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Testbericht

Wolfgang Gomoll, 14. Mai 2013
VW-Chef-Designer Walter de Silva schenkt Lamborghini zum 50. Geburtstag einen futuristischen Einsitzer mit dem Namen "Egoista".

Ob ein vierter Batman-Teil mit Christian Bale als schwarzen Ritter geplant ist, steht noch in den Sternen. Das Auto dazu gibt es auf alle Fälle schon: Den Lamborghini Egoista. Der Name bezieht sich auf die Tatsache, dass futuristische Studie ein Monoposto ist. Der Kreateur dieses futuristischen Vehikels ist kein anderer als VW-Chef-Designer Walter de Silva. "Ich fühle mich dieser italienischen Marke sehr verbunden, schließlich bin auch ich ein Italiener", strahlt de Silva.

Das aus Aluminium und Carbon gefertigte Cockpit ist von einem AH-64 Apache Attack Helikopter inspiriert und kann, wie eine Überlebenszelle, als Ganzes vom Auto getrennt werden. Genauso, wie das bei der fliegenden Kampfmaschine der Fall ist. Die Umgebung des Fahrers mit dem zweihörnigen Steuerknüppel und den digitalen Instrumenten ähnelt einem Flugzeug-Cockpit. Das orange Leder unterstreicht den extremen Auftritt noch.

Das Aussteigen aus dem Fahrerplatz benötigt echt pilotisches Können und ist ein Ereignis, das dem Film-Top-Gun gerecht würde: Zunächst muss man das Lenkrad entferne, dann die Kuppel mit dem elektrisch bewegbaren Dach öffnen und sich schließlich auf den Sitz stellen. Daraufhin setzt sich der Fahrer auf den linken Cockpitrand, dreht sich um 180 Grad und stellt die Füße auf den Boden.

Das Exterieur steht dem in Nichts nach. Die nach unten abfallende dreizackige Fahrzeugfront ähnelt einem Stier, der bereits ist, jeden Moment loszustürmen oder eben einem Hubschrauber, der mit maximaler Geschwindigkeit auf sein Ziel zuschießt. Die Scheinwerfer sind LED-Umrissleuchten und die orange-schimmernden Fenster abgestufte Antireflexscheiben. Auch die Karosserie des italienischen Extremo-Stealthfighters besteht aus einem Carbon-Alumium-Mix. Deswegen gibt es, wie bei jedem Flugzeug auch, Stellen die nicht betreten werden können. Die Flaps und die schuppige Motorabdeckung sind Teil des aggressiven aerodynamischen Konzepts.

Die Lücken zwischen den Schuppen geben den Blick frei auf den 600-PS-starken V10-Motor, der den Jet aus Sant\\\'Agata Bolognese mit einer Urgewalt nach vorne peitscht, die seinesgleichen sucht. Außerdem sorgen sie für die nötige Kühlung des Italo-Kraftwerks.
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Quelle: Autoplenum, 2013-05-14

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