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Testbericht

Astrid Simons/SP-X, 23. April 2012

Ein Dreizylindermotor für den Ford Mondeo? Bei Ford kann man sich das vorstellen. Doch zunächst ist das neue 1,0-Liter-Dreizylinder-Aggreggat der Kölner im Focus zu haben. Im Focus kostet der Dreizylinder nur jeweils 200 Euro mehr als die entsprechende Vierzylinder-Variante. Die 100-PS Version ist für 18.050 Euro zu haben, die stärkere Variante mit 125 PS beginnt ab 20.700 Euro.

Das Zauberwort beim neuen 1,0-Liter-Ecoboost-Moto heißt Drehmoment. 170 Newtonmeter liegen im Focus bereits bei 1.500 Umdrehungen an und zwar in beiden Leistungsstufen mit 74 kW/100 PS und 92 kW/125 PS. Das verspricht Durchzugskraft.  

Dahinter steckt reduzierter Hubraum in Kombination mit Turbo-Aufladung, Benzindirekteinspritzung und einer variablen Steuerung der Nockenwellen. Das ganze bei Verbrauchswerten von 4,8 bzw. fünf Litern, was CO2-Emissionen von 109 g/km bzw. 114 g/km entspricht. Um Gewicht und Reibung zu optimieren, haben die Ingenieure zunächst die Ausgleichselle aus dem Motorblock verdammt. Damit auch das Geräuschniveau stimmt, wurde im Gegenzug die Schwungscheibe so modifiziert, dass sie die Aufgabe der Ausgleichswelle übernehmen kann. Weitere Verbesserungen auch zugunsten des Verbrauchs sind ein integrierter Auspuffkrümmer, der einen hohen Wirkungsgrad bei hohen Geschwindigkeiten erlaubt sowie getrennte Kühlkreisläufe, die dabei helfen, dass die Betriebstemperatur schneller erreicht wird.

Im Fahrversuch zeigt sich der kleine Kölner Motor dem Focus Turnier durchaus gewachsen und agiert kraftvoll und spritzig. Dank hoher Durchzugskraft ist Fahrspaß im niedrigen Drehzahlbereich möglich. Kleine Sprints regelt in der 125 PS-Version „Overboost“, der das Drehmoment kurzeitig auf 200 Nm ansteigen lässt. Nervige Dreizylinder-Geräusche sind im Focus nicht zu vernehmen.

Ford bietet den Motor auch für den neuen Minivan B-Max an, der im Herbst seinen Marktstart feiert. Etwa zur gleichen Zeit ist der Dreizylinder dann auch für den Kompakt-Van C-Max erhältlich.

Je weniger bewegte Teile ein Motor hat, desto geringer fällt die Reibung aus und leichter wird er auch. Diesem Credo folgend, setzt Ford nun auch in der Kompaktklasse auf drei statt vier Zylinder.

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Fazit
Je weniger bewegte Teile ein Motor hat, desto geringer fällt die Reibung aus und leichter wird er auch. Diesem Credo folgend, setzt Ford nun auch in der Kompaktklasse auf drei statt vier Zylinder.

Quelle: Autoplenum, 2012-04-23

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