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Testbericht

Walther Wuttke/SP-X, 14. Februar 2012

Ein Dreizylinder-Motor mit nur einem Liter Hubraum in der Kompaktklasse? Bislang nur schwerlich vorstellbar. Bei Ford jedoch ab sofort eine Option, den Focus zu motorisieren. Die Kombination aus Dreizylinder-Triebwerk, Turboaufladung und variabler Nockenwellensteuerung sorgt für geringen CO2-Ausstoß und günstige Verbräuche.

Der Einliter-Dreizylinder leistet je nach Version 74 kW/100 PS bzw. 94 kW/125 PS, was für eine Höchstgeschwindigkeit von 187 km/h oder 195 km/h ausreicht. Während die leistungsschwächere Version mit einem Fünfganggetriebe verbunden ist, besitzt die stärkere Variante ein Sechsganggetriebe.

Noch wichtiger für die Zukunft ist allerdings gleichzeitig der CO2-Ausstoß von 109 Gramm je Kilometer beim schwächeren und 114 beim stärkeren Aggregat. Zwar verliert sich der kleine Antrieb im Motorraum des Focus, doch einmal angelassen, zeigt er, dass er keine Probleme hat, die immerhin knapp 1,3 Tonnen wiegende Limousine temperamentvoll zu bewegen. Das anfangs etwas kernige Geräusch wandelt sich dabei nach kurzer Zeit zu einer angenehmen Hintergrundkulisse. Schon bald vergisst der Fahrer, dass vor ihm ein Antrieb arbeitet, der in seiner Vorstellungswelt eher dem Kleinwagen-Segment vorbehalten ist. Den knackigen Überholsprint meistert der Focus ebenso souverän wie das Beschleunigen im hohen Gang aus niedrigen Drehzahlen. Allerdings kann der Motor das Verbrauchsversprechen der Ingenieure nicht einhalten. Statt 4,8 bei schwächeren und fünf Liter beim stärkeren Antrieb fließt der eine oder andere zusätzliche Liter durch die Direkteinspritzung.

Der Focus dadurch nicht zum Säufer. Nach der Premiere im Focus wird der innovative Antrieb noch in diesem Jahr im C- und B-Max angebotekn. Daneben überlegt Ford, ob der Einliter auch im neuen Mondeo und anderen Modellen wie dem Transit Connect eingesetzt werden kann.

Ein Benziner mit einem Verbrauch fast wie ein Diesel. Ford will es mit dem neuen 1,0-Liter-Dreizylinder zunächst im Focus möglich machen. Als ganz so sparsam entpuppte sich der kleine Benziner im ersten Test allerdings nicht.

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Fazit
Ein Benziner mit einem Verbrauch fast wie ein Diesel. Ford will es mit dem neuen 1,0-Liter-Dreizylinder zunächst im Focus möglich machen. Als ganz so sparsam entpuppte sich der kleine Benziner im ersten Test allerdings nicht.

Quelle: Autoplenum, 2012-02-14

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