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Testbericht

Stefan Grundhoff, 16. April 2019
Der Mini Clubman ist nach wie vor ein extravagantes Spaßmobil zwischen den Welten. Der Sechstürer mit Shooting Brake Ambitionen wird zum Sommer so dezent überarbeitet, dass man sich die Rückleuchten schon ganz genau ansehen muss.

Man hat sich beinahe schon daran gewöhnt, dass de Modellpflegen optisch immer dünner werden. Die Investitionen, um das entsprechende Modell frisch für die kommenden zwei bis vier Jahre zu halten, gehen aufgrund gesetzlicher Vorschriften immer mehr in Motoren, Antriebssysteme und den Bereich Fahrerassistenz. Da bleibt kaum etwas für mehr als einen Lidstrich. Das ist beim aufgefrischten Mini Clubman nicht anders, denn der extravagante Sechstürer ist ab Juli kaum als neues Modell zu erkennen. Einzig die Rückleuchten im Stile des britischen Union Jacks fallen wie beim Mini Hatch deutlich ins Auge; sonst bleibt nahezu alles beim alten. Allenfalls auf den dritten Blick fallen Details wie der neu gestaltete Kühlergrill, die LED-Scheinwerfer mit Matrix-Funktion und Nebelscheinwerfer auf, die nunmehr über einen Lichtring verfügen. Je nach Modellvariante ist der neue MINI Clubman serienmäßig mit 16 beziehungsweise 17 Zoll großen Leichtmetallräder ausgestattet. Optional sind Leichtmetallräder in den Größen 18 und 19 Zoll erhältlich. Neu ist ein Sportfahrwerk mit einer Tieferlegung um zehn Millimeter. Unverändert im Angebot: das adaptive Fahrwerk mit zwei Kennlinien für die Dämpferabstimmung in Abstimmung mit dem jeweiligen Fahrprogramm.

Für den Antrieb sorgen unverändert jeweils drei Otto- und drei Dieselmotoren mit einem Leistungsspektrum zwischen 75 kW / 102 PS und 141 kW / 192 PS, wobei die Topmodelle optional auch mit Allradantrieb zu bekommen sind. Der Kunde hat sich bei den leistungsschwächeren Versionen zwischen der serienmäßigen Sechsgang-Handschaltung und der der siebenstufigen Doppelkupplung entscheiden. Der 150 PS starke Mini Cooper D Clubman kann optional mit einer Achtgang-Wandlerautomatik ausgestattet werden, die beim 192 PS starken Cooper S Clubman All4, Cooper SD Clubman und Cooper SD Clubman All4 mit jeweils 190 PS zur Serienausstattung gehört. Im kommenden Jahr dürfte noch eine besonders starke Version des 231 PS starken John Cooper Works nachgelegt werden. Der Basispreis für den Mini One Countryman liegt bei 24.300 Euro; Topmodell ist der Mini Cooper SD Clubman All4 für mindestens 36.550 Euro.

Zur Serienausstattung des überarbeiteten Mini Clubman gehört unter anderem ein Audiosystem mit sechs Lautsprechern und USB-Anschluss. Das serienmäßige Bediensystem umfasst ein 6,5 Zoll großes Farbdisplay im Zentralinstrument und Controller auf der Mittelkonsole. Gegen Aufpreis gibt es Navigationssystem sowie den 8,8-Zoll-Bildschirm mit Touchfunktion.

Quelle: Autoplenum, 2019-04-16

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