Limitierte Sonderedition: Boxster S Black Edition mit 320 PS

Testbericht
Dem sportlichen Boxster Spyder stellt Sportwagenbauer Porsche jetzt ein neues, luxuriöses Spitzenmodell an die Seite: den auf 987 Exemplare limitierten Boxster S Black Edition. Mit 320 PS um zehn PS stärker als der Boxster S bietet er eine deutlich erweiterte Serienausstattung und exklusive Spezialitäten. Der neue Mittelmotor-Sportwagen tritt, wie der Name schon sagt, komplett in Schwarz auf: Schwarz lackierte Karosserie, schwarzes Verdeck und schwarze 19-Zoll-Boxster-Spyder-Räder betonen den muskulösen Auftritt des Top-Roadsters. Die Boxster S Black Edition kommt im März auf den Markt und kostet hierzulande 63.404 Euro (einschl. MwSt. und länderspezifischer Ausstattung).
Die Zuffenhausener bleiben dem Farbkonzept der Boxster S Black Edition bis ins Detail treu. So sind die Lufteinlässe im Fondseitenteil schwarz lackiert, ebenso das zweiflutige Doppelendrohr oder der Modellschriftzug am hinteren Kofferraumdeckel und der „Black Edition“-Schriftzug auf der Seite des Stoffverdecks. Selbstverständlich schwarz sind auch die Überrollbügel. Die Farbgebung findet im Innenraum ihre Fortsetzung; vom Schriftzug auf den Einstiegsblenden aus Edelstahl bis hin zu den Zierblenden der Schalttafel und der Schalt- oder Wählhebel bzw. den Zifferblättern des Kombiinstruments. Auf Wunsch ist auch eine schwarze Lederausstattung erhältlich. Die Limitierungsplakette auf dem Deckel des Handschuhfachs weist den Sportwagen als Exemplar der Black Edition aus.
Serienmäßig enthält die Boxster S Black Edition die sonst optionalen Ausstattungspakete „Komfort“, „Infotainment“ und „Design“ und bietet damit einen Preisvorteil gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell. Das Windschott ist ebenso ab Werk an Bord wie automatisch abblendende Innen- und Außenspiegel mit integriertem Regensensor, Tempostat sowie eine Klimaautomatik. Serienmäßig ist auch das Porsche Communication Management (PCM) inklusive Navigationsmodul. Darüber hinaus gehören die universelle Audio-Schnittstelle und eine Handy-Vorbereitung zur Serienausstattung. Ein beeindruckendes Klangerlebnis verschafft das Sound Package Plus.
Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht und LED-Tagfahrleuchten sind ebenfalls ab Werk verbaut. Die Edition lässt sich mit weiteren Optionen des Boxster-Programms individualisieren.
Sportlich abgestimmt ist das Fahrwerk. Für eine noch bessere Fahrdynamik sollen die Reifen der Größe 235/35 ZR 19 vorn und 265/35 ZR 19 hinten auf besonders leichten Rädern im 10-Speichen-Design des Boxster Spyder sorgen.
Vor der Hinterachse des Boxster S Black Edition arbeitet ein 3,4-Liter-Sechszylindermotor mit Benzindirekteinspritzung. Er leistet 320 PS; zehn PS mehr als im Boxster S. Der Motor erreicht seine Nennleistung bei 7.200/min (Boxster S: 6.400/min). Das um zehn Newtonmeter gesteigerte Drehmoment von 370 Newtonmetern liegt bei 4.750/min an.
Mit dem serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe beschleunigt das Modell aus dem Stand in 5,2 Sekunden auf 100 km/h, eine Zehntelsekunde schneller als der Boxster S. Seine Höchstgeschwindigkeit erreicht das Topmodell bei 276 km/h und übertrifft den Boxster S damit um zwei Kilometer pro Stunde. Nur beim Verbrauch bleibt der Mittelmotor-Sportler zurückhaltend: Auf 100 Kilometern begnügt er sich im NEFZ mit 9,8 Liter Kraftstoff und befindet sich in diesem Punkt auf Augenhöhe mit dem Boxster S.
Alternativ lässt sich der die Black-Edition mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) ordern. Damit verkürzt sich die Beschleunigungszeit für den Sprint auf Tempo 100 auf 5,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt mit PDK bei 274 km/h. Durch den zusätzlichen Gang im Vergleich zum manuellen Getriebe und die intelligente Schaltstrategie sinkt der Verbrauch auf 9,4 l/100 km. (Auto-Reporter.NET/sr)





























