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Testbericht

Marcel Sommer, 25. Mai 2016
Bei der Houston Art Car Parade treffen sich jedes Jahr die verrücktesten Auto-Künstler der Welt. Vom rollenden Krankenbett bis hin zum fahrenden Fisch ist alles zu sehen.

Wenn im amerikanischen Houston mindestens einmal im Jahr seltsam gekleidete Wesen aus seltsam geformten und geschmückten Fahrzeugen steigen gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Außerirdische haben sind bei der Suche nach ihrem am 8. Juli 1947 im 1.000 Kilometer entfernten Roswell havarierten Kollegen verflogen. Oder zweitens: Die Houston Art Car Parade findet statt. Da die erste Möglichkeit bis dato noch nicht bewiesen ist, liegt also letztere nahe. Und so fahren rund 250 kurios gestaltete Boliden im Schritttempo durch die größte Stadt von Texas. Vom rollenden Klo, über komplett mit singenden Fischen verkleidete Limousinen bis hin zum fahrenden Todesstern inklusive ihn verfolgendem X-Wing ist nahezu alles zu sehen.

Angefangen hat der ganze Auto-Zirkus im Jahr 1984 mit 800 US-Dollar und einem 1967er Ford Station Wagon von Kit und Carl Detering. Die beiden spendeten ihren Wagen der The Orange Show Foundation, damit er bei einer jährlichen Spendengala versteigert werden kann. Um möglichst viel einzubringen, verwandelte ihn der Houstoner Künstler Jackie Harris in ein fahrendes Kunstobjekt. Seine für dieses Projekt zur Verfügung stehenden 800 US-Dollar investierte er in Farbe und Plastik-Früchte. Das Resultat trugt den nicht gerade überraschenden Namen: Fruitmobile. Es wurde zu einem unbekannten Preis, aber mit dem erhofften Gewinn, an eine Gruppe von sechs Personen versteigert, die es direkt wieder der Stiftung zukommen ließen. Es folgten in den kommenden Jahren immer mal wieder kleinere Kunst-Fahrzeug-Umzüge. Den eigentlichen Start für die aktuell bekannte und im kommenden Jahr zum 30. Mal stattfindende Houston Art Car Parade fand im April 1988 statt. Im Rahmen der The Orange Show rollten damals 40 Kunstwagen durch eine Menschenmenge von rund 2.000 Zuschauern. Mit den Jahren vergrößerte sich nicht nur die Anzahl der Teilnehmer auf über 250 Wagen. Die Zuschauerzahlen des mittlerweile drei Tage andauernden Events liegen bei mehr als 250.000. Die Parade beinhaltet alles, was Räder hat: vom Einrad, über Rasenmäher bis hin zu Go Karts und Autos.
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Quelle: Autoplenum, 2016-05-25

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