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Testbericht

Adele Moser/SP-X, 24. Februar 2014

Das Straßenbild wird im März überwiegend von neuen Modellen deutscher Premiumhersteller bereichert. Dabei wird es exklusiv, luftig und sportlich. Bei letzterem schaltet sich auch ein schneller Spanier ein.

BMW 4er Cabrio: Nach dem 4er-Coupé legen die Münchener nun die Cabrio-Variante nach. Mindestens 46.300 Euro müssen in den Basisdiesel 420d mit 135 kW/184 PS investiert werden. Die antriebstechnische Speerspitze bildet derzeit das Modell 435i (ab 54.000 Euro) mit 225 kW/306 PS und drei Liter großem Turbobenziner. Im Vergleich zum Vorgänger, der noch Dreier hieß, ist die Optik eher evolutionär statt radikal weiterentwickelt.

BMW 2er Coupé: Auch bei der optischen Weiterentwicklung des kompakten Coupés, das sich jetzt im wahrsten Sinne des Wortes eine Nummer höher positioniert, blieb es eher beim Non-Radikalismus. Der 2er unterscheidet sich aber nicht nur durch die Zahl im Namen vom 1er Coupé. Unter anderem den Preis haben die Münchener angepasst: Das Einstiegsmodell 220i für 29.950 Euro liegt rund 1.300 Euro über dem Preis des Vorgängers.

Mercedes S600: Im vergangenen Jahr haben die Stuttgarter ihre neue S-Klasse auf den Markt gebracht und nun wächst die S-Familie immer weiter. Der S600, den es ausschließlich mit langem Radstand gibt, ist ab März für mindestens 164.280 Euro erhältlich. Neben dem V12-Biturbo, der aus 6,0 Litern Hubraum 390 kW/530 PS holt, gehören unter anderem LED-Scheinwerfer, „Magic Body Control“-Fahrwerk mit Fahrbahn-Scan-Funktion oder aktiver Spurhalte-Assistent zur Ausstattung.

Mercedes S65 AMG: Die Krönung der S-Klasse-Familie ist das leistungsstärkste Modell der Stuttgarter. Der S65 AMG wird von einem 6,0-Liter großen V12-Biturbobenziner mit 463 kW/630 PS angetrieben. Auch der Preis bringt zum Ausdruck, dass es sich nicht um ein gewöhnliches Fahrzeug handelt: Mindestens 232.050 Euro müssen Kunden investieren, um den S65 AMG ihr Eigen nennen zu können.

Mercedes GLA: Als letzter der drei deutschen Premium-Hersteller bringt nun Mercedes ein Kompakt-SUV auf den Markt. Das Basismodell GLA 200 wird von einem 1,6-Liter-Benziner mit 115 kW/156 PS angetrieben und beginnt bei 29.300 Euro. Das Einstiegs-Dieselmodell GLA 200 CDI mit 100 kW/136 PS Leistung kostet mindestens 32.130 Euro, die Spitzenvariante GLA 250 4Matic mit Allradantrieb und 155 kW/211 PS gibt es für 37.500 Euro.

Audi A3 Cabrio: Audi zeigt sich für die Open-Air-Saison bestens gerüstet und rollt ab März das neue A3 Cabrio zu den Kunden. Der Preis für den Einstiegsbenziner mit 92 kW/125 PS beginnt bei 30.500 Euro. Im Sommer folgt noch das sportliche S3-Cabrio mit 221 kW/300 PS, die Preise beginnen hier ab 48.500 Euro.

Seat Leon Cupra: Mit der Top-Version Cupra krönt Seat nun seinen sportlichen Golf-Ableger Leon. Zwei unterschiedlich starke Ausführungen mit bis zu 206 kW/280 PS stehen zur Wahl, zudem ist neben dem Fünftürer erstmals auch eine dreitürige Variante zu haben. Die Preise beginnen bei 30.810 Euro. Äußerlich setzen sich die Cupra-Modelle durch eine geänderte Front mit großen Lufteinlässen, einem angedeuteten Diffusor und zwei ovalen Endrohren am Heck ab.

Kia Soul: Der kultige Kastenwagen der Koreaner geht in die zweite Runde. Den Einstieg bildet der 103 kW/140 PS starke Benziner für 15.900 Euro. Bleibt es optisch eher bei dezenten Veränderungen, hat Kia besonders im Innenraum Hand angelegt. Das gilt nicht nur für das Ambiente, sondern auch für die Ausstattung.

Kia Sportage: Kia hat sein Kompakt-SUV Sportage überarbeitet und den Preis leicht gesenkt. Die neue Einstiegsversion mit dem 99 kW/135 PS starken Benziner kostet nun 20.290 Euro, das sind 40 Euro weniger als bisher. Der Sportage ist weiterhin in drei Ausführungen und insgesamt mit fünf Motorisierungen sowie mit Front- und Allradantrieb erhältlich.

Zu Beginn des Autofrühlings füllen vor allem die Händler deutscher Premium-Marken ihre Schaufenster mit Neuheiten. Neben starken S-Klassen geht es auch sportlich zu. Dabei darf dann auch ein Importeur glänzen.

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Fazit
Zu Beginn des Autofrühlings füllen vor allem die Händler deutscher Premium-Marken ihre Schaufenster mit Neuheiten. Neben starken S-Klassen geht es auch sportlich zu. Dabei darf dann auch ein Importeur glänzen.

Quelle: Autoplenum, 2014-02-24

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