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Testbericht

Wolfram Nickel/SP-X, 23. Mai 2011

Nissan steht für eine spezielle japanische Erfolgsgeschichte. Denn kaum ein anderes Unternehmen hat sich in den letzten Jahren so konsequent auf den Vertrieb von Crossovermodellen konzentriert. Der Durchbruch gelang mit dem Qashqai, der in der Kompaktklasse eine eigene Nische zwischen VW Golf und Tiguan erfand. Jetzt folgt der kleinere Juke, der mit frech-fröhlichen Formen als Kreuzung zwischen Geländegänger und Familiensportler bei den Kleinwagen gegen konventionelle Kompakte wie den VW Polo und gegen Crossover wie den Mini Countryman antritt. Für flotten Vortrieb sorgen bei dem 4,14 Meter langen Viertürer mit Heckklappe und optionalem Allradantrieb wahlweise zwei Benziner und ein Diesel mit einem Leistungsband von 81 kW/110 PS bis 140 kW/190 PS. Die Preise beginnen bei relativ günstigen 16.990 Euro. Im Rahmen einer vorerst bis zum 30. Juni 2011 laufenden Marketingaktion „Loyalitätsbonus“ erhalten Kunden, die im Besitz eines Nissan-Altfahrzeugs sind, unabhängig von einer Inzahlungnahme ein zweites kostenfreies Jahr Anschlussgarantie nach den regulären drei Jahren Herstellergarantie und dem ersten Jahr Anschlussgarantie.

Wirklich überzeugend sind die „Loyalitätsboni“ aber erst für die Biedermänner, mit denen Nissan in der kleinen Klasse vorfährt. 3.480 Euro gibt es bei Barkauf für die Hochdachlimousine Note, deren regulärer Einstiegspreis bei 13.910 Euro liegt. Und immerhin noch 1.550 Euro werden für den erst im März offiziell eingeführten Micra angerechnet, der sonst zu Preisen ab 10.740 Euro im Angebot steht. Damit sind der fünfsitzige Note, eine Kreuzung zwischen Van und Kompaktlimousine, und der als Weltauto konzipierte klassische Kleinwagen Micra auch im Wettbewerbsumfeld günstige Angebote.   

Schon in den ersten vier Monaten des Jahres zählte Nissan zu den großen Gewinnern in den deutschen Zulassungscharts. Mit dem neuen, serienmäßig fünftürigen Micra mit sparsamem 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner, dem aufregend geformten Juke und dem vielseitigen Familientransporter Note – wahlweise bestellbar mit zwei Benzinern und einem Diesel – soll es noch weiter nach oben gehen. In Europa will Nissan größte japanische Marke werden und Toyota vom Thron stoßen.

Ausgeflippt, uban oder familiär: In den Kleinwagen-Klassen hat Nissan gleich drei Modelle im Angebot - und viel damit vor. Die Japaner wollen in Europa sogar Toyota angreifen und größte Nippon-Marke werden.

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Fazit
Ausgeflippt, uban oder familiär: In den Kleinwagen-Klassen hat Nissan gleich drei Modelle im Angebot - und viel damit vor. Die Japaner wollen in Europa sogar Toyota angreifen und größte Nippon-Marke werden.

Quelle: Autoplenum, 2011-05-23

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