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Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 6. August 2019
SP-X/Köln. Nicht wenige Deutsche sind in der jüngeren Vergangenheit vom konventionell angetriebenen Fahrrad auf das elektrisch unterstützte Pedelec umgestiegen. Wie einst das klassische Fahrrad wird auch das moderne Pedelec gerne mit in den Urlaub genommen. Allerdings muss man beim Transport der zumeist schwereren E-Bikes ein paar Besonderheiten berücksichtigen.Das betrifft unter anderem das Gewicht. Oftmals bringen Pedelecs Extrakilos auf die Waage. Bereits mit zwei Pedelecs erreicht man schnell 50 Kilogramm oder mehr. Da für den Fahrradtransport häufig an der Anhängerkupplung montierte Heckträger genutzt werden, reichen also bereits zwei Pedelecs, um die Stützlast der Kupplung zu überschreiten, die meist zwischen 50 und 100 Kilogramm variiert. Neben den Fahrrädern selbst muss man für die Berechnung der Last auch das Gewicht des Trägers mit einberechnen. Darüber hinaus sollten grundsätzlich auch die Belastungsgrenzen des Trägers beachtet werden. Eventuell empfiehlt sich hier eine Neuanschaffung, denn mittlerweile werden eine Reihe speziell für den Transport von E-Bikes ausgelegte Fahrradträger angeboten.Auf das Gewicht muss man ebenfalls beim Transport auf dem Dach achten. In der Regel sind 75 Kilogramm erlaubt, inklusive Trägersystem. Das Allianz Zentrum für Technik (AZT) rät allerdings grundsätzlich vom Dachtransport von Pedelecs ab, denn wie ein 2015 durchgeführter Crashtest mit E-Bikes auf einem Dachträger zeigte, lösten sich die Pedelecs beim Aufprall aufgrund ihres hohen Gewichts aus den Halterungen. Auch beim Ausweichen oder Überfahren von Unebenheiten zeigten Dachsysteme laut AZT, dass sie schneller an ihre Grenzen kommen als etwa Heckträger. Wem hoch auf dem Dach stehende E-Bikes zu heikel sind, kann alternativ nach einen Dachträger für den Liegendtransport suchen.Werden die Gewichtsgrenzen beim Transport von Pedelecs nur leicht überschritten, kann es oftmals reichen, einfach die schweren Akkus abzunehmen. Diese sollte man aus Sicherheitsgründen ohnehin lieber im Fahrzeuginnenraum transportieren, denn hier sind die Batterien besser vor mechanischen Stößen oder Hitze geschützt, sofern sie auch entsprechend sicher in gepolsterten Hüllen oder Transportkartons aufbewahrt werden.Sollte ein Akku beim Transport herunterfallen oder etwa bei einem Unfall beschädigt werden, kann er zur Gefahr werden. Dann geht vor allem von Lithium-Ionen-Batterien eine erhöhte Brandgefahr aus, weshalb man Stromspeicher mit defekter Außenhülle besser nicht in geschlossenen Räumen aufbewahren sollte. Die Dekra weist außerdem darauf hin, dass möglicherweise Elektrolytflüssigkeit austreten und die Haut reizen kann. Weist die Hülle einer Traktionsbatterie Schäden auf, sollte sie vom Fahrradhändler geprüft werden. Der kann den möglicherweise defekten Stromspeicher dann auch gleich fachgerecht entsorgen, denn E-Bike-Akkus dürfen unter keinen Umständen im Hausmüll landen. Die Batterien unterliegen grundsätzlich dem Gefahrengutvorschriften.Neben der Batterie empfiehlt es sich beim E-Bike-Transport außerdem, das Display des Bordcomputers abzunehmen und geschützt im Fahrzeuginnenraum zu transportieren. Wurden Display und Akku entfernt, sollten zusätzlich die dann am Pedelec freiliegenden Anschlusskontakte vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden. Hier reicht schon mal ein Stück Plastikfolie, allerdings sollte es so befestigt werden, dass es auch dem Fahrtwind standhält. Pedelec-Antriebsspezialist Bosch empfiehlt zusätzlich, beim E-Bike-Transport auch die Motoreinheit vor äußeren Einflüssen zu schützen. So kann bei Regenfahrten aufgrund der Luftverwirbelungen hinterm Fahrzeug vergleichsweise viel Wasser auf die Antriebseinheit einwirken. Im Fachhandel werden hierfür spezielle, wasserabweisende Transporthüllen angeboten.Werden für den Transport Display und Akku abmontiert, ist dies zugleich ein erhöhter Diebstahlschutz. Grundsätzlich sollte man außerdem auch das Fahrrad selbst noch vor den Zugriff von Langfingern mit einem Schloss sichern.Fahrräder lassen sich eigentlich problemlos mit dem Auto transportieren. Mit schweren E-Bikes wird diese Aufgabe allerdings um einiges kniffeliger.
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Fazit
Fahrräder lassen sich eigentlich problemlos mit dem Auto transportieren. Mit schweren E-Bikes wird diese Aufgabe allerdings um einiges kniffeliger.

Quelle: Autoplenum, 2019-08-06

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