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Testbericht

Wolfram Nickel/SP-X, 3. August 2020
SP-X/Köln. Krönchen-Logo, Chrom-Glitter, Echtholz-Furnier, Vinyldach und zwei exklusive Sechszylinder: Der in stattlichem Format karossierte Ford Taunus übertrug vor 50 Jahren den Glamour der großen Klasse in die bürgerliche Mitte und avancierte so zum ersten Millionenerfolg aus Köln. Während das Vorgänger-Duo aus Ford 12 M und 15 M noch auf fortschrittlichen Frontantrieb setzte, machte der neue Taunus eine Rolle rückwärts und folgte mit konservativem Hinterradantrieb seinem englischen Zwilling namens Cortina MK III. Tatsächlich waren Taunus und Cortina auf Geheiß der amerikanischen Konzernzentrale als europäische Einheitsmodelle parallel entwickelt worden, wobei in beiden Fällen ein sportlich-kraftvolles Design mit langer Motorhaube sowie kurzem Heck nach dem Beispiel des Mustang angesagt war. Klar, dass es den Taunus deshalb auch als Coupé gab – parallel zum bereits etablierten Capri. Auch zur Vielfalt der Ausstattungen vom phlegmatischen 1,3-Liter-Vierzylinder bis zum damals in der Mittelklasse einzigartigen 2,3-Liter-V6 ließen sich die Taunus-Entwickler durch das Pony-Car inspirieren. Und noch ein US-Einfluss kennzeichnete den Taunus: die legendäre „Knudsen-Nase“. Ein Stilmerkmal, das der nur kurzzeitig amtierende amerikanische Ford-Präsident Semon Knudsen den Designern ins Lastenheft diktierte. Tatsächlich hatte der Taunus die Nase vorn, vor allem als meistverkauftes Mittelklassemodell der frühen 1970er und gemeinsam mit dem Cortina als populäres Weltauto für alle Kontinente von Amerika bis Australien.Ob moderner Opel Ascona, der K70 als erster Frontantriebs-VW, avantgardistischer Citroen GS, stattlicher Chrysler 160 oder Ford Taunus in formidabler Form für 6.654 Mark zum Knallerpreis eines Käfers: Die europäische Mittelklasse erneuerte sich für die 1970er Jahre, denn die westliche Welt vollzog den Wandel vom Wirtschaftswunder der ersten Nachkriegsjahrzehnte zur Wohlstandsgesellschaft, oft schon mit zwei Autos pro Haushalt. Noch warfen Öl- und Umweltkrisen keine Schatten voraus in jene knallbunten Jahre von Pop-Art, frühem Farb-TV und Schockfarben auf automobiler Blechhaut. Die Menschen zeigten gerne, was sie hatten und das Auto galt nach dem Eigenheim als wichtigste Visitenkarte. Mit Abstand das beste Gespür für diesen Zeitgeist zeigten die Ford-Entwickler im englischen Dagenham, denn dort fanden Cortina und Taunus ihre für Millionen Kunden unwiderstehlich verführerischen Konturen als Limousine und Kombi sowie Coupé (nur Taunus).Rund 100 Ausstattungsvarianten standen für das Duo zur Wahl, das war Weltrekord. Rekordverdächtig entwickelten sich auch die Verkaufszahlen, kaum ein europäisches Land, in dem nicht einer der Bestseller (parallel angeboten wurden sie nur auf Märkten der Freihandelszone EFTA wie in Österreich), die Zulassungsstatistik oder zumindest die Mittelklasse anführte. Elton John widmete dem allgegenwärtigen englischen Cortina sogar einen Popsong, in Australien/Neuseeland avancierte der Cortina mit bis zu 4,1 Liter mächtigen Sechszylindern zum beliebtesten Flottenfahrzeug, in Südafrika zum „favourite Family Car“, in Argentinien der Taunus zur meistgekauften Limousine und in Korea der Cortina unter dem Markenzeichen von Hyundai zum populärsten Volksauto. Tatsächlich gewann der Taunus viele vormalige Volkswagen-Käfer-Käufer, die in dem Ford ein geräumiges Familienvehikel entdeckten, das mit kleinem 40 kW/55 PS abgebenden 1,3-Liter-Vierzylinder kaum mehr kostete als ein VW 1302 LS. Alternativ konnte sich Knudsens Nase als einzige Mittelklasse sogar eines prestigeträchtigen 2,3-Liter-V6 rühmen, so wie sonst etwa ein Mercedes 230.Von innerer Größe kündete übrigens auch der Radstand des Taunus, der mit 2,58 Meter den Rüsselsheimer Rivalen Opel Ascona im Vergleich fast auf Kleinwagen-Format reduzierte und schon das Niveau von Oberklasse-Typen wie Rover 3500 V8 erreichte. Wen wundert es da noch, dass der Taunus allein in Deutschland im ersten vollen Verkaufsjahr rund 125.000 Käufer fand und damit zweieinhalb Mal so viele wie der Ascona. Ford Köln freute sich über diesen Goldregen für die Kasse, einen Marktanteil von stolzen 15 Prozent – und wurde bis in die Grundfesten durchgeschüttelt, als der Taunus vom ADAC mit der gefürchteten silbernen Zitrone für Neuwagenmängel ausgezeichnet wurde. Dabei waren Zigarettenkippen, zerfetzte Zeitschriften oder Butterbrotpapier unter dem Taunus-Rücksitz eher der Kategorie kurioser Gruß vom Fließband zuzuordnen, übler waren die Rückmeldungen aus dem Ford-Vertriebsnetz über Wassereinbrüche, Motoraussetzer oder schlecht passende Teile. Ein Dilemma, das übrigens auch den englischen Cortina betraf, und um negative Medienschlagzeilen über eine unbefriedigende Fahrwerksabstimmung erweitert wurde. Ford handelte rasch. Noch 1971 besserte ein „60-Punkte-Programm“ Qualität und Fahrkomfort ein wenig nach, im Folgejahr gab es eine modifizierte Hinterachse und während der Ölkrise verdoppelte Ford 1974 als erster deutscher Hersteller die Garantielaufzeit auf nunmehr zwölf Monate.„Taunus 74. In ihm steckt ein neues Auto“, warb Ford für die problembefreite Familienkutsche. Die Pole Position in der Mittelklasse verloren die Kölner trotzdem, denn nicht nur der Ascona nutzte die vorübergehenden Schwächen des optisch rasch alternden und bald als barock empfundenen Taunus. Auch die frischen Frontantriebs-Konkurrenten Audi 80 und VW Passat im italienischen Giugiaro-Design setzten dem einstigen rheinischen Shootingstar zu, der dann jedoch überraschend ein Revival feierte, als er fürs Modelljahr 1975 ein finales Facelift erhielt. Mit mattschwarzen Zierelementen und üppiger Serienausstattung sowie als erster starker Sechszylinder-Kombi seines Segments machte er Boden gut. Tatsächlich zeigte sich am Beispiel des Taunus, wie anspruchsvoll gerade die deutschen Autokäufer der 1970er geworden waren.Feierte doch Fords Weltauto außerhalb Deutschlands stetig neue Verkaufsrekorde, als „Millionen-Ding“ und „stiller Eroberer, dem an automobiler Vernunft alles liegt und an optischen Gags wenig“, wie eine Pressemitteilung vom Juni 1975 allen Ernstes erklärte. Darüber kann die heutige Taunus-Community nur amüsiert grinsen. Sie liebt den längst rar gewordenen Knudsen gerade wegen seiner kultigen Formen und Variantenvielfalt. Schließlich waren es neben dem großzügigen Raumangebot Details wie der kuriose Mix aus rechteckigen und runden Doppelscheinwerfern im Frontgrill des GT, die Armaturentafeln im Mustang-Look, der stolze Ford-Schriftzug auf der Kühlernase, das Kunstleder-Dach als GXL-Insignie und die „mattschwarze Rallye-Lackierung für den GT“ oder der „Spielraum für Kinder im Laderaum“ des Turnier, mit denen der Taunus 1970 durchgestartet war. Sechs Jahre später wurde es tatsächlich ernst mit dem Thema Vernunft, denn nun fuhr die zweite Taunus/Cortina-Generation in geglätteten Formen vor. Keine Spur mehr von Blechwülsten und auch das Coupé und die Knudsen-Nase waren Vergangenheit. Stattdessen gab es Zuverlässigkeit serienmäßig – und neue Produktionsrekorde.Kurzcharakteristik:Chronik:1967: Am 15. Juni verkündet Henry Ford II die Gründung der Ford of Europe Inc. Mit Sitz im englischen Brentwood. Sie übernimmt die Entwicklungs-, Produktions- und Vertriebsverantwortung für alle europäischen Ford-Produkte und damit auch für die Konzeption des gemeinsamen Nachfolgers für den englischen Cortina MK2 und das deutsche Ford-Duo 12 M/15 M. Der Ford Cortina ist dabei das erste britische Auto, das nach metrischem Maßsystem entwickelt wird1970: Der Ford Taunus in konventioneller Bauweise mit Hinterradantrieb tritt im September die Nachfolge der frontangetriebenen Modelle 12 M und 15 M an. Pressevorstellung im niederländischen Eindhoven. Der Taunus ist in vier Karosserieversionen (zweitürige Limousine, viertürige Limousine, Kombi Turnier, Coupé) und mit anfangs drei Motorvarianten (1,3-Liter-Vierzylinder, 1,6-Liter-Vierzylinder und 2,0-Liter-V6) konfigurierbar. Die Basisversionen des Taunus verfügen über Rundscheinwerfer, die gehobenen Ausstattungslinien über Rechteckscheinwerfer. Im Oktober 1970 – Weltpremiere auf der London Motorshow – ersetzt der Cortina MK III in modischem Coke-Bottle-Design den sachlicher und kantiger gezeichneten Marktführer Cortina MK II und den größeren Corsair. Die Karosserie des Cortina MK III ähnelt dem Taunus, differenziert sich aber deutlich in der Heckgestaltung. Erhebliche Qualitätsprobleme führen zu Kritik bei Kunden und Medien, aber dennoch gibt es bis zu sechs Monate Lieferzeit bei der Markteinführung. Gebaut werden im ersten Jahr die Varianten Taunus 1300, 1600, 2000. In diesem Jahr werden in Deutschland 25.036 Taunus zugelassen, davon 254 Taunus Turnier. Zum Vergleich: Der Opel Ascona erzielt 2.298 Zulassungen1971: Im Januar präsentiert Ford Köln für den Taunus ein 60-Punkte-Programm zur Qualitätsverbesserung inklusive Fahrwerk mit zusätzlichem Querstabilisator und Bilstein-Stoßdämpfern. Im Mai erfolgt eine weitere Modellpflege für den Taunus mit optimierter Fahrwerksabstimmung und besserer Karosseriedämmung. Im August startet die Cortina Produktion in Australien und in Südafrika. Die südafrikanische Eigenentwicklung Cortina Bakkie wird als Cortina Pickup nach Großbritannien exportiert. Im November wird der Taunus in GT- oder GXL-Ausstattung optional mit 108 PS starkem 2,3-Liter-V6 lieferbar. In diesem Jahr werden in Deutschland 123.653 Taunus zugelassen, davon nur 7.064 Taunus Turnier. Zum Vergleich: Der Opel Ascona erzielt 51.820 Zulassungen1972: Im Januar erhält der Taunus eine modifizierte Hinterachse und einen Monat später ein neues Felgendesign. In Großbritannien erobert der Cortina 12,6 Prozent Anteil am Gesamtmarkt. In Australien präsentiert Ford den Cortina 6 MK III, alternativ mit 97 kW/132 PS starkem 3,2-Liter-Sechszylinder und 115 kW/157 PS leistendem 4,1-Liter-Sechszyllinder aus dem Ford Falcon. Die Triebwerke werden auch für die australischen Cortina MK IV und Mark V eingesetzt. In diesem Jahr werden in Deutschland 90.535 Taunus zugelassen, davon 8.754 Taunus Turnier. Zum Vergleich: Der Opel Ascona erzielt 75.733 Zulassungen1973: Im September spendiert Ford Taunus und Cortina ein großes Facelift, zu erkennen an neuem schwarzem Kühlergrill, Rechteckscheinwerfern auch für die Basisversionen, frischem Interieur und modifizierten Motoren. Der Taunus Turnier wird jetzt auch mit 2,0-Liter-Motor produziert. Der 1,3-Liter-Vierzylinder erhält eine Leistungssteigerung von 55 PS auf 59 PS; der 1,6-Liter-Basis-Vierzylinder entwickelt nur noch 68 PS statt wie bisher 72 PS. Die neue englische Spitzenversion Cortina 2000 E (Executive) soll auf der Insel die Luxusversionen des ausgelaufenen Corsair ersetzen. Bis Ende des Jahres ist der Cortina auch in Kanada erhältlich. In Japan wird der Cortina mit nach innen gewölbten Kotflügeln verkauft, um durch eine geringere Fahrzeugbreite steuerlich günstiger eingestuft zu werden. In diesem Jahr werden in Deutschland 92.647 Taunus zugelassen, davon 9.213 Taunus Turnier. Zum Vergleich: Der Opel Ascona erzielt 95.373 Zulassungen, der neue Audi 80 insgesamt 125.602 Zulassungen1974: Ford verdoppelt als erster deutscher Hersteller die Garantielaufzeit auf zwölf Monate oder 20.000 Kilometer. Ab April ist der Taunus Turnier mit 2,0-Liter-V6-Motor lieferbar, außerdem gibt es fortan die höchste Ausstattungslinie GXL auch für den Turnier. Ab September kennzeichnen den Taunus mattschwarze Fensterleisten statt der glänzenden Chromeinfassungen. Turnier jetzt optional mit Heckscheiben-Wisch-Waschanlage. Der Cortina ist nun mit Zwei-Liter-Vierzylinder-Maschine aus dem amerikanischen Ford Pinto bestellbar. In Argentinien startet die Taunus-Produktion mit Motoren aus dem Ford Falcon (u.a. 2-Liter- und 2,3-Liter-Vierzylinder). Lieferbar ist der argentinische Taunus als viertürige Limousine und als Coupé. In diesem Jahr werden in Deutschland 61.625 Taunus zugelassen, davon 8.192 Taunus Turnier. Zum Vergleich: Der Opel Ascona erzielt 55.942 Zulassungen, der Audi 80 77.094 Einheiten und der VW Passat insgesamt 132.987 Zulassungen1975: Im Januar erfolgt eine weitere Modellpflege für den Taunus, die eine erweiterte Serienausstattung umfasst (Automatiksicherheitsgurte, Stahlgürtelreifen, heizbare Heckscheibe, stärkere Lichtmaschine). Im Juni feiert Ford die Auslieferung des millionsten Taunus TC. In diesem Jahr werden in Deutschland 97.802 Taunus zugelassen, davon 14.409 Taunus Turnier und 2.746 Taunus Coupé. Zum Vergleich: Der Opel Ascona erzielt 96.834 Zulassungen, der Audi 80 insgesamt 60.294 Einheiten und der VW Passat insgesamt 119.658 Zulassungen 1976: Die sogenannte Pflaume, das blaue Ford-Emblem, wird wieder an deutschen Ford-Fahrzeugen montiert. Im Januar debütiert der Taunus II (interne Bezeichnung: GBTS). Das technische Layout übernimmt der neue Taunus vom Vorgänger, allerdings ist er in neuem, sachlichem Design gestaltet. Kaum verändert gibt sich der Taunus Turnier, der sich nur in der Frontansicht deutlich vom Vorgänger differenziert. Im Juli finales Cortina-MK-III-Sondermodell „Olympic Cortina 2000 E“, erst Ende September wird der Cortina MK IV vorgestellt, mit Karosserie und Motoren des Ford Taunus II. Nur durch Ausstattungsdetails, z.B. braunen Vinyldächern, unterscheidet sich der Cortina fortan vom Taunus. Montage und Produktion des Cortina in Irland, Australien, Neuseeland, Indonesien, Malaysia, Singapur, Thailand, Malta, Südafrika, Hongkong, Philippinen, Taiwan und Südkorea. Insgesamt wurden 1.131.790 Cortina MK III produziert (1970-1976) 1978: In Korea produziert Hyundai den Ford Cortina in Lizenz1979: IAA-Premiere für den Taunus III. Schon im August erscheint der Cortina MK V. Tatsächlich handelt es sich nur um eine gründliche Überarbeitung der Vorgängermodelle mit höherem Dachaufbau, neuer Fahrwerksabstimmung, erweiterter Ausstattung und verbrauchsoptimierten Motoren1982: Im Juli in Europa Produktionsauslauf für den Taunus, während es für den Cortina noch das Sondermodell Crusader gibt. Nachfolger von Taunus und Cortina wird ab September der fünftürige Sierra. Insgesamt wurden 2.696.011 Taunus produziert (1970-1982) und 2.263.640 Cortina produziert (1971-1982)1984: In Neuseeland endet die Produktion des Cortina. Ende 1984 wird die Taunus-Produktionsstraße in Argentinien an Otosan in Izmir in der Türkei verkauft, wo der Ford als Otosan Taunus vermarktet wird1994: Produktionsauslauf für den türkischen Otosan Taunus. In Deutschland zählt der Taunus zu den meistverschrotteten Automobilen, von der ersten Generation sind bereits nur noch knapp 6.800 Fahrzeuge zugelassen2020: Der Taunus TC wird 50 und trotzdem fallen die meisten Feierlichkeiten aus, bedingt durch die gesellschaftlichen Einschränkungen in der Zeit der Corona-PandemieProduktionszahlen:Insgesamt wurden 2.696.011 Taunus produziert (1970-1982)Insgesamt wurden 1.131.790 Cortina MK III produziert (1971-1976)Insgesamt wurden 1.131.850 Cortina MK IV und MK V produziert (1976-1982), davon 750.000 Cortina MK IVWichtige Motorisierungen:Ford Taunus, 1. Generation 09/1970-12/1975; zwei- bzw. viertürige Mittelklasselimousine sowie viertüriger Turnier (Kombi) bzw. Coupé; Länge 4,27 Meter bzw. 4,37 Meter (Turnier), Breite 1,70 Meter, Höhe 1,37 Meter bzw. 1,39 Meter (Turnier). Motoren: 1,3-Liter-Benziner mit 40 kW/55 PS bzw. 43 kW/59 PS (ab 09/1973), 1,6-Liter-Benziner mit 53 kW/72 PS bzw. 50 kW/68 PS (ab 09/1982) bzw. 65 kW/88 PS, 2,0-Liter-V6-Benziner mit 66 kW/90 PS und 2,3-Liter-V6-Benziner mit 80 kW/108 PS (ab 11/1971) Leistung.Ford Cortina MK III bzw. Cortina TC (Code für Taunus/Cortina) 1971-1976; zwei- bzw. viertürige Mittelklasselimousine sowie viertüriger Estate (Kombi) und Convertible (durch Karossiers wie Crayford) sowie Pickup; Länge 4,27 Meter bzw. 4,37 Meter (Estate), Breite 1,70 Meter, Höhe 1,32 Meter bzw. 1,33 Meter (Estate). Motoren: 1,3-Liter-Benziner mit 40 kW/54 PS bzw. 42 kW/57 PS, 1,6-Liter-Benziner mit 63 kW/86 PS und 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 72 kW/98 PS Leistung.Er war Kölns erster Millionseller und Deutschlands meistverkaufte Mittelklasse der frühen 1970er. Gegen den technisch konservativen Taunus mit markanter „Knudsen-Nase“ blieben sogar Avantgardisten wie der VW K70 und der neue Opel Ascona chancenlos. Mehr Auto zum kleinen Preis, lautete das Erfolgsrezept des Ford.
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Fazit
Er war Kölns erster Millionseller und Deutschlands meistverkaufte Mittelklasse der frühen 1970er. Gegen den technisch konservativen Taunus mit markanter „Knudsen-Nase“ blieben sogar Avantgardisten wie der VW K70 und der neue Opel Ascona chancenlos. Mehr Auto zum kleinen Preis, lautete das Erfolgsrezept des Ford.

Quelle: Autoplenum, 2020-08-03

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