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Testbericht

Patrick Broich/SP-X, 21. Januar 2019
SP-X/Brüssel. Der Opel Zafira hat vor 20 Jahren das Segment des klassischen Kompakt-Vans mitbegründet. In seiner vierten Generation wandelt sich der Opel Zafira vom Familien- zum Großfamilienvan. Mit dem Namenszusatz „Life“ versehen fährt er künftig auf einer Nutzfahrzeug-Plattform der neuen Konzernmutter PSA vor. Auf der Motorshow Brüssel (bis 27. Januar) ist er erstmals zu sehen, im Februar kommt er auf den Markt.Die vierte Opel Zafira-Generation ist ein echtes PSA-Gewächs und basiert auf der EMP2-Plattform. Mit seiner neuen Größe ist er zwischen den auslaufenden Modellen Vivaro und Zafira Tourer angesiedelt und wird zum Schwestermodell des 2016 lancierten Familientransporter-Trios Peugeot Traveller, Citroen Spacetourer und Toyota Pro Ace Verso.Der Zafira Life ist ebenfalls in drei verschiedenen Längen-Ausführungen zu haben: 4,60, 4,95 und 5,30 Meter. Die Praktikabilität gegenüber dem Vorgänger steigt, das Laderaumvolumen selbst der Basisversion beträgt bereits fast 3.500 Liter. Bei der Langversion sind es rund 4.000 Liter. Eine separat zu öffnende Heckscheibe verleiht dem Praktiker mehr Variabilität, während das gegen Mehrpreis lieferbare Panorama-Glasdach das Interieur in helles Tageslicht taucht.Die erste Sitzprobe auf der Autoshow gibt einen Vorgeschmack auf das künftige Zafira-Life-Erlebnis: Auf den großzügig dimensionierten Ledersesseln kommt man ordentlich unter, außerdem ist die Umgebung luftig geschnitten – der Raumeindruck überzeugt. Wer den hinteren Teil des Vans über die auf Wunsch per Sensor zu öffnenden E-Schiebetüren entert, weilt abgeschottet vom Sitznachbarn. Denn von der Person auf der anderen Seite ist man von einer flexibel verschiebbaren Konsole getrennt, die viel Kleinkram schluckt und aus der sich bei Bedarf außerdem ein kleiner Tisch herausklappen lässt. Die Vordersitze können je nach Budget elektrisch eingestellt werden und bieten darüber hinaus eine Massagefunktion. Je nach Konfiguration passen zwischen fünf und neun Personen in den Wahl-Rüsselsheimer.In puncto Assistenz und Infotainment zeigt sich der Zafira Life auf der Höhe der Zeit, mit Merkmalen wie Head-up-Display und Navigationssystem, dessen Ausgabe über einen sieben Zoll großen Touchscreen erfolgt. Als besondere Funktion nennt Opel neben den Echtzeit-Staumeldungen, dass Sehenswürdigkeiten ausgewählter Städte in HD-Qualität auf dem Monitor angezeigt werden. Ein leistungsstarkes Soundsystem mit zehn Lautsprechern soll Musikliebhabern schmeicheln. Zu den wichtigsten Fahrhilfen zählen Autonombremsung inklusive Fußgänger-Erkennung, aktiver Tempomat und Totwinkel-Warner.Verschiedene Selbstzünder, allesamt Vierzylinder mit 1,5 respektive 2,0 Litern Hubraum, in diversen Leistungsstufen von 74 kW/100 PS bis 133 kW/180 PS erlauben vielseitige Antriebskonfigurationen. Optional gibt es ein achtstufiges Wandler-Automatikgetriebe. Auf Allradantrieb müssen die Kunden ebenfalls nicht verzichten; hier hilft 4x4-Spezialist Dangel weiter, der zusammen mit Opel eine entsprechende Lösung entwickelt hat, die ab Marktstart zu haben sein wird. Eine vollelektrische Version soll im Jahr 2021 folgen. Preislich dürfte sich der Zafira Life in etwa an seinen französischen Brüdern orientieren, die deutlich unter 40.000 Euro starten.Mit dem kommenden Zafira Life hält eine weitere PSA-Entwicklung Einzug in die Opel-Palette. Das verhilft dem ehemaligen Kompakt-Van zu neuer Größe.
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Fazit
Mit dem kommenden Zafira Life hält eine weitere PSA-Entwicklung Einzug in die Opel-Palette. Das verhilft dem ehemaligen Kompakt-Van zu neuer Größe.

Quelle: Autoplenum, 2019-01-21

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