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auto-reporter.net, 2011-09-13

IAA 2011: Seat IBL Concept Car, neue Stufe spanischer Design-DNA

Testbericht

Mit dem Concept Car Seat IBL wollen die Spanier die Formensprache der Marke in Gestalt einer Sport-Limousine mit einem extrem dynamischen und selbstbewussten Auftritt präsentieren. Puristisches und reduziertes Exterieur-Design hat man beim IBL mit einem innovativen und hochwertigen Interieur kombiniert. Nach dem Elektro-Sportcoupé IBE und dem IBX, einem Crossover aus SUV und Sportcoupé, komplettiert der IBL eine Reihe von Concept-Cars, die als "genetischer Pool" die Weiterentwicklung des Seat-Designs beschreiben.

Der IBL hat eine Länge von 4,67 Metern und ist 1,85 Meter breit. Der 2,71 Meter lange Radstand sorgt vorn und hinten für knappe Überhänge und kraftvolle Proportionen. Vorn ist der IBL vom „Arrow“ geprägt, dem klassischen Grundelement von Seat Design. Die Front ist gepfeilt, mit einer klaren Mittellinie auf der Motorhaube. Auch der Grill trägt die charakteristische, fünfeckige Pfeilform, hier in einer sehr breiten und flachen Ausprägung.

Die Voll-LED-Scheinwerfer sind als scharfe Striche gestaltet. Die einzelnen Segmente erfüllen die verschiedenen Lichtfunktionen, vom Fahrlicht mit variabler Ausleuchtung über die Blinker bis zum Tagfahrlicht. Die Lufteinlässe im unteren Bereich der Front sollen an das Motiv einer elektronischen Leiterplatte erinnern und damit eine Verbindung zur lokal emissionsfreien Elektromobilität schaffen, die der IBL als Plug-In-Hybridfahzeug bietet.

Die Seitenlinie wird von 20-Zöllern dominiert. Betont wird die Statur der mit Einzel- und Doppelspeichen gestalteten Räder von besonders ausgeformten Radhäusern. Die durchgängige Dynamiklinie und die Chromlinie um die Fensterflächen verleihen der Seitenansicht eine gestreckte Länge. Kleine Ausklapp-Türgriffe und die Aluminiumfüße der Außenspiegel belegen die konsequente Reduktion auf das Wesentliche.

Gleiches gilt für das Heck. Die LED-Leuchten sind auch hier superscharf geschnitten, Teilsegmente des Bogens erfüllen die verschiedenen Lichtfunktionen. Nur eine Lichtkante deutet den Stoßfänger an, eine Chromleiste unterstreicht auch hier den Eindruck der Horizontalen, ebenso wie der fein ausmodellierte Heckdiffusor.

Die Interieur-Philosophie beschreibt Seat als sehr clean und dabei ungemein hochwertig und präzise. Helles und mattes Leder dominieren die Flächen. Im Kontrast dazu stehen Lederflächen in klarem, sportlichem Schwarz und Dekorelemente im Rot der Außenlackierung.

Das Cockpit ist klar Fahrer-orientiert. Das Hauptdisplay hinter dem Lenkrad ist voll digital und lässt sich vom Fahrer frei programmieren. So werden die Informationen entweder in Form klassischer Analog-Rundinstrumente oder auch als digitales Infosystem dargestellt.

Informationshierarchie und Farbstimmung können dabei aus den Programmen Travel, Sport oder Efficiency gewählt werden. Das zweite Display in der Mitte der Armaturentafel konzentriert sich auf die umfangreichen Entertainment-, Kommunikations- und Informationssysteme. Bedient werden die Infosysteme über zwei in die Lenkradspeichen integrierte Touchpads.

Um eine möglichst perfekte Klimatisierung zu erreichen, ist nahezu die komplette Oberseite des Cockpits als großflächiger Luftausströmer konzipiert. Damit wird eine zugfreie Belüftung ermöglicht. Die gezielte Anströmung ist über einzelne Luftkanäle möglich, die optisch sehr reduziert um die Displays angelegt wurden. Gestaltet sind die Luftkanäle mit präzisen, aus dem Vollen gefrästen Aluminiumrahmen. (Auto-Reporter.NET/br)

Weitere Fotos zum Thema unter UnitedPictures.com.   

Quelle: auto-reporter.net, 2011-09-13
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