz Hybrid können wie gehabt um- oder hochgeklappt werden.

Die zwei Benziner, ein 1,2-Liter mit 66 kW/90 PS und ein 1,4-Liter mit 73 kW/100 PS sind sparsamer geworden. Beide Aggregate emittieren je zwei Gramm weniger. Der 1,2-Liter-Motor kommt nun auf 123 g/km, der 1,4-Liter auf 126 g/km. Für das leistungsstärkere Triebwerk steht gegen Aufpreis von 1.300 Euro ein CVT-Getriebe optional zur Wahl. Geblieben sind die Ladevolumina und das flexible Sitzsystem: Beim kleinen Ottomotor sind es zwischen 379 und 1.320 Liter beim 1,4-Liter passen ohne umklappen der Sitze 20 Liter mehr in den Kofferraum.

Die äußeren Retuschen sind schnell aufgezählt. Kleine Änderungen an den vorderen und hinteren Stoßfängern und an den Scheinwerfern machen das Gros der Modifikationen aus. Das Armaturenbrett ist nun einfarbig gehalten, neue Sitzbezüge sind ebenfalls an Bord.

Jazz steht bei Honda weniger für einen Musikstil, als für einen praktischen Kleinwagen. Der wurde nun technisch und optisch leicht überarbeitet. Jammern kann er immer noch nicht, aber er hat einen neuen Antrieb.

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Fazit
Jazz steht bei Honda weniger für einen Musikstil, als für einen praktischen Kleinwagen. Der wurde nun technisch und optisch leicht überarbeitet. Jammern kann er immer noch nicht, aber er hat einen neuen Antrieb.

Quelle: Autoplenum, 2011-02-16

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