Skoda Greenline und Green tec - Grüner geht immer
Testbericht
Was bei VW unter den Begriffen BlueMotion und BlueMotion Technology firmiert - und spritsparoptimierte Modelle beschreibt -, heißt bei der Konzerntochter Skoda Greenline und Green tec. Letzteres ist sozusagen die Light-Variante der Spritspartechnik und kann auch mit Benzinmotoren kombiniert werden. Nachdem das Unternehmen bereits für seine fünf Baureihen jeweils eine Greenline-Version allerdings nur mit Dieselaggregat offeriert, bieten die Tschechen diese abgespeckte Spartechnik ab Sommer für Fabia, Roomster und Octavia an. Superb und Yeti folgen etwas später.
Die Vorteile sind klar: Gerade bei Kleinwagen lohnt sich für die Käufer oft nicht die Anschaffung eines teuren Dieselaggregats, geschweige denn der Zusatzaufwand für eine umfassendere verbrauchsreduzierende Technik. Hier kann die Green tec-Version eine Alternative sein.
Der Kleinwagen Fabia (Limousine und Kombi) lässt sich mit dem 1,2-Liter Benziner in den Ausbaustufen mit 51 kW/70 PS, 63 kW/86 PS und 77 kW/105 PS als Green tec-Paket ordern. Start-Stopp-Automatik, Bremsenergierückgewinnung und rollwiderstandsoptimierte Reifen gehören hier dazu und ermöglichen beispielsweise beim 70 PS-Triebwerk eine Reduzierung des Durchschnittsverbrauchs um 0,5 Liter auf 5,0 Liter sowie des CO2-Ausstoßes um neun Gramm auf 119 g/km. Der Roomster Green tec ist für den 1,2-Liter mit 63 kW/86 PS und 77kW/105 PS bestellbar. Der Octavia Green tec (Limousine und Kombi) ist mit dem 1,6-Liter-TDI mit 77 kW/105 PS oder dem 1,4-TSI-Motor mit 90 kW/122 PS erhältlich. Der TSI gibt sich mit 5,8 Liter (134 g/km) zufrieden, der Diesel mit 4,2 Litern (109 g/km).
Der Aufpreis für das reduzierte Technikpaket liegt bei rund 400 Euro und damit 300 Euro unter den Kosten für die Greenline-Maßnahmen, zu denen zusätzlich eine aerodynamische Verkleidung von Unterboden und Karosserie, eine Schaltempfehlung und eine längere Getriebeübersetzung gehört. Zudem basieren die Greenline-Modelle immer auf der zwar umfangreichen, aber auch vergleichsweise teuren Ausstattungslinie Ambiente. Bei Fabia und Roomster kann Green tec dagegen für alle Komfortniveaus dazu gebucht werden, bei Octavia ist dies mit Classic, Ambiente und Elegance möglich. Der 70 PS-Fabia macht so ab rund 12.200 Euro auf Grün. Der Fabia Greenline steht ab 16.980 Euro in der Liste.
Skoda hofft auf eine deutlich höhere Akzeptanz der Kunden. Für die Greenline-Fahrzeuge entscheiden sich zurzeit nur wenige Käufer. Die Bestseller Fabia Combi und Octavia Combi Greenline kommen innerhalb ihrer Modellreihe jeweils auf nur rund zwei Prozent Anteil.
Grün ist in, das zeigen die Ergebnisse der Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Praktisch, dass Skoda seine Spritspar-Modelle schon seit 2008 unter dieser trendigen Farbe als Greenline subsummiert. Jetzt wird das Angebot an „grünen“ Fahrzeugen ausgebaut.
Grün ist in, das zeigen die Ergebnisse der Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Praktisch, dass Skoda seine Spritspar-Modelle schon seit 2008 unter dieser trendigen Farbe als Greenline subsummiert. Jetzt wird das Angebot an „grünen“ Fahrzeugen ausgebaut.





























