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Testbericht

Holger Holzer/SP-X, 13. Juli 2021
SP-X/Rüsselsheim. Mit dem neuen Astra will Opel vom Golf-Jäger  zum Gejagten werden. Die Chancen auf einen Rollenwechsel waren selten so gut wie jetzt, leidet der Wolfsburger Konkurrent wie die komplette Kompaktklasse unter Käuferschwund. Doch auch der Opel wird sich anstrengen müssen, um seine persönliche Wende zu schaffen.  Der Astra war 2008 bereits zehnfacher Millionär. So viele Einheiten des Rüsselsheimer Kompakt-Modells waren bis dato seit der Premiere der Baureihe im Jahr 1991 vom Band gelaufen. Das folgenden Jahrzehnt sollten allerdings schwierig werden: Lediglich weitere 3,5 Millionen Einheiten sind in den vergangenen 13 Jahren dazu gekommen. Vor allem die unter General-Motors-Regie entwickelte Generation J konnte ab 2009 die Erwartungen nicht erfüllen: Von mehr als 100.000 Neuzulassungen deutschlandweit im ersten Jahr sackte der Absatz auf gut 46.000 Einheiten im letzten vollen Verkaufsjahr 2014 ab. Das stark amerikanische geprägte Auto war schwer, eng, kompliziert in der Bedienung und nicht besonders sparsam. Die solide Machart und die hohe Langzeitqualität konnten das aus Käufersicht nicht ausgleichen.  Die Generation K kam Ende 2015 daher mit deutlich verbesserter Technik und optimierter Raumökonomie auf dem Markt, litt aber unter dem langsamen Niedergang des gesamten Kompakt-Segments. Das in Deutschland von rund 900.000 Fahrzeugen zur Mitte der 10er-Jahre auf zuletzt nur noch knapp 600.000 schrumpfte. Zugesetzt haben ihm vor allem die wachsende Konkurrenz durch kleine und kompakte SUV, die viele Kunden zum Umsteigen bewegt haben. Bei Opel dürfte vor allem der 2012 erschienene Mokka dem Astra zahlreiche Kunden geklaut haben. Im Ergebnis wollte 2020 nur noch rund 31.000 Käufer einen Astra K. Gegenüber dem ersten vollen Verkaufsjahr entspricht das einer Halbierung. Ein Phänomen, das auch beim Branchenführer Golf aufgetreten ist, dessen Deutschland-Neuzulassungen zwischen 2015 und 2019 von rund 271.000 auf 136.000 gesunken sind. Ein Trend, der durch Corona beschleunigt, aber nicht ausgelöst wurde.  Der Astra L – das erste Modell, das komplett in der PSA/Stellantis-Ära entwickelt wurde - will den Trend wieder drehen. Gelingen soll das mit Hilfe eines neuen, attraktiveren Designs, einem weiter digitalisierten Innenraum und einer neuen Motorenpalette, die erstmals auch Plug-in-Hybride enthält. Die Zulassungskurve des Opel Astra zeigte in Deutschland zuletzt nach unten. Die neue Generation kann es nur besser machen.  
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Fazit
Die Zulassungskurve des Opel Astra zeigte in Deutschland zuletzt nach unten. Die neue Generation kann es nur besser machen.  

Quelle: Autoplenum, 2021-07-13

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