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Testbericht

Elfriede Munsch/SP-X, 13. März 2013

Mit verschärfter Optik sowie mit gesteigertem Leistungs-Selbstbewusstsein trumpft die neue Ford Fiesta ST-Variante auf. Im Vergleich zum 2008 eingestellten Vorgänger hat der Bonsai-Kracher aus Köln nun ein Plus von 32 PS unter der Motorhaube und kommt auf wettbewerbskonforme 134 kW/182 PS. Mit Preisen ab 19.990 Euro stellt der ab Werk gut ausgestattete Fiesta-Ableger zudem ein sehr attraktives Angebot dar.   Herzstück des sportlichen Dreitürers ist das 1,6-Liter-Aggregat aus der neuen „EcoBoost“-Familie mit Turboaufladung, Benzin-Direkteinspritzung sowie einer doppelt variablen Nockenwellen-Steuerung. Das maximale Drehmoment von 240 Nm liegt bei 1.600 bis 5.000 U/min an. Kurzfristig ist für 15 Sekunden dank Oberboost-Funktion eine Steigerung des Drehmoments auf 290 Nm sowie eine Leistungsspitze von 200 PS möglich. Damit Physik und Fahrkönnen möglichst lange kongruent sind, verfügt der Fiesta ST u.a. über ein dreistufiges ESP mit integrierter Traktionskontrolle und aktive Fahrdynamikregelung.   Der Standardspurt gelingt in 6,9 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit ist mit 220 km/h angegeben. Abseits dieser Werte überzeugt der Fiesta ST besonders bei schnellen Kurvenfahrten durch souveränes Handling. Zum sportlichen Fahrerlebnis tragen die um 1,5 Zentimeter abgesenkte Karosserie und das Sportfahrwerk, eine geänderte Dämpferkennung sowie die direktere Lenkungscharakteristik der Servolenkung bei. Serienmäßig überträgt ein Sechsgang-Schaltgetriebe die Kraft an die Vorderachse. Eine Doppelkupplung ist nicht vorgesehen. Der Normverbrauch mit 5,9 Litern (CO2-Ausstoß: 138 g/km) liest sich gut, dürfte im sportlich gefahrenen Alltag aber eher als unverbindliche Richtlinie gelten.   Der kleine Kracher verfügt optisch über die klassentypischen Attribute. Dazu zählen ein auffälliger Kühlergrill, breite Radläufe, in denen spezielle 17-Zoll-Leichtmetallfelgen Platz finden, die auf Wunsch rot lackierten Bremssattel, der Diffusor in der Heckschürze und natürlich die doppelflutige Auspuffanlage. Das Interieur dagegen ist abgesehen von den Recaro-Sportsitzen mit einigen Alu- und Karbonapplikationen sowie der Sport-Pedalarie eher brav gehalten.

Die Ford-Ingenieure dürften bei der Entwicklung des Fiesta ST Spaß gehabt haben. Der kleine Sportler liegt jetzt auch Augenhöhe mit den PS-Vorgaben der Wettbewerber. Dazu gibt es noch ein tolles Fahrwerk und eine attraktive Preisgestaltung.

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Fazit
Die Ford-Ingenieure dürften bei der Entwicklung des Fiesta ST Spaß gehabt haben. Der kleine Sportler liegt jetzt auch Augenhöhe mit den PS-Vorgaben der Wettbewerber. Dazu gibt es noch ein tolles Fahrwerk und eine attraktive Preisgestaltung.

Quelle: Autoplenum, 2013-03-13

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