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Testbericht

Fabian Hoberg, 6. März 2012

Mit dem neuen Boxster wird Porsche wieder bodenständiger. Leichter, sparsamer, aber auch markanter und stärker wird die dritte Generation des Mittelmotorsportwagens, die auf dem Genfer Autosalon (8. bis 18. März) Premiere feiern wird. Ab dem 14. April steht der Boxster ab 48.291 Euro und der Boxster S ab 59.120 Euro bei den Händlern. Damit steigt der Basispreis des Mittelmotor-Roadsters um 1.309 Euro.

Der Stuttgarter Roadster wurde völlig überarbeitet. Heraus kommt eine Leichtbaukarosserie mit niedrigem Gewicht trotz längerem Radstand und breiterer Spur. Die Überhänge vorne und hinten sind deutlich kürzer geraten, die Frontscheibe ist nach vorne gerückt. Dadurch wurde der Innenraum größer und luftiger. Neu ist auch die breite und ansteigende Mittelkonsole sowie das Verdeck, das jetzt ohne Kastendeckel auskommt.

Ein neu abgestimmtes Fahrwerk und größere Räder sollen die Bodenhaftung verbessern und gleichzeitig den Abrollkomfort erhöhen. Dazu kommt eine neue elektromechanische Servolenkung, die eine präzisere Fahrweise erlauben soll.

Stärker und sparsamer zeigen sich die Sechszylinder-Boxermotoren mit Direkteinspritzung, Rekuperation und Start-Stopp-System. Trotz des um 0,2 Liter auf nun 2,7 Liter reduzierten Hubraums steigt die Leistung um zehn PS auf nun 195 kW/265 PS. Der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 ist nun eine Hundertstelsekunde schneller erledigt – in 5,7 Sekunden. Der Verbrauch sinkt beim Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe PDK um 1,4 Liter auf 7,7 Liter pro 100 Kilometer. Serienmäßig wird der Boxster aber mit einem manuellen Sechsganggetriebe ausgeliefert.

Deutlich kräftiger ist der Boxster S mit dem 3,4-Liter-Sechszylinder, der um fünf PS stärker wird und künftig 232 kW/315 PS leistet. Sein Durchschnittsverbrauch liegt bei 8,0 Liter auf 100 Kilometer statt 9,4 Liter wie beim hubraumgleichen Vorgänger. Den Standardsprint erledigt der S in 5,0 Sekunden, zwei Hundertstelsekunden schneller als sein Vorgänger. Für mehr Dynamik bietet Porsche optional unter anderem eine mechanische Hinterachssperre und das Sport-Chrono-Paket mit dynamischen Getriebelagern an.

Porsche nimmt sich nach dem 911er jetzt den Boxster vor. Die neue Generation des Roadsters bietet mehr Platz und stärkere Motoren bei geringerem Verbrauch.

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Fazit
Porsche nimmt sich nach dem 911er jetzt den Boxster vor. Die neue Generation des Roadsters bietet mehr Platz und stärkere Motoren bei geringerem Verbrauch.

Quelle: Autoplenum, 2012-03-06

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