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Testbericht

Peter Eck/SP-X, 6. März 2012

Als der Kia Ceed 2007 in Europa auf den Markt kam, war der Kompakte das erste Fahrzeug der Marke, das auch optisch den Geschmack der europäischen Kunden traf. Dafür hatte der Ex-VW-Designer Peter Schreyer gesorgt. Dieser führte auch bei der jetzt auf dem Genfer Salon (bis 18. März) als Weltpremiere vorgestellten zweiten Generation des Ceed die Feder. Und was dabei herausgekommen ist, könnte die Wettbewerber aus Japan, Frankreich, Italien und – ja – auch aus Deutschland zumindest nachdenklich stimmen.

In Genf zeigen die Koreaner zwei Karosserievarianten, den Fünftürer mit Schrägheck sowie den Kombi, der zeitgeistig Sporty Wagon genannt wird. Optisch setzt vor allem der Fünftürer Glanzpunkte: Durch die um fünf Zentimeter auf 4,31 gewachsene Länge bei gleichzeitig um einen Zentimeter auf 1,47 Meter reduzierter Höhe und breiterer Spur wirkt die Limousine dynamischer und eleganter als ihr Vorgänger. Dabei blieb der Radstand mit 2,65 Metern unverändert. Marktstart in Deutschland für den Fünftürer ist Juni, der Kombi folgt einige Wochen später. Der Einstiegspreis für den Kompaktwagen, dessen Schwestermodell Hyundai i30 auch dieser Tage auf den Markt kommt, dürfte weiterhin bei rund 15.000 Euro liegen, was vor allem in Verbindung mit der siebenjährigen, allerdings auf 150.000 Kilometer begrenzten Garantie zusätzliche Kaufanreize setzen dürfte.

Neben dem sehr sportlichen, europäischen Design überzeugt der Ceed bei einer ersten Inspektion vor allem durch sein sauber verarbeitetes, fahrerorientiertes Cockpit unter Verwendung hochwertiger Materialien. Aber auch an Stellen, wo manche Hersteller gerne an Material und Qualität sparen, wirkt der Koreaner wie ein Produkt aus Wolfsburg. Gebaut wird der Ceed im Übrigen in Europa, im slowakischen Kia-Werk Zilina.

Das Leistungsspektrum der Motoren reicht vorerst von 90 bis 135 PS, wobei der 100-PS-Benziner mit 1,4 Litern Hubraum preislich den Einstieg markiert und von einem 1,6-Liter-Direkteinspritzer mit 135 PS flankiert wird. Wer einen Diesel möchte, kann zwischen einem 1,4-Liter mit 90 PS und einem 1,6-Liter mit 128 PS wählen. Alle Motoren sind mit einem manuellen Sechsganggetriebe kombiniert. Für die 1,6-Liter-Modelle gibt es als Option eine Sechsgang-Automatik. Zusätzlich lässt sicher der große Benziner auch mit einem neuen Doppelkupplungsgetriebe verbinden.

Obwohl nur leicht gewachsen, gibt es im neuen Ceed mehr Platz als im Vorgänger. Dies gilt vor allem für Fahrer und Beifahrer, aber auch für die Passagiere im Fond. Zudem legte der Kofferraum um 40 auf 380 Liter zu, der sich durch Umlegen der Rücksitze auf bis zu 1.318 Liter vergrößern lässt. Der Laderaum des Kombis fasst zwischen 528 und 1.642 Liter.

Schon die erste Generation des Ceed war mit 430.000 in Europa verkauften Einheiten für Kia mehr als ein Achtungserfolg. Mit der ab Sommer erhältlichen zweiten Generation legen die Koreaner nach – und beeindrucken einmal mehr durch ihre Lernfähigkeit.

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Fazit
Schon die erste Generation des Ceed war mit 430.000 in Europa verkauften Einheiten für Kia mehr als ein Achtungserfolg. Mit der ab Sommer erhältlichen zweiten Generation legen die Koreaner nach – und beeindrucken einmal mehr durch ihre Lernfähigkeit.

Quelle: Autoplenum, 2012-03-06

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