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Testbericht

Peter Eck/SP-X, 7. Oktober 2011

Der Herbst ist da, der Winter steht vor der Tür. In diesen Jahreszeiten denken Autofahrer häufiger als sonst über die Vorteile des Allradantriebs nach. Der Sicherheitsgewinn durch die Verteilung der Antriebskräfte auf alle vier Räder ist vor allem bei Schnee, Matsch und Regen unbestritten. Allerdings wird er meist auch teuer erkauft. Zumal der 4x4-Antrieb von den Herstellern gerne mit hochwerten Ausstattungsniveaus kombiniert wird. Wir haben uns umgeschaut und immerhin neun Modelle gefunden, die noch für unter 20.000 Euro zu haben sind. Ein deutsches Fahrzeug ist nicht darunter, dominiert wird die kurze Liste von einer japanischen Marke.

Und die heißt Suzuki. Nicht weniger als vier Modelle mit Allradantrieb und einem Basispreis von unter 20.000 Euro haben die Japaner im Angebot. Besondere Beachtung aus diesem Quartett verdient dabei der Swift, ist er doch zurzeit der einzige moderner Kleinwagen, der über alle vier Räder angetrieben wird. Der 1,2-Liter-Benziner leistet ordentliche 69 kW/94 PS und kostet in der gut ausgestatteten Club-Version 14.870 Euro. Wer Allrad und Limousine in dieser Preisklasse vereinen will, für den ist der Swift ohne Alternative.

Weitere Angebote aus dem Hause Suzuki: Der unverwüstliche Geländewagen Jimny mit zuschaltbarem Allradantrieb und einer Mischung aus Minimalkomfort und Langzeitqualität. Für 14.990 Euro gibt es einen etwas betagten 1,3-Liter-Benzinmotor mit 63 kW/86 PS. Der Jimny ist ein Fahrzeug der Extreme, geeignet nur für´s Gelände (Reduktionsgetriebe) oder als Statement für die Stadt – Landstraßen und Autobahnen sind dagegen eher nicht sein Revier.

Dann gibt es noch den SX-4, ähnlich wie etwa der Golf Plus eine Art hochgelegter Kompaktwagen. Aber eben auch mit Allradantrieb und mit 18.190 Euro recht günstig, denn immerhin gibt es zu diesem Preis 88 kW/120 PS aus einem modernen 1,6-Liter-Benzinmotor. Das baugleiche Pendant zum SX-4 heißt übrigens Fiat Sedici und kostet mit gleichem Motor 140 Euro mehr. Vierter Suzuki in unserem Preisfenster ist der Grand Vitara, schon ein echtes SUV mit guten Geländeeigenschaften. Für 19.990 Euro bekommt man allerdings nur die absolute Basisversion mit 78 kW/106 PS (Benziner) aber permanentem Allradantrieb.

Bei Fiat findet man mit etwas Glück neben dem bei Suzuki gebauten Sedici noch ein weiteres Fahrzeug: Der Panda 4x4 wird zwar nicht mehr gebaut, da die Nachfolgegeneration in den Startlöchern steht. Bei einigen Fiat-Händlern wird man das Fahrzeug aber noch finden. Ab 13.890 Euro erhält man robuste Allradtechnik und etwas schwächliche 51 kW/69 PS unter der Haube. Trotzdem: Bis der neue Panda 4x4 kommt, ist das alte Modell neben dem Swift das einzige, das Allrad in ein normales Alltagsfahrzeug bringt, also nicht Geländewagen, Crossover oder SUV ist.

Zu den SUV zählen zwei günstige Angebote aus Japan und Rumänien. Der Daihatsu Sirion mit permanentem Allradantrieb ist ein weithin unterschätztes, qualitativ hochwertiges Angebot. Mit 1,3-Liter-Benzinmotor (67 kW/91 PS) kostet er 13.990 Euro. Eine Nummer größer und trotzdem hundert Euro billiger ist der Dacia Duster. Die Renault-Schwestermarke hat hier ein ansehnliches und mit 77 kW/105 PS angemessen motorisiertes Fahrzeug auf die Räder gestellt. Neben dem Suzuki Swift in der Limousinen-Kategorie das wahrscheinlich attraktivste Allrad-Angebot in dieser Preisklasse.

Das kann vom letzten und günstigsten Allrader nicht behaupten. Der Lada Niva kostet zwar unschlagbare 11.400 Euro, aber er liegt in Sachen Sicherheit, Komfort und Fahrspaß gefühlte 30 Jahre hinter den anderen Fahrzeugen zurück. Sein 1,7-Liter-Benzinmotor mit 60 kW/81 PS tut das seinige zu diesem Eindruck. Der Niva ist mit seinem zuschaltbarem Allradantrieb nur für Menschen empfehlenswert, die dieses robuste Fahrzeug weit überwiegend auf Wald, Wiese und Feld einsetzen möchten.

Gibt es eigentlich noch erschwingliche Allradfahrzeuge? Wir haben neun gefunden, die für unter 20.000 Euro in der Preisliste stehen. Ein deutsches Modell ist nicht darunter, dafür wird die Liste etwas überraschend von einer japanischen Marke dominiert.

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Fazit
Gibt es eigentlich noch erschwingliche Allradfahrzeuge? Wir haben neun gefunden, die für unter 20.000 Euro in der Preisliste stehen. Ein deutsches Modell ist nicht darunter, dafür wird die Liste etwas überraschend von einer japanischen Marke dominiert.

Quelle: Autoplenum, 2011-10-07

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