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Testbericht

Günter Weigel/SP-X, 16. April 2013

Die amerikanische Fiat-Tochter Jeep hat den Grand Cherokee kräftig überarbeitet und die Preise dezent angehoben. Das auf dem Genfer Salon vorgestellte SUV der oberen Mittelklasse kommt nun zu Preisen ab 45.500 Euro auf den Markt. Dafür erhalten die Kunden einen V6-Diesel, der aus drei Litern Hubraum  140 kW/190 PS schöpft. Glatte 1.000 Euro teurer ist der Basis-Benziner, gleichfalls ein V6. Seine 3,6 Liter Hubraum reichen für 210 kW/286 PS.

Alternativ kann der Grand Cherokee mit dem klassisch amerikanischen V8-Motorenmaß von 5,7 Litern (259 kW/352 PS) ausgestattet werden. Dann kostet er in der sogenannten Overland-Ausstattung 68.000 Euro. Das Leistungsspektrum nach oben schließt der 6,4 V8 mit 344 kW/468 PS ab. Den so befeuerten Grand Cherokee SRT  gibt es ab 76.900 Euro. Die Normverbrauchswerte liegen zwischen 7,5 Liter für den Diesel und 14,0 Litern für den SRT. Entsprechend spreizen sich die CO2-Emissionen  von 198 Gramm bis 327 Gramm je Kilometer. Immerhin ist der Diesel in die Effizienzklasse B einsortiert.
Die für amerikanische SUV moderaten Verbrauchswerte sind nicht zuletzt der neuen Achtgangautomatik geschuldet, die über einen Eco-Modus ein besonders verbrauchsoptimiertes Fahrprogramm steuert. Zudem schalten sich bei den V8 vier Zylinder ab, wenn ihre Leistung nicht benötigt wird.

Neben diesen antriebsseitigen Veränderungen verfügt der Grand Cherokee des Modelljahres 2014 über ein neues Navigationssystem mit größerem Display und neue Assistenzsysteme, darunter ein Abstandregeltempomat. Die Kollisionswarnung leitet im Notfall selbstständig einen Bremsvorgang ein.

Das Design hat Jeep behutsam verändert. Es soll edler wirken, ohne die klassische Form des SUV zu verweichlichen. Im Innenraum kommt nun offenporiges Holz zum Einsatz. Jeep bietet den Grand Cherokee in den fünf Ausstattungslinien Laredo, Limited, Overland, Summit und SRT an. Den Diesel gibt es nur als Laredo, den SRT nur mit großem Hemi-Motor.

Sparsamkeit ist relativ. Werte von 14 Litern beispielsweise gelten bei normalen Pkw als unanständig, bei Supersportlern als etwas erhöht, bei einem amerikanischen SUV mit Sportlerherz können sie dagegen sparsam sein. Zum Glück gibt es auch bei diesem Modell Alternativen des Antriebs.

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Fazit
Sparsamkeit ist relativ. Werte von 14 Litern beispielsweise gelten bei normalen Pkw als unanständig, bei Supersportlern als etwas erhöht, bei einem amerikanischen SUV mit Sportlerherz können sie dagegen sparsam sein. Zum Glück gibt es auch bei diesem Modell Alternativen des Antriebs.

Quelle: Autoplenum, 2013-04-16

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