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Testbericht

Michael Gebhardt/SP-X, 3. August 2017

Zum Modelljahrwechsel hat Skoda beim Fabia die Motorenpalette überarbeitet und die beiden noch verbliebenen Vierzylinder aus dem Programm geworfen. An die Stelle der aufgeladenen 1.2er tritt der kleinere ebenfalls turbogeladene 1.0 TSI mit nur noch drei Zylindern, der seinen großen Brüdern aber in nichts nachsteht. Preislich bringt der Verzicht auf eine Brennkammer allerdings auch keinen Vorteil: Die Tarife für die ab sofort erhältliche Antriebsvariante beginnen in der Basisausstattung Active bei 14.250 Euro.
 
Gegenüber dem vierzylindrigen Vorgänger erfährt die schwächere Version mit dem Aggregatswechsel ein Leistungsplus um 4 kW/5 PS auf jetzt 70 kW/90 PS; das Drehmoment ist mit 160 Newtonmetern gleichgeblieben und auch das Fünfgang-Getriebe kommt weiterhin zum Einsatz. Die serienmäßig mit einem sechsten Gang bestückte, stärkere Version (mit besserer Ausstattung ab 17.380 Euro) bleibt bei 81 kW/110 PS, kann dafür aber mit etwas mehr Kraft wuchern: Das Drehmoment steigt auf 200 Newtonmeter und liegt jetzt zwischen 2.000 und 3.500 Touren komplett an. Bislang musste der Drehzahlmesser erst 4.000 Umdrehungen anzeigen, ehe der 1.2er seine ganze Wucht auf die Kurbelwelle stemmte.Bei idealem Grip schafft der Top-Fabia den Sprint auf Tempo 100 jetzt in 9,5 Sekunden – ein Zehntel schneller als bisher. Bei der 90-PS-Variante sinkt die Sprintzeit sogar um 30 Hundertstel auf 10,6 Sekunden. Die Vmax liegt bei 185 beziehungsweise 196 km/h, der starke Kombi schafft sogar Tempo 199.
 
Mit dem neuen Modelljahr haben aber nicht nur die beiden neuen Motoren Einzug gehalten, sondern auch in Sachen Konnektivität hat Skoda nachgebessert. Ab der Ambition-Ausstattung ist jetzt das Care-Connect-Paket serienmäßig an Bord, das unter anderem den automatischen Notruf bei einem Unfall übernimmt und den Kunden den Fernzugriff auf ihren Fabia erlaubt: Mit einer App kann man so zum Beispiel nachschauen, ob alle Türen verriegelt sind oder die Restreichweite abfragen. Außerdem gibt es gegen Aufpreis jetzt Online-Dienste für das Infotainmentsystem, das damit unter anderem die Wetterdaten und aktuelle Stauinformationen abrufen kann.

 

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Fazit

Skoda schickt beim Fabia die Vierzylinder in Rente und montiert den Volkswagen-konzernweit eingesetzten 1.0 TSI. Der Turbo-Dreizylinder macht den Kleinwagen schneller und sparsamer.

Testwertung
4.0 von 5

Quelle: Autoplenum, 2017-08-03

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