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Testbericht

Holger Holzer/SP-X, 9. November 2011

Als der toskanische Kleinserienhersteller Vygor im Herbst sein erstes Modell vorstellte, ging ein Raunen durch die Autoforen im Internet. In einschlägigen Negativlisten verdrängte die krude Mischung aus SUV und Coupé im Handumdrehen den Pontiac Aztek vom Thron des hässlichsten Autos aller Zeiten. Ob die Norditaliener das wahrgenommen haben, ist nicht bekannt. Auf jeden Fall haben sie den Opera zur nun anstehenden Markteinführung noch einmal kräftig geglättet.

Vor allem die Front kommt jetzt deutlich weniger bizarr daher. Wo das Vorserienmodell noch mit stoßzahnartigen Ziersträngen am Kühlergrill schockierte, wirkt die neue Front nun fast schon konventionell. Der große lächelnde Lufteinlass könnte auch eins der Brot-und-Butter-Modelle von Mazda zieren. Die restliche Karosserie bleibt aber der kruden Mischung des Prototypen treu. Prinzipiell folgt der Zweitürer der klassischen Coupélinie, setzt das schnittige Blech aber auf einen hochbeinigen Unterbau im SUV-Stil. SUV-GT nennt Vygor den Opera dann auch folgerichtig. Garniert wird das Ganze mit barockem Zierrat wie goldenen Felgen und vertikal angeordneten Auspuff-Endrohren. Die geneigte Kundschaft kann zudem unter einer Vielzahl von Individualisierungsmöglichkeiten außen und innen wählen.

Dank Leichtbautechnik mit hochfesten Stählen und Verbundmaterialien soll der 4,86 Meter lange Allrader lediglich 1.580 Kilogramm auf die Waage bringen. Der von Mitsubishi zugekaufte, aber kräftig hochgetunte 2,0-Liter-Turbomotor, dürfte schon in der 221 kW/300 PS starken Basisversion leichtes Spiel haben. Wer mehr Leistung wünscht, kann die Ausbaustufen mit 257 kW/350 PS und 309 kW/420 PS wählen. So wird der Opera bis zu 260 km/h schnell, den Standardsprint auf Tempo 100 absolviert er in 4,9 Sekunden. Der Kundenkreis bleibt jedoch exklusiv. Lediglich 150 Einheiten sollen gebaut werden. Stückpreis: ab rund 166.600 Euro.

Konkurrenten für das Toskana-Coupé gibt es kaum. Einen ähnlich wilden Stilmix findet man sonst nur beim Pontiac Aztek, der bei den Wahlen zum hässlichsten Auto der Welt seit Jahren regelmäßig den Spitzenplatz innehat. Ob die Mischung aus SUV, Van und südamerikanischem Design-Kitsch diese Position gegen den Newcomer verteidigen kann, wird sich nun zeigen.

Er hätte der hässlichste Luxus-Crossover der Welt werden können. Doch auch nach der zum Produktionsstart vorgenommenen optischen Glättung bleibt der Vygor Opera ein bizarres Auto.

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Fazit
Er hätte der hässlichste Luxus-Crossover der Welt werden können. Doch auch nach der zum Produktionsstart vorgenommenen optischen Glättung bleibt der Vygor Opera ein bizarres Auto.

Quelle: Autoplenum, 2011-11-09

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