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Testbericht

Stefan Grundhoff, 28. März 2013
Jeep-Fans und Allradjünger können sich freuen: der Jeep Cherokee kommt zurück ins Gelände. Doch vom urwüchsigen Charme des Klassikers ist zumindest optisch nicht viel geblieben.

Man muss zweimal hinsehen, um den Jeep Cherokee als solchen zu erkennen. Denn insbesondere die zerklüftete Front ist nichts für das sanfte Gemüt. So hatte man sich einen Jeep - und schon gar nicht den klassischen Cherokee - wohl kaum gewünscht. Auch an Heck und Seitenlinie mimt der kleine Bruder des Grand Cherokee mehr den Crossover als den echten Klettermaxen. Die Technik verspricht jedoch deutlich mehr, denn der Jeep Cherokee des Modelljahres 2014 ist mit drei verschiedenen Allradsystemen zu bekommen. Neben dem einstufigen Transfergetriebe für Basismodell gibt es eine Variante mit Untersetzung und eine mit Untersetzung und Sperrdifferenzial für besonders harten Geländeeinsatz. So soll der Jeep Cherokee als "Trail Rated" auch den legendären Rubicon Trail bezwingen können. Überraschend für eine Plattform, die als Basis auf den Vorderradantrieb setzt.

Angetrieben wird der Amerikaner von einem Vierzylinder mit 2,4 Litern Hubraum und 135 kW / 184 PS und einem maximalen Drehmoment von 232 Nm. Sein Normverbrauch soll bei 7,6 Litern Super auf 100 Kilometern liegen. Im Vergleich zum Vorgänger mit 3,7 Liter großen V6-Motor ist das eine Reduzierung um 45 Prozent. Doch der Jeep Cherokee ist auch weiterhin mit einem leistungsstarken Sechszylinder zu bekommen. Der 3,2 Liter große V6-Motor basiert auf dem bekannten 3,6-Liter-Triebwerk und leistet 199 kW / 272 PS und ein Drehmoment von bis zu 325 Nm. Damit kann der Allradler bis zu 2.050 Kilogramm an die Anhängekupplung nehmen. Für Europa ist ebenfalls ein 170 PS starker Diesel im Angebot.

Im Vergleich zum robusten Vorgänger will der Jeep Cherokee der neuen Generation auch in den Bereichen Komfort und Sicherheit punkten. So verfügt er unter anderem über eine Einpark-Automatik, Abstandstempomat, Auffahrwarnung und Spurassistent, Totwinkelassistent und eine hintere Querbewegungserkennung. Im Innenraum ist der Jeep Cherokee kaum wiederzuerkennen. So gibt es belederte Oberflächen, eine große Bildschirmnavigation und vollklimatisierte Sitze. Die asymmetrisch teilbare Rücksitzanlage lässt sich je nach Platz-Bedarf horizontal verschieben. Marktstart in den USA ist im dritten Quartal 2013. Im Anschluss daran kommt der Cherokee auch nach Europa und Deutschland. Preislich dürfte es bei unter 30.000 Euro losgehen.
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Quelle: Autoplenum, 2013-03-28

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