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Testbericht

Holger Holzer/SP-X, 9. April 2014

Mit dem Cherokee will Jeep Wettbewerbern wie Range Rover Evoque, Audi Q3 und Mercedes GLA Kunden abjagen. Nun steht der Amerikaner mit italienischen Genen zu Preisen ab 34.800 Euro beim Händler.

Statt auf kantige Formen setzt Jeeps Neuer dezidiert auf Dynamik. Der ansonsten steil stehende Kühlergrill knickt im oberen Bereich leicht ab und geht in eine sportlich ansteigende Motorhaube über. Flankiert wird das durch extrem schmale Scheinwerfer mit aggressivem Ausdruck. Mit dem klassisch kastenförmigen Vorgängermodell, das bis 2011 in Deutschland zu haben war, hat der neue Cherokee nicht mehr viel gemein.  

Das gilt auch für die Technik, die in Grundzügen von Alfa Romeos Kompaktmodell Giulietta stammt. Statt Starrachse ist nun wie bei normalen Pkw die komfortablere Einzelradaufhängung Standard. Obwohl es den Cherokee auch mit reinem Frontantrieb gibt, soll er zumindest optional dank aufwendiger Allradtechnik deutlich geländegängiger sein als die vor allem für den Asphalt ausgelegten Wettbewerber. Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Systemen. Bei der Basis-Variante schaltet sich die Hinterachse wie in dieser Klasse üblich bei fehlender Traktion automatisch zu, in der zweiten Stufe kommt gegen Aufpreis unter anderem eine Geländeuntersetzung hinzu, die dritte macht das Kompakt-SUV mit Hinterachs-Differentialsperre zum echten Geländegänger.

Für den Antrieb stehen in Deutschland zwei Motoren zur Wahl. Der 2,0-Liter-Diesel ist zwei Leistungsstufen mit 103 kW/140 PS beziehungsweise 125 kW/170 PS zu haben, für die Kraftübertragung sorgt ein manuelles Sechsganggetriebe, gegen Aufpreis gibt es die Neungang-Automatik. Volumenmotor wird wohl der stärkere Selbstzünder. Eher weniger nachgefragt werden dürfte hier zu Lande der immer mit Automatik ausgestattete V6-Benziner mit 200 kW/272 PS aus 3,2 Litern Hubraum.

(An die Redaktionen: Einen ausführlichen Fahrbericht sowie eine Kurzfassung veröffentlichen wir am Freitag, 11. April.)

Auch jenseits beinharter Offroad-Fahrer möchte Jeep künftig Kunden finden. Helfen soll dabei unter anderem das neue Kompakt-SUV Cherokee, das vor allem auf Komfort und Design setzt.

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Fazit
Auch jenseits beinharter Offroad-Fahrer möchte Jeep künftig Kunden finden. Helfen soll dabei unter anderem das neue Kompakt-SUV Cherokee, das vor allem auf Komfort und Design setzt.

Quelle: Autoplenum, 2014-04-09

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