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Testbericht

Elfriede Munsch/SP-X, 6. September 2019
SP-X/Köln. Der neue Ford Puma steht in den Startlöchern. Der 4,19 Meter lange Crossover, der wie der Fiesta die B-Segment-Architektur des Herstellers nutzt, steht Anfang 2020 bei den Händlern. Los geht es in Kombination mit dem 92 kW/125 PS starken Dreizylinder ab 23.350 Euro.Beim Antrieb setzt der Wettbewerber zu Renault Captur oder Opel Crossland X zunächst auf die Dreizylinder-Benziner des Fiesta. Basis-Triebwerk ist ein 1,0-Liter-Motor mit 92 kW/125 PS, darüber rangiert eine 114 kW/155 PS starke Ausbaustufe. Beide Triebwerke sind – erstmals bei Ford – auch mit 48-Volt-Hybridtechnologie erhältlich. Mitte 2020 ergänzt ein 88 kW7120 PS starker 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel das Motorenangebot. Standardmäßig erfolgt die Kraftübertragung über ein manuelles Sechsganggetriebe. Für die 125 PS-Varianten wird im Laufe des Jahres 2020 alternativ noch ein Siebengang-Dopplungsgetriebe zur Verfügung stehenIn insgesamt vier Ausstattungsversionen wird das Mini-SUV angeboten. Zum Marktstart ist der Puma in den Komfortniveaus „Titanium“, „Titanium X“ und „ST-Line X“ verfügbar. Im Frühjahr nächsten Jahres ergänzt die „ST-Line“ das Angebot. Die Hybrid-Varianten sind exklusiv an die Ausstattungsstufe „ST-Line X“ gekoppelt und kosten ab 26.900 Euro (125 PS) und ab 28.400 Euro (155 PS).Ab Werk fährt der Puma mit vielen Fahrerassistenten wie Spurhalte-, Falschfahrer-Warnfunktion- oder Stau-Assistent und Fahrspur-Pilot vor. Außerdem gibt es einen adaptiven Tempomat mit Verkehrszeichenerkennung, Müdigkeitswarner und einen Kollisionswarner mit Fußgänger- und Fahrraderkennung. Über einen mobilen Hotspot können bis zu zehn elektronische Geräte angeschlossen werden.Genaue Angaben zu den Spezifikationen macht Ford bislang nur zur Ausstattung „Titanium X“, die ab 25.350 Euro (125 PS) kostet. Hier gehören unter anderem 18-Zoll Alus, Nebelscheinwerfer, eine Massagefunktion für die vorderen Sitze, Klimaautomatik und Soundsystem von B&O zum Serienumfang. Das Infotainmentsystem SYNC 3 ist ebenfalls an Bord. Es ermöglicht etwa die Anbindung von Smartphones mittels Apple Carplay und Android. Das Laden der Kommunikationsgeräte kann kabellos über eine Induktionsschale erfolgen. Die Sitzbezüge lassen sich leicht herausnehmen und sind Waschmaschinen tauglich. Auf Wunsch steht noch digitales Cockpit zur Wahl. Die ist Serie bei den höheren Ausstattungslinien.Die Front mit den freundlichen mandelförmigen Scheinwerfern erinnert an das Kompakt-SUV Kuga, die flache Gürtellinie und die betonten hinteren Radläufe erinnern ein wenig an das 90er-Jahre Kleinwagen-Coupé, von dem der Puma seinen Namen geerbt hat. Unter dem Laderaum, wo üblicherweise das Ersatzrad lagert, findet sich eine 80 Liter große Kunststoffbox mit integrierten Wasserablauf. Weil sie somit leicht zu reinigen ist, eignet sie sich vor allem für den Transport schmutziger Gegenstände – etwa von Gummistiefeln oder Sportgerät. Die Box kann aber auch ganz simpel zur Vergrößerung des Laderaums auf 456 Liter genutzt werden. Werden die hinteren Sitze flachgelegt, passen bis zu 1,12 Meter lange Gegenstände in den Kofferraum hinein. Ein optionales sensorgestützter Heckklappenfunktion erleichtert das Öffnen und Schließen des Kofferraums.SUV oder Crossover sind in jeder Größe ein Renner. Das hat auch Ford erkannt und setzt deshalb bei den Kleinwagen künftig auf den Puma. Der hat mit dem namensgleichen Ford von früher nichts zu tun.
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Fazit
SUV oder Crossover sind in jeder Größe ein Renner. Das hat auch Ford erkannt und setzt deshalb bei den Kleinwagen künftig auf den Puma. Der hat mit dem namensgleichen Ford von früher nichts zu tun.

Quelle: Autoplenum, 2019-09-06

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