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Testbericht

Max Friedhoff/SP-X, 11. Dezember 2017

6.47,3 Minuten für 20,8 Kilometer: Mit dieser Fabelzeit schnappte sich der Porsche GT2 RS in diesem Herbst den Nürburgring-Rekord für Straßenfahrzeuge. Nun steigt ein neuer Gegner in den Ring, der dem Stuttgarter Sportler ordentlich zusetzen dürfte. Die Rede ist vom McLaren Senna, dem extremsten Straßenfahrzeug, das bisher aus der Fabrik im englischen Woking gerollt ist. Als Basis dient der 720S, den die Ingenieure mittels ausladender Aero-Teile wie einem gigantischen hydraulischen Spoiler, einem ausladenden Splitter und einem doppelten Diffusor auf Rennwagen getrimmt haben.

Hinter der Fahrgastzelle sitzt der bekannte Vierliter-V8 mit doppelter Aufladung, der im „Senna“ erstmals die Marke von 588 kW/800 PS knackt. Das Drehmoment liegt bei 800 Newtonmeter. Eine neue Abgasanlage aus Titan und Inconel sorgt für den richtigen Soundtrack bei der Rennstrecken-Hatz. Abgesehen von den Hybrid-Hypercars P1 und P1 GTR ist der „Senna“ damit der bislang stärkste McLaren.

Optisch kommt der auf einem Carbon-Monocoque aufgebaute „Senna“ deutlich extremer daher als seine schwächeren Brüder. Daran haben vor allem die Aerodynamik-Komponenten Schuld, die wie der Rest der Karosse ebenfalls aus Kohlefaser gefertigt werden. Das Leergewicht sinkt so auf nur 1.198 Kilogramm. Besondere Aufmerksamkeit dürften die Türen generieren, deren untere Panele optional mit einem Glaseinsatz versehen werden können. Ebenfalls auffällig: Die waagerechten LED-Rückleuchten, die unter dem riesigen Spoiler sitzen.

Der neue McLaren Senna soll im dritten Quartal 2018 auf die Straßen rollen und wird per Handarbeit in Woking gefertigt. Alle 500 Exemplare sind bereits verkauft, der Einzelpreis lag bei 922.000 Euro.
 

Mit dem „Senna“ stellt McLaren das bisher extremste Straßenfahrzeug der Marke vor. Das Rennstrecken-Spielzeug kommt dabei überraschenderweise ohne Hybridtechnik aus. Stattdessen gibt es viele aerodynamische Hilfsmittel.

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Fazit
Mit dem „Senna“ stellt McLaren das bisher extremste Straßenfahrzeug der Marke vor. Das Rennstrecken-Spielzeug kommt dabei überraschenderweise ohne Hybridtechnik aus. Stattdessen gibt es viele aerodynamische Hilfsmittel.

Quelle: Autoplenum, 2017-12-11

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