12neuwagen de12gebrauchtwagen de

Unsere Partnerseiten:

Testbericht

Michael Lennartz, 7. Juni 2019
SP-X/Bad Griesbach. Die Knaus-Tabbert-Gruppe schickt zum Modelljahrgang 2020 zwei neue vollintegrierte Baureihen ins Rennen. Während bei der Kernmarke Knaus der Live I die Live-Serie mit einem integrierten Einsteigermodell komplettiert, rundet der Cara-Core als erster Weinsberg-Integrierter die gesamte Fahrzeug-Flotte der stark preisorientierten Tochtermarke nach oben hin ab.Zu Preisen ab 55.990 Euro werden zunächst drei Grundrisse angeboten: der Cara-Core 650 MF auf 6,99 Meter Länge mit einem Querbett im Heck, der 650 MEG auf gleicher Länge mit Einzelbetten und der 700 MEG, 7,41 Meter lang sowie mit Einzelbetten und Raumbad an Bord. In den relativ schmalen I-Modellen (2,18 Meter breit) mit serienmäßigen Front-Hubbetten können zwar bis zu fünf Personen nächtigen, allerdings gibt es nur für vier Passagiere Dreipunktgurt-gesicherte Plätze.Besonderes Augenmerk haben die Weinsberg-Entwickler auf das Design gelegt. Und das ist auch durchaus gelungen. Außen mit klaren Linien und Flächen, der optisch gut eingebundenen, riesigen Frontscheibe und der serienmäßigen Voll-LED-Beleuchtung vorn wie hinten. Innen vermitteln offene Blickachsen ein gutes Raumgefühl. Die Kombination von hellen Möbelfronten und grifffreien Klappen mit warmen Holztönen wirkt modern, auch wenn die Quermaserung des Holzes vielleicht nicht jedermanns Geschmack trifft. Zum LED-Licht im Innenraum gibt es auch eine Ambientebeleuchtung, und optional lässt sich das Outfit mit 17-Zoll-Leichtmetallrädern und zahlreichen anderen Akzenten aufpeppen. Alle Varianten sind auf 3,5 Tonnen Gesamtgewicht ausgelegt, können aber auch auf vier Tonnen aufgelastet werden. Als Basis dient der neue Fiat Ducato mit dem 88 kW/120 PS starken 2,3-Liter-Diesel, der jetzt auch mit AdBlue-Abgasreinigung die Euro-6d-temp-Norm erfüllt. 140, 160 und 177 PS starke Ausführungen des Triebwerks sind optional erhältlich.Von der Silhouette und den Abmessungen her wirkt der Knaus Live I wie ein zweieiiger Zwillingsbruder des Cara-Core. Er unterscheidet sich allerdings im Design und in der Innenarchitektur, vor allem in der Aufteilung von Küche, Bad und WC, komplett von seinem Weinsberg-Kollegen. Er soll speziell Aufstiegswillige aus dem Teilintegrierten- oder Alkovenbereich anlocken. Das große Plus gegenüber einem Teilintegrierten, bei dem das Hubbett direkt über der Sitzgruppe angebracht ist: Im I-Modell kann man auch noch auf der Sitzbank verweilen, wenn im vorderen Hubbett bereits zwei Personen schlafen.Das Einsteigermodell in die Integrierten-Welt bei Knaus steht lediglich in zwei Einzelbetten-Grundrissen beim Händler. Der Knaus Live I 650 MEG bietet zu einem Preis ab 59.990 Euro bei 6,99 Meter Länge mit Hubbett fünf Personen eine Schlafstätte, der 7,53 Meter lange I 700 MEG (ab 61.990 Euro) sogar sechs Zeitgenossen. Das Wohnambiente ist von einer dunkleren Holzoptik geprägt, zu der die weißen Möbelklappen mit den matten Metallgriffen einen noch stärkeren Kontrast bilden. Auch hier fällt das moderne Lichtkonzept auf.Für den Live I bietet Knaus ein integriertes Fahrradträger- und Transportboxen-System der österreichischen Firma E-Hit an, das sich automatisch ausfahren lässt. Die Aufsätze (Traglast bis zu 100 Kilogramm) lassen sich mit wenigen Handgriffen anbringen. Kostenpunkt: über 2.000 Euro. In den leistungsstärkeren Ducato-Ausführungen des Live I ab 140 PS kann auch die neue Fiat-Neungang-Wandler-Automatik (3.300 Euro Aufpreis) bestellt werden, die endlich das oft kritisierte Vorgänger-Getriebe ablöst.Zudem überrascht Knaus bei seinem CUV Boxstar mit einer Hochdach-Variante XL, die von außen wie die Fiat-Ausgabe des VW Grand California aussieht. Hier haben es die Jandelsbrunner fertiggebracht, im Boxstar Street 600 XL (52.590 Euro) bei einer Länge von sechs Metern nicht nur das übliche Querbett im Heck unterzubringen, sondern ohne Längenzuwachs auch eine Alternative mit Einzelbetten, den Boxstar Lifetime 600 XL (53.290 Euro), anzubieten.Vom Teilintegrierten Knaus Sky TI wird jetzt auch eine umfangreich ausgestattete Platinum Selection eingeführt, die zu Preisen ab 60.000 Euro dem Kunden angeblich eine Kostenersparnis von über 10.000 Euro beschert. Und der erfolgreiche Weinsberg Cara-Compact Pepper (ab 53.800 Euro) auf Peugeot-Basis, der meistverkaufte Teilintegrierte überhaupt in Deutschland, wurde ebenfalls noch einmal aufgewertet. Sämtliche Reisemobile und Kastenwagen mit Fiat- oder Peugeot-Fahrgestell können zudem nun mit einem Head-Up-Display ausgerüstet werden, was die Knaus-Tabbert-Gruppe bisher als einziger Reisemobil-Hersteller anbietet.Zwischen Einstiegsmodell und Top-Version muss kein großer Unterschied sein. Zumindest dann nicht, wenn unterschiedliche Marken eines Konzerns betroffen sind.
Weiterlesen
Fazit
Zwischen Einstiegsmodell und Top-Version muss kein großer Unterschied sein. Zumindest dann nicht, wenn unterschiedliche Marken eines Konzerns betroffen sind.

Quelle: Autoplenum, 2019-06-07

Getestete Modelle
Für diesen Testbericht sind keine passenden Modelle vorhanden.
Ähnliche Testberichte
Autoplenum

Autoplenum, 2019-06-07

Mercedes V-Klasse: Zwei Editionsmodelle - Sportoptik und ...Mercedes V-Klasse: Zwei Editionsmodelle - Sportoptik und feine Extras 
Sportoptik und feine Extras  Mercedes V-Klasse: Zwei Editionsmodelle Ganzen Testbericht lesen
Autoplenum

Autoplenum, 2019-06-07

Honda e - So cool kann ein kleines E-Auto seinHonda e  - So cool kann ein kleines E-Auto sein
So cool kann ein kleines E-Auto sein Honda e Ganzen Testbericht lesen
Autoplenum

Autoplenum, 2019-06-07

Hyundai Ioniq Elektro - Größerer Akku, stärkerer MotorHyundai Ioniq Elektro - Größerer Akku, stärkerer Motor
Größerer Akku, stärkerer Motor Hyundai Ioniq Elektro Ganzen Testbericht lesen
Autoplenum

Autoplenum, 2019-06-07

Panorama: Everytimer ETA 02 - Rebell aus der ZeitmaschinePanorama: Everytimer ETA 02 - Rebell aus der Zeitmaschine
Rebell aus der Zeitmaschine Panorama: Everytimer ETA 02 Ganzen Testbericht lesen
Autoplenum

Autoplenum, 2019-06-07

Fünf Autos mit sieben Sitzen - Volle HütteFünf Autos mit sieben Sitzen - Volle Hütte
Volle Hütte Fünf Autos mit sieben Sitzen Ganzen Testbericht lesen