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Testbericht

Michael Lennartz, 6. Juni 2019
SP-X/Sassenberg. In Zeiten des anhaltenden Reisemobil-Booms in Deutschland haben die Hersteller längst erkannt, dass die Kunden verstärkt auch aufs Außendesign achten. Schon mit ein paar Farbtupfern und einer schicken Signatur kann man da durchaus punkten – erst recht, wenn das Ganze, als Sondermodell verpackt, zudem noch Preisvorteile bietet. Wie etwa bei der Grey Selection 150 des Sassenberger Herstellers LMC zu Preisen ab 59.900 Euro.Dabei handelt es sich um einen 6,99 Meter langen Teilintegrierten auf Fiat Ducato-Basis, dessen Fahrerhaus mit einer edlen Grau-Lackierung (Expedition Grey) abgesetzt ist. Das auf 150 Exemplare limitierte Sondermodell auf Basis des T663G bringt außerdem im Innenraum mit seinen hellen Möbeloberflächen viele Annehmlichkeiten mit, die oft extra bezahlt werden müssen. Zu nennen sind da hochwertige Kaltschaummatratzen, hinterlüftete Möbel für ein gutes Raumklima, eine Küche mit Dreiflammenkocher und 140-Liter-Kühlschrank, eine manuelle Klimaanlage und eine stufenlos dimmbare Deckenbeleuchtung. Tempomat, die Garmin-Navigation und das große Dachfenster, das viel Tageslicht ins Innere bringt, gehören ebenso zum Serienumfang wie die Markise oder die zweite Heckgaragentür auf der Fahrerseite, die das Verladen von Fahrrädern, Grills und sonstigen sperrigen Gegenständen erleichtert.Drei weitere optionale Ausstattungspakete stehen noch zur Wahl: das „Winterpaket“ (4.190 Euro) mit Fußboden-, Warmwasserheizung und Teppichen für Cockpit und Wohnraum, das „Chassis-Design Paket“ (2.290 Euro) unter anderem mit Alufelgen, ASR, ESP mit Traction+, Multifunktionslenkrad und Fahrerhaus-Klimaautomatik sowie das Paket „Ready-to-go“ (3.450 Euro) mit einem 20-Zoll-LED-Bildschirm, Tuner, DVD-Player, Sat-Anlage und einer Fahrradhalterung für drei Räder. Der Grundriss des Sondermodells ist klassisch mit der Sitzgruppe vorn (Sitzbank plus drehbare Fahrerhaus-Sessel), Küche und großes Bad in der Wagenmitte und Längseinzelbetten im Heck angelegt.LMC (vormals Lord Münsterland Caravan) ist eine Marke der Erwin-Hymer-Gruppe (EHG) und innerhalb des Konzerns schwerpunktmäßig für die Wohnwagen-Produktion zuständig. So werden in dem kleinen Städtchen Sassenberg bei Münster nicht nur die Caravans der eigenen Marke gefertigt, sondern auch die Wohnanhänger der EHG-Hersteller Dethleffs, Büstner und Eriba. Aber auch bei den Reisemobilen blicken die Lords aus dem Münsterland auf eine lange Tradition zurück. Weshalb es zum neuen Modelljahr auch nicht allein bei dem Sondermodell bleibt.Neu ist ebenfalls die Einsteiger-Baureihe Element, die zunächst in zwei Grundriss-Varianten an den Start geht. Der Sieben-Meter-Teilintegrierte T668G verfügt über die gleiche klassische Aufteilung wie die Grey Selection, und der knapp einen halben Meter längere T758G trägt dem zunehmenden Trend zur Loungesitzgruppe mit zwei gegenüberliegenden Bänken in der Wagenmitte Rechnung. Das schafft ein großzügiges Raumgefühl, und für die nötige Bewegungsfreiheit sorgt eine längs in der Mitte klappbare Tischplatte.Gestrafft wurde die Comfort-Baureihe der Münsterländer. Die Zahl der Grundrisse ist sowohl bei den teil- als auch bei den vollintegrierten Modellen auf jeweils fünf Varianten mit Fahrzeuglängen zwischen 6,98 und 7,53 Meter reduziert worden, wahlweise mit Einzelkojen oder Queensbett im Heck, klassischer Halbdinette oder gegenüberliegenden Längssofas und optionalem Hubbett, so dass bis zu vier Personen in den LMC-Reisemobilen nächtigen können. Die TI-Modelle werden ab 63.000 Euro, die I-Modelle ab 76.000 Euro angeboten. Insgesamt umfasst die ausschließlich auf dem Fiat Ducato basierende Reisemobil-Palette von LMC damit drei Baureihen mit 15 Grundrissen.Zum neuen Modelljahr macht Reisemobil-Hersteller LMC mit einem limitierten Editionsmodell und einer neuen Einsteiger-Baureihe auf sich aufmerksam, strafft sein Modellprogramm aber auch auf insgesamt 15 Grundriss-Varianten.
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Fazit
Zum neuen Modelljahr macht Reisemobil-Hersteller LMC mit einem limitierten Editionsmodell und einer neuen Einsteiger-Baureihe auf sich aufmerksam, strafft sein Modellprogramm aber auch auf insgesamt 15 Grundriss-Varianten.

Quelle: Autoplenum, 2019-06-06

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