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Testbericht

Marcel Sommer / Sebastian Viehmann, 17. November 2011
Wenige Monate vor der Detroit Motor Show geht es in Los Angeles heiß her. Die L.A. Auto Show zeigt eine Menge PS-Bolzen und nur vereinzelt Kleinwagen. Vor allem die Europäer trumpfen mit Luxus-Sportwagen auf.

Nur wenige Meter vom legendären Walk of Fame entfernt, präsentieren die Automobilhersteller in Los Angeles ihre neuesten Sternchen. Während sich die Taxifahrer in der Millionen-Metropole schon über die Weihnachtsbeschallung in den Radiosendern beschweren, werden auf der Los Angeles Auto Show 17 Weltpremieren und knapp 30 US-Debüts ausgepackt. So auch der neue Honda CR-V, der im Frühjahr 2012 auf Europas Straßen zu sehen sein wird. Die vierte Version des Kompakt-SUV wirkt durch seine tiefer gezogenen Karosserielinie und die massivere Fronschürze etwas markanter. Wann und zu welchem Preis der Honda nach Europa kommt, ist noch unklar.

Mit dem Spritverbrauch überhaupt nichts am Hut haben die künftigen Piloten des Mercedes ML 63 AMG. Der Verbrauch des bis zu 557 PS starken Mercedes wurde zwar um 4,7 Liter auf 11,8 Liter gesenkt, doch wer das V8-Triebwerk angemessen beansprucht und die vierflutige Sportpuffanlage zum Brüllen bringt, wird es schwer haben, diesen Wert zu realisieren.

Ebenfalls neu, aber deutlich leiser ist das geliftete Coupé CC aus dem Hause Volkswagen. Dabei wird der Wagen künftig auch in Deutschland auf den Vornamen Passat verzichten müssen. Neben einer neu designten Front mit LED-Leuchten wurde am Heck ebenfalls das Designermesser angesetzt. Die Serienausstattung wird um Bi-Xenonscheinwerfer, statisches Abbiegelicht, Müdigkeitswarner und ein neues CD-Radio erweitert. Die Motoren leisten dieselseitig 140 bis 170 PS und bei den Benzinern 160 bis 280 PS. Der amerikanische VW-Chef Jonathan Browning freut sich schon jetzt, am Jahresende einen neuen Verkaufsrekord nach Deutschland zu melden: „Wir werden in diesem Jahr über 300.000 Einheiten auf den amerikanischen Markt bringen“, so Browning.

Bei Porsche steht neben dem neuen 911er, der in den USA mit Spannung erwartet wird, auch eine Weltpremiere. Unter der Haube des Panamera GTS leistet ein V8-Saugmotor mit 4,8 Litern Hubraum 430 PS. Damit überflügelt er die Leistung des Panamera S um 30 PS. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Panamera GTS in 4,5 Sekunden. Freunde der kalifornischen Sonne stehen bei Jaguar an, um einen Blick auf das neue XKR-S Cabriolet zu werfen. Der fünf Liter große Achtzylinder sorgt für eine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h und beschleunigt den 1,795 Kilogramm schweren Briten in 4,4 Sekunden von null auf 100. In Deutschland wird der Wagen 138.100 Euro kosten.

Die japanische Nobelmarke Infiniti zeigt auf der L.A. Auto Show den neuen JX. Eine Besonderheit des Luxus-Crossovers ist die dritte Sitzreihe, die auch Erwachsenen ausreichend Platz bietet. Ein 3,5 Liter großer V6-Motor mit 265 PS in Kombination mit einem stufenlosen CVT-Getriebe sorgt für sportlichen Vortrieb. Der JX kommt in den USA im Frühjahr 2012 auf den Markt und steht sowohl mit Front- als auch mit Allradantrieb zum Kauf bereit. Das stärkste Chevrolet-Cabrio aller Zeiten, das Camaro ZL1 Cabrio, macht mit 587 PS auf sich aufmerksam. Umringt ist das ZL1 Cabrio von vier kleinen Chevi Sparks. Der optisch überarbeitete Kleinwagen, der ab Mitten nächsten Jahres erstmals in Amerika verkauft wird, bekommt in seiner neuen Generation unter anderem einen Elektroantrieb verpasst.

Richtig sportlich geht es auch auf dem Subaru-Stand zu. Der BRZ Concept STI verfügt über Hinterradantrieb, viel Leichtbau und einen Zweiliter-Vierzylinder. Das 4,23 Meter lange und 1,28 Meter niedrige Konzeptfahrzeug zeigt sich mit einem großen Heckflügel, vier Edelstahl-Endrohren und einem Heckdiffusor ziemlich angriffslustig. Das Sportfahrwerk, die Brembo-Bremsanlage sowie die 18-Zoll Leichtmetallfelgen deuten schon jetzt an, dass der gemeinsam mit Toyota entwickelte BRZ ein reinrassiger Sportler wird.Auf dem Hyundai-Stand dreht sich alles um den neuen Azera. Die im Innenraum etwas eng wirkende Limousine verfügt über einen 3,3 Liter V6-Benzinmotor mit 293 PS. Der Verbrauch soll bei etwas über zehn Litern auf 100 Kilometern liegen. Bereits zur Serienausstattung gehören beheizbare Front- und Fondsitze, eine Navigationssystem und ein kühlbares Handschuhfach.

Bei Jeep hat der Winter bereits Einzug gehalten. Die beiden Sondermodelle des Liberty und des Wrangler verdeutlichen schon durch ihren Beinamen Arctic, dass sie für mehr als nur zum gewöhnlichen Offroadfahren entwickelt wurden. Wer jetzt eine polexpeditionstaugliche Innenausstattung erwartet, wird enttäuscht. Jeep hat den beiden Neulingen lediglich ein spezielles Optik-Paket geschnürt. Das Hardtop ist in Wagenfarbe lackiert, die Kotflügel wurden etwas weiter ausgestellt und die Felgen in Dimensionen von 17 Zoll montiert. Groß und mit viel Platz präsentiert sich der neue Ford Flex. Ford betont, dass ein Mehr an Effizienz neben einer moderneren Optik ganz oben auf der To-Do-Liste der Ingenieure stand. Mit 13 Litern Stadtverbrauch ist dies jedoch nur schwer zu glauben. Von vorn ist das 5,13 Meter lange Ungetüm übrigens nicht direkt als Ford zu erkennen, denn das blaue Ford-Logo wurde gegen einen breiten Flex-Schriftzug getauscht.

Während es den Flex nur in den USA gibt, kommt der nagelneue Ford Escape auch nach Deutschland. Dort wird er allerdings Kuga heißen. Die zweite Generation des großen VW Tiguan-Konkurrenten überzeugt bei der ersten Sitzprobe durch ein ungewöhnlich stark auf den Fahrer zugeschnittenes Cockpit und einen großen Laderaum. Etwas unschön, aber ziemlich amerikanisch ist der hohe Plastikanteil im Innenraum. Der deutsche Marktstart ist für den November 2012 geplant.
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Quelle: Autoplenum, 2011-11-17

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