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auto-reporter.net, 2013-05-06

Harte Kämpfe auf der Piste und in der Luft

Testbericht

Obwohl die Reihenfolge der ersten Drei am Ende eines langen Rallye-Tages im Sulinger Land mit jener des Saisonstarts im Erzgebirge identisch war, konnte von Langeweile im ADAC Opel Rallye Cup keine Rede sein. Vor den Augen von Opel-Vorstand Dr. Thomas Sedran und ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk lieferten sich Markus Fahrner, Florian Niegel und Marijan Griebel bei absolutem Kaiserwetter einen packenden Kampf über die insgesamt 14 Wertungsprüfungen, ehe sich Routinier Fahrner und sein Copilot Michael Wenzel ihres zweiten Saisonerfolgs sicher sein konnten. „Der Tag verlief weitgehend nach Plan“, berichtete der Schwiegersohn von DTM-Legende Joachim Winkelhock. „Wie erwartet haben die beiden gut 20 Kilometer langen und äußerst anspruchsvollen Prüfungen auf dem IVG-Gelände eine entscheidende Rolle gespielt. Dort konnten wir uns mit zwei Bestzeiten ein wenig absetzen – und damit einen Dreher aus WP2 wettmachen, der mich übrigens ganz schön wurmt ...“Allerdings gaben sich die Verfolger Niegel und Griebel zu keinem Zeitpunkt geschlagen. „Ich hätte nicht unbedingt erwartet, dass es am Nachmittag noch mal so knapp wird“, gestand Fahrner, der am Ende 16,7 Sekunden Vorsprung ins Ziel brachte. Florian Niegel und sein Co Thomas Fuchs freuten sich über einen erneuten zweiten Rang. Niegel: „Ich bin nicht allerletztes Risiko gegangen, weil ich einen Unfall unter allen Umständen vermeiden wollte. Ohne Kratzer auf Platz 2 gelandet zu sein, macht mich sehr zufrieden. Außerdem hat es wieder einen Riesenspaß gemacht. Das Niveau im ADAC Opel Rallye Cup ist so hoch, dass du richtig fighten musst, um dich gegen die technisch identisch ausgerüstete Konkurrenz durchzusetzen. Das macht viel mehr Spaß als vielleicht mit überlegenem Material vorneweg zu fahren.“Eine weitere Probe ihres Talents lieferten Marijan Griebel und Beifahrer Alexander Rath ab. Zwar verpasste der 23-Jährige Schützling der ADAC Stiftung Sport den zweiten Rang am Ende um 6,6 Sekunden, gewann damit aber zum zweiten Mal in Folge die Junior-Wertung. Im Ziel zeigte sich Griebel entsprechend gut gelaunt: „Meine oberste Priorität gilt der Junior-Wertung, also lasse ich die letzten Prozent Risiko im Zweifelsfall lieber weg. Und ich habe festgestellt, dass mir in Schotter-Passagen noch das letzte Vertrauen fehlt. Daran gilt es nun zu feilen. Aber insgesamt war es ein toller Tag!“ Im Kampf um Rang 4 setzten sich Timo Broda/Heinke Mörhpahl nach 143 WP-Kilometern um den Hauch von sieben Zehntelsekunden gegen Patrick Pusch/Robert Patzig durch.Der Opel Adam profilierte sich einmal mehr als überaus agiles und gut fahrbares Sportgerät, auf der berüchtigten Sprungkuppe in WP1 stellte er auch beeindruckende Flieger-Qualitäten unter Beweis. Und das bei tadelloser Zuverlässigkeit: Sämtliche 24 gestarteten Adam fuhren über die Zielrampe, obgleich der eine oder andere Teilnehmer mit den Unwägbarkeiten einer Rallye konfrontiert wurde. So rissen sich Philipp Reich/Sigi Schrankl die Ölwanne auf, was mit Hilfe der Service-Techniker von Holzer Motorsport repariert werden konnte. Sönke Glöde und Eckhard Metz begannen stark, verloren nach einem Ausritt in der zweiten IVG-Prüfung über ein Ex-Militärdepot aber rund 20 Minuten.Pech hatte auch das einzige Damenteam. Melanie Schulz und Anke Glaser überzeugten durch flotte Gangart, bis sie gleich zu Beginn der zehnten Prüfung ein Plattfuß ereilte. Der Reifenwechsel in der Prüfung kostete rund fünf Minuten. „Wir hätten weiterfahren können, aber die Gefahr eines Folgeschadens war groß. Also sind wir raus und haben gewechselt – vollgepumpt mich Adrenalin“, lächelte die Pilotin. „Generell ging es viel besser als beim Auftakt. Mit jedem Kilometer wachsen das Vertrauen ins Auto und das Gefühl fürs Limit.“ (Auto-Reporter.NET)

Quelle: auto-reporter.net, 2013-05-06
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