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Testbericht

Max Friedhoff/SP-X, 28. November 2018

SP-X/Köln. Mit dem Typ 992 geht der Porsche 911 in seine achte Generation. Das neue Modell wurde nun im Vorfeld der Los Angeles Auto Show (30. November bis 9. Dezember) vorgestellt.

Optisch unterscheidet sich der Elfer besonders durch das Heck mit durchgängigem LED-Leuchtenband, breitem Spoiler und höherem Abschluss vom „alten“ 991-Modell. Außerdem tragen nun alle Varianten, unabhängig davon, ob sie Heck- oder Allradantrieb haben, die breite Karosserie. An der Vorderachse legt der Elfer um 4,5 Zentimeter in der Breite zu, außerdem trägt die Fronthaube in Anlehnung an klassische Modelle nun eine Vertiefung. Neu sind auch die Türgriffe, die elektrisch ausfahren. Im Innenraum setzt Porsche auf einen deutlich größeren Infotainment-Bildschirm als bisher. Das Display misst 10,9 Zoll und ist per Tipp- und Wischbewegungen zu bedienen. Moderner fällt auch der Instrumententräger aus, lediglich der mittige Drehzahlmesser ist noch analog. Die vier anderen freien Plätze für die Darstellung von Informationen sind digital und frei konfigurierbar.

Neben den Neuheiten beim Infotainment hat der 992 auch bei den Assistenzsystemen aufgerüstet. Unter anderem sind nun ein „Wet Mode“ für nasse Straßen sowie ein Nachtsichtassistent und ein adaptiver Tempomat im 911 zu haben. Im Heck des 992 sitzt ein gegenüber dem 991 leicht weiterentwickelter Sechszylinder-Boxer mit 3,8 Liter Hubraum und Turboaufladung. Der Carrera S, den Porsche vor dem normalen Carrera auf den Markt bringen wird, leistet nun 331 kW/450 PS – ein Zuwachs von 22 kW/30 PS. Übertragen wird die Kraft über ein neues Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe, das nur noch über die Wippen am Lenkrad geschaltet werden kann. Mit Allradantrieb im Carrera 4S geht es so in 3,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Das optionale Sport-Chrono-Paket feilt davon noch einmal zwei Zehntelsekunden weg. Auch die ersten Preise hat Porsche im Zuge der Präsentation bereits bekanntgegeben. Die Baureihe 992 startet mit dem Carrera S bei rund 120.000 Euro, die Allrad-Version 4S kostet mindestens 128.000 Euro. Damit wird die achte Generation rund 8.000 Euro teurer als der Vorgänger sein.Die achte Generation des Porsche 911 bringt nicht nur die erwartete Optik-Evolution, besonders bei Infotainment und Assistenten macht die Ikone einen großen Schritt in Richtung Zukunft.

Fazit

Die achte Generation des Porsche 911 bringt nicht nur die erwartete Optik-Evolution, besonders bei Infotainment und Assistenten macht die Ikone einen großen Schritt in Richtung Zukunft.

Testwertung
4.0 von 5

Quelle: Autoplenum, 2018-11-28

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