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Testbericht

Stefan Grundhoff, 29. Februar 2012
Er kommt spät, doch er kommt. Der XF ist das zentrale Modell in der Jaguar-Modellpalette. Ab Herbst gibt es endlich auch einen Kombi. Den wollen die Briten genauso sportlich positionieren wie die Limousine und nennen ihn daher Sportbrake.

Der neue Jaguar XF Sportbrake, der in der kommenden Woche auf dem Genfer Automobilsalon seine Weltpremiere feiert, ist nicht das erste Kombimodell von Jaguar. Abgesehen von einigen Eigenkreationen, die Karosserieschneider im Laufe der Jahre an verschiedenen XJ-Generationen machten, brachte Jaguar den kleinen X-Type vor einigen Jahren auch als durchaus sehenswerte Kombiversion heraus. Technisch war der X-Type als kleiner Bruder des XF-Vorgängers S-Type eng mit der alten Generation des Ford Mondeo verwandt. Doch der X-Type floppte und mit ihm die Bestrebungen von Jaguar, einen echten Konkurrenten für BMW 3er, Mercedes C-Klasse und Audi A4 im volumenreichen Mittelklassesegment zu positionieren. Der X-Type lief aus und mit ihm das erste und bisher einzige Kombimodell, der den Namen Estate trug.

Bis ein neues Mittelklassefahrzeug von Jaguar kommt, muss es jetzt der XF regeln. Dem fehlte insbesondere im kombiverliebten Europa ein reisetaugliches Rucksack-Modell. Das kommt mit einiger Verspätung zum Start der coupéartigen Limousine nunmehr im Herbst dieses Jahres auf den Markt. Optisch wirkt das Heck des 4,97 Meter langen Sportbrake sehr gelungen; nicht nur für Freunde klassischer Linienführung sogar besser als die Limousine, deren Heck durchaus polarisiert. Wer die optional erhältliche elektrische Heckklappe öffnet, dem steht ein Ladevolumen von 550 bis zu 1.675 Litern zur Verfügung. Die Rückbank lässt sich im Verhältnis 40:60 umklappen. Der Laderaum hat dann eine Gesamtlänge von 1,90 Metern. Zusätzliche Möglichkeiten gibt einem der Skisack. Die Dachlinie des XF Sportbrake ist um fünf Zentimeter gegenüber der Limousine erhöht. Das sorgt für mehr Kopfraum im dreisitzigen Fond. "Der XF symbolisiert mit seinem Mix aus innovativem, verführerischem Design und kraftvoller Performance die spezielle sportliche Dynamik eines Jaguar", so Markendirektor Adrian Hallmark, "diese wird im Jaguar XF Sportbrake durch ein kompromissloses Sportkombi-Konzept ergänzt."

Da die Kombiversion des Jaguar XF zunächst ausschließlich auf den europäischen Markt zugeschnitten ist, ist der XF Sportbrake ausschließlich mit Dieseltriebwerken zu bekommen. Im Programm sind der 190 PS starke Basisdiesel mit 2,2 Litern Hubraum und der stärkere Drei-Liter-V6 in Leistungsstufen von 240 und 275 PS. Alle Varianten verfügen serienmäßig über eine ZF-Achtgang-Automatik. Der Aufpreis im Vergleich zur XF-Limousine dürfte bei rund 3.000 Euro liegen.
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Quelle: Autoplenum, 2012-02-29

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