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Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 9. August 2016

Zum Modelljahr 2017 hat Mazda beide Karosserievarianten des Mazda6 in vielen Details überarbeitet. Die Neuerungen sollen Fahrspaß, Sicherheit und Komfort erhöhen. Außerdem gibt es für das äußerlich unveränderte Mittelklassemodell zwei neue Sonderausstattungen mit deutlichem Preisvorteil.
 
Die spannendste Innovation für das neue Modelljahr ist die Einführung der Fahrdynamik-Regelung GVC. Sie soll durch minimale Anpassungen des Motordrehmoments Einlenk- und Kurvenverhalten sowie den Fahrkomfort verbessern. Darüber hinaus verspricht Mazda für den 6 eine verbesserte Geräuschdämmung. Im Gegenzug wurden zudem Wind-, Abroll- und Motorengeräusche nach Aussage der Japaner verringert.
 
Auch der Arbeitsplatz wurde in Details modifiziert. Das schlankere Lenkrad soll hochwertiger wirken und griffiger sein. Bei den Anzeigen will Mazda zudem die Ablesbarkeit optimiert haben. Unter anderem wurde die monochrome Digitalanzeige im Kombiinstrument durch ein Farbdisplay ersetzt. Auch die Anzeige des Head-up-Displays wurde laut Mazda verfeinert und um die Information der Verkehrszeichenerkennung erweitert.
 
Schließlich hat Mazda den City-Notbremsassistent für den 6 überarbeitet. Statt mit Laser arbeitet das System jetzt kamerabasiert. Dadurch kann der 100 statt bislang 10 Meter vorausblicken und sogar Fußgänger erkennen. Künftig ist der Notbremsassistent bis 80 km/h aktiv, um Auffahrunfälle zu verhindern. Auch die Verkehrszeichenerkennung sowie der Abstandsradar verarbeiten künftig die Informationen der Kamera.
 
Der ab sofort bestellbare und offiziell ab 16. September 2016 verfügbare Mazda6 wird ab 25.690 Euro angeboten. Damit steigt der Preis des 107 kW/145 PS starken Basisbenziners um lediglich 200 Euro. Neben den bekannten Ausstattungslinien Prime-Line, Exclusive-Line und Sports-Line werden die Japaner exklusiv für den Kombi noch die Sondermodelle Nakama und Nakama Intense anbieten. Beide Versionen bieten eine Reihe attraktive Komfortmerkmale wie etwa Lenkradheizung, Bose-Audiosystem oder Rückfahrkamera. Im Vergleich zu einem individuell konfigurierten Fahrzeug mit vergleichbarer Ausstattung soll der Preisvorteil 2.610 Euro betragen.
 

Im Detail verbessert zeigt sich der überarbeitete Mazda6 des Modelljahrs 2017. Unter anderem kann er nun selbst weiter sehen und fährt weicher um Kurven.

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Fazit
Im Detail verbessert zeigt sich der überarbeitete Mazda6 des Modelljahrs 2017. Unter anderem kann er nun selbst weiter sehen und fährt weicher um Kurven.
Testwertung
4.0 von 5

Quelle: Autoplenum, 2016-08-09

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