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Testbericht

Peter Eck/SP-X, 16. Januar 2013

Anfang Februar feiert der neue Mazda6 seine Deutschlandpremiere. Mit Preisen ab 24.990 Euro für Limousine und für den Kombi ist die japanische Mittelklasse kein Sonderangebot, gehört aber ausstattungsbereinigt zu den attraktivsten Angeboten in dieser Klasse.

Attraktiv ist vor allem das Design des Mazda6 ausgefallen, das sich kaum von der Studie Takeri unterscheidet. Die heute übliche coupéhafte Dachlinie ist bei der Limousine extrem ausgeprägt. Auch der Kombi setzt mehr auf Lifestyle als auf Raummaximierung, immerhin sind aber 1.660 Liter Kofferraumvolumen maximal drin. Die Front mit dem aufrecht gesetzten Kühler erinnert ein wenig an aktuelle Mercedes-Modelle.

Mazda hat Limousine und Kombi auf die gleiche Plattform gestellt, die Radstände (Limousine: 2,83 Meter, Kombi: 2,75 Meter) fallen aber unterschiedlich aus. Der Grund: Die mit 4,87 Meter eigentlich schon eher zur oberen Mittelklasse zählende Limousine lässt sich dank der stattlichen Ausmaße auch in den USA verkaufen, der um sieben Zentimeter kürzere Kombi ist vor allem eine europäische Spezialität und wird laut Mazda in etwa in Deutschland auch drei von vier Zulassungen auf sich vereinen.

Dieses Übergewicht zugunsten des Kombis wird auch von der Preispolitik gestützt: Als einziger Hersteller derzeit bietet Mazda Kombi und Limousine zum exakt gleichen Preis an, verzichtet also auf den ansonsten üblichen Lifestyle-Aufschlag beim Kombi.

Vorzeigemotor ist der kleinere der 2,2-Liter-Diesel mit einer Leistung von 110 kW/150 PS, der es auf einen Durchschnittsverbrauch von 3,9 Litern bringt. Auch der größere Diesel (129 kW/175 PS) ist mit 4,5 Litern Verbrauch kein Säufer. Die beiden Benziner mit 2,0 Liter Hubraum liegen mit 5,5 Liter (107 kW/145 PS) bzw. 6,0 Liter Verbrauch (121 kW/165 PS) in einem sehr akzeptablen Bereich.

Das Cockpit nimmt Anleihen beim CX-5, dem im vergangenen Jahr vorgestellten ersten Modell der neuen Mazda-Designsprache Kodo. Die gut ablesbaren Instrumente, die logische Anordnung der Schalter und das prima in der Hand liegende Lenkrad sorgen für ein Interieurgefühl wie bei einem deutschen Hersteller. Lediglich der 5,8-Zoll-Monitor fällt für ein brandneues Fahrzeug zu klein aus. Das eingebaute TomTom-Navi selbst gefällt dagegen mit leichter Bedienbarkeit und einem mit 500 Euro sehr fairen Preis.

Noch nie sind in einem Mazda derart viele Assistenzsysteme angeboten worden wie im neuen Mazda6. Zumindest an dieser Stelle also kommen auch die Japaner am Zeitgeist nicht vorbei. Also gibt es die heute üblichen Helfer: Spurhalteassistent, Spurverlassenswarner, eine radargestützte Distanzregelung – nur für Fahrzeuge mit Automatikgetriebe – und ein Pre-Crash-Safety-System mit aktivem Bremseingriff. Aber: Fast alles muss natürlich extra bezahlt werden.

Ohne Zweifel hat Mazda in den neuen Mazda6 sein ganzes Know-how gepackt. Entsprechend verbrauchsarm, fahraktiv und sicher ist das Auto geworden. Das Beste am neuen Mazda6 ist aber sein Design, mit dem die Japaner selbst europäische Premiummodelle dieser Klasse plötzlich ein wenig älter aussehen lassen.

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Fazit
Ohne Zweifel hat Mazda in den neuen Mazda6 sein ganzes Know-how gepackt. Entsprechend verbrauchsarm, fahraktiv und sicher ist das Auto geworden. Das Beste am neuen Mazda6 ist aber sein Design, mit dem die Japaner selbst europäische Premiummodelle dieser Klasse plötzlich ein wenig älter aussehen lassen.

Quelle: Autoplenum, 2013-01-16

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