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Testbericht

1. März 2011
Der RS 3 Sportback ist das jüngste Mitglied der dynamischen RS-Familie des Ingolstädter Automobilherstellers Audi. Sein Turbo-aufgeladener 2,5-Liter-Fünfzylinder leistet 250 kW (340 PS) und stemmt 450 Nm Drehmoment. Er beschleunigt den RS 3 Sportback in die Liga der starken Sportwagen, verbraucht im Mittel jedoch nur 9,1 Liter Kraftstoff auf 100 km. Die Kräfte des 2.5 TFSI gelangen über eine Siebengang S tronic und den permanenten Allradantrieb quattro auf die Straße. 19-Zöller und Kotflügel aus Kohlenstofffaser-verstärktem Kunststoff (CFK) dokumentieren die Ausnahmestellung des RS 3 Sportback. Bärenstarke Fünfzylinder-Benziner im Zeichen der Vier Ringe haben längst Tradition. In den 80er-Jahren brachten sie viele Autos von Audi an die Spitze des Wettbewerbs. Jetzt führt die Marke die klassische Linie fort: Der 2,5-Liter mit Benzindirekteinspritzung FSI und Turboaufladung verleiht dem RS 3 Sportback fulminante Performance. Der 2.5 TFSI, 2010 zum „engine of the year“ gewählt, schöpft aus 2.480 cm3 Hubraum 250 kW (340 PS); seine spezifische Leistung beträgt 100,8 kW (137,1 PS) je Liter. Das maximale Drehmoment von 450 Nm steht über ein breites Drehzahlband von 1.600 bis 5.300 1/min konstant zur Verfügung. In 4,6 Sekunden ist der RS 3 Sportback auf Tempo 100; ein Bestwert in der Klasse. Abgeregelt wird bei 250 km/h. Durchschnittlich begnügt sich der dynamische Kompakte mit 9,1 Liter Kraftstoff pro 100 km (CO2: 212 g/km). Eine bedarfsgeregelte Ölpumpe und ein Rekuperationssystem, das beim Verzögern Energie zurückgewinnt, haben an dieser Effizienz großen Anteil. Für einen noch kerniger röhrenden Sound des starken Fünfzylinders sorgt der Fahrer selbst, wenn er die serienmäßige Sporttaste auf dem Mitteltunnel drückt. Eine Siebengang S tronic ist im RS 3 Sportback Serie. Der Gangwechsel wird vom kompakten Doppelkupplungsgetriebe fast unmerklich vorgenommen: extrem schnell und komfortabel. Neben zwei Automatik-Programmen steht ein manueller Modus bereit, der sich auf Wunsch mit Wippen am Lenkrad steuern lässt. Die „Launch Control“ managt die maximale Beschleunigung aus dem Stand heraus. Starke Traktion und souveräne Stabilität beschert der permanente Allradantrieb quattro. Herzstück ist eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung, die der Gewichtsverteilung zuliebe im Heck montiert ist und bei Bedarf die Momente binnen weniger Millisekunden von der Vorder- an die Hinterachse umleitet. Auch das Fahrwerk ist ein Beleg für den hohen konstruktiven Aufwand, den die Ingolstädter getrieben haben: Im Heck arbeitet eine Vierlenkeraufhängung, die die Längs- und Querkräfte getrennt verarbeiten kann. Die elektromechanische Zahnstangenlenkung, im Verhältnis 16,2 : 1 sehr direkt übersetzt, sorgt für feinfühlige Präzision und hocheffiziente Arbeitsweise. Im Vergleich zur A3-Serie liegt die Karosserie des RS 3 Sportback um 25 Millimeter tiefer. Der Sportsmann rollt auf 19-Zoll-Rädern (vorn: 235/35, die hinteren sind 10 mm schmaler). Die innen belüfteten Bremsscheiben haben vorn 370 Millimeter und hinten 310 Millimeter Durchmesser. Die vorderen Reibringe sind gelocht; hohl gebohrte Stifte verbinden sie mit den Bremstöpfen aus Aluminium, schwarz lackierte Vierkolben-Festsättel packen sie an. Das Stabilisierungssystem ESP hat einen Sportmodus und lässt sich auch komplett abschalten. Auch optisch macht der RS 3 Sportback aus seinem Potenzial kein Hehl: Bug- und Heckschürze sowie Flanken sind markant modifiziert, über dem Heck sitzt ein großer Dachkantenspoiler. Die ausgestellten vorderen Kotflügel bestehen aus Kohlenstofffaser-verstärktem Kunststoff (CFK) – ein Ausdruck von Audis Leichtbaukompetenz. Dynamisch geht’s auch im Innenraum zu: Schwarz dominiert, RS-3-Logos dienen als dekorative Kontraste. Sportsitze mit Bezügen in Leder Feinnappa sind Serie, die Dekoreinlagen sind in Klavierlackoptik gehalten. Eine Ladedruckanzeige, ein Ölthermometer und der Laptimer sind ins Fahrerinformationssystem integriert, die Instrumente und der Wählhebel tragen spezielle Designs. Ein unten abgeflachtes Multifunktions-Sportlederlenkrad, eine Zweizonen-Komfortklimaautomatik, die Radioanlage chorus und Xenon plus-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht runden die Serienausstattung ab. Auf Wunsch liefert Audi spezielle Features wie 19-Zoll-Leichtmetallräder in schwarz mit rotem Felgenhorn, Schalensitze, Dekoreinlagen im neuen Material Aluminium Race und Optikpakete in Schwarz oder mattem Aluminium. Mit der Auslieferung des Audi RS 3 Sportback wird im Frühjahr begonnen; die Preise beginnen bei 49.900 Euro. (Auto-Reporter.NET/br) Weitere Fotos zum Thema unter UnitedPictures.com.    
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Quelle: auto-reporter.net, 2011-03-01

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